Weidemann hat geschrieben:Die Fabrik ist vorgestellt:
http://www.solarserver.de/solar-magazin ... sgrad.html
garantierter durchschnittlicher Wirkungsgrad: 10,8% !! Damit sind sie Firstsolar dicht auf den Fersen!Das neue Design ermögliche eine Senkung der Investitionskosten (Capex) von 23 % auf lediglich einen US-Dollar pro Watt Nennleistung (ca. 0,79 Eurocent) einschließlich technischer Unterstützung und Leistungsgarantien, berichtet das Unternehmen.
Mit dieser Produktionsanlage können Kunden laut Oerlikon Solar qualitativ hochwertige Dünnschichtsilizium-Module zu Kosten von rund 0,5 USD/Wp (0,35 EUR/Wp) herstellen. Das sei ein Rekordwert in der Solar-Industrie.
Zusätzlich zu den geringeren Investitions- und den niedrigsten Herstellungskosten garantiere die verbesserte "ThinFab" den Kunden einen Wirkungsgrad von durchschnittlich 10.8 %
Also werden alle drei Angaben garantiert?
Da müsste also alles dabei sein bis auf die Kapitalkosten. Wie viel machen die überschlägig aus?
First Solar plant, bis 2014 Kosten von 0,62 bis 0,54 US-Cent/Wp zu erreichen. Sind da die Kapitalkosten enthalten? Wenn die Zahl zu der von Oerikon genannten vergleichbar ist, hätte die ThinFab2 einen Vorteil!
Hallo Weidemann,
FS hat die Schrauben etwas angezogen und zielt jetzt auf 50-54 US-Cent und 14,5-15,0% WG in 2015: (Seite 32):
http://files.shareholder.com/downloads/ ... 0final.pdf
In COGS sind die Kapitalkosten (Abschreibung) enthalten.
Die Story von Oerlikon ist zu gut um wahr zu sein. Wir befinden uns mitten in einem Konsolidierungsgemetzel, wo teils neue uns effiziente Produktionslinien links und rechts dichtgemacht oder bei einer unterirdischen Auslastung betrieben werden. Um unter diesen Umständen 120 Millionen in die Hand zu nehmen und eine Dünnschichtlinie hoch zu ziehen braucht man einen sehr guten Grund. Und ich meine nicht sehr sondern sehr. Der einzige Grund wäre wenn die Technologie, die ich jetzt kaufe, gewaltig günstiger als alles andere ist, sodass ich die Scheiben günstig anbieten kann, mir die Leute die Scheiben aus der Hand reissen, ich die Linie bei 100% Auslastung fahren kann, und obendrein fetten Gewinn mache. Das mit Mikromorph zu schaffen ist eigentlich Mission Impossible. Allerdings ist diese Verkaufsstory die einzige gangbare für Oerlikon, zumindest haben sie das erkannt. Wenn sie nicht 35 Cent Produktionskosten und WG>10% versprechen würden könnten sie sofort die Solarsparte einstampfen.
Als reality check kann man ja ein Auge auf die WGs von Inventux werfen, die ja bekanntlich die Musterkunden von Oerlikon sind. Module liegen zwischen 8,0 und 9,8%. Vor diesem Hintergrund erscheint mit das Garantieversprechen von einem 10,8% Durchschnitt ein fetter bluff zu sein.
http://inventux.de/fileadmin/user_uploa ... _V0001.pdf
Der Spekulatius






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