@pv berlin
Ihre Beiträge sind sehr zu schätzen, der Vorschlag ist jedoch eine Katastrophe.
Die Verteuerung der Heizkosten der letzten 8-10 Jahre hat zu einem Ausufern der Holzheizungen geführt, egal ob große oder kleine Haushaltskasse, es wurden zig Holzöfen angeschafft (deshalb auch der Boom bei den Baumärkten, am jeden Eingang steht ein Holzofen).
Die Holzindustrie verwertet ihren Abfall fast komplett selbst, an die Werke sind Trocknungskammern und oft auch Kraftwerke angegliedert, Restholz gibt es in bestimmten Regionen nicht mehr.
Zurück zu den Öfen.
Oft fehlt der Platz zum Lagern des Holz und es wird deshalb nur Holz für 1-2 Jahre gelagert, welches dann oft nicht trocken genug ist. Was in den Öfen sonst noch verbrannt wird möchte ich gar nicht wissen, bei unserem Nachbar steigt auch Rauch in verschiedenen Farben auf.
Da man sparen möchte wird dieses Holz in billigen Öfen mit sehr schlechtem Wirkungsgrad und schlechten Abgaswerten verheizt, ein guter Ofen wie ein Specht Xeeos oder Wallitherm kostet schnell über 3000 Euro (und man möchte ja sparen).
Die folgen kann man in kleineren Dörfen und Städten sehr gut sehen und riechen, beim Anheizen so zwischen 16-18 Uhr versinken die Orte in einer Staubwolke. Das Zeugs kann man dann auch gut auf der PV Anlage sehen.
Speziell um Ulm muss man auch sagen, da herrscht jetzt schon einen Monat Nebel, sprich die Abgase ziehen auch nicht gut weg.
Holz sollte man fördern, wo es vor allem Gas nicht gibt.
Einen Gastank kann sich jeder in den Garten stellen, zum Holztrocknen braucht man ja auch einen luftigen Ort.






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