Monopolkommission für Ende der Einspeisevergütung

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Re: Monopolkommission für Ende der Einspeisevergütung

Beitragvon diesonnelacht » 21.09.2011, 10:28

... und mit HJ Fell ist alles gesagt. Thema war nämlich nicht Biomasse... :roll:

@ GAST: Du gibst also - wenn auch indirekt - zu, mich völlig aus dem Zusammenhang gerissen zitiert zu haben. Schön, dann wäre das ja geklärt.
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Re: Monopolkommission für Ende der Einspeisevergütung

Beitragvon PV-Berlin » 21.09.2011, 10:39

Diese Kreditform ist viel zu teuer und funktioniert nur, wenn der Kreditbetrag in Bereiche fließt, die durch den Kreditnehmer gestützt (Kleinhandel, Kleinhandwerk, Landwirtschaft) zu einer exponentiellen Steigerung der Produktivität führen. Ich habe mir das ja schon vor Ort angeschaut. Mit umgerechnet 200,- € Kredit, konnte eine Farmerin in Kenia ihren Ertrag an Gemüse auf ihrem winzigen Stück Land so steigern, dass sie nicht nur zu 100% eine Selbstversorgerin ist (Familie) sondern auf dem Markt als Verkäufer auftreten konnte. Die mehr als 10% Effektivzins und die kurze Laufzeit (maximal 2 Jahre) störten dabei in keiner Weise. Sie konnte sogar schon Geld für Projekt Nr. 2 zurücklegen.

Speziell der Deutsche Kreditmarkt ist so hocheffizient aufgestellt und organisiert, dass wir hier Amortisationzeiten von 10 Jahren plus darstellen können. Vollkommen unvorstellbar in vielen Ländern der Welt. Das ist auch einer der harten Gründe, warum PV bei uns so erfolgreich läuft bei rein privaten Investoren. Schon in Spanien, ist dem nicht so mehr. Von Griechenland usw. ganz zu schweigen.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Monopolkommission für Ende der Einspeisevergütung

Beitragvon Herrvolt » 23.09.2011, 21:44

GAST hat geschrieben:Hallo,
wenn schon, dann richtig...
Sämtliche Biogasanlagen die mir bekannt sind werden als KWK über einen Verbrennungsmotor angetrieben, so wie die "Schwarmanlagen" von Lichtblick+VW...
Das andere sind eigentlich eher konventionelle Kraftwerke, denn sie haben einen stinknormalen Dampferzeuger mit nachgeschalteter Gegendruckturbine und KWK, alternativ auch mit einem Klimaaggregat um im Sommer die Gebäude kühlen zu können.

Aber da sind wir dann wieder beim Thema....Biomasse....
Ich kann alle Anlagen die mechanisch drehende Teile haben nie zu 100% zuverlässig steuern!!
Man kann lediglich den größten Teil der hoffentlich größer 85% Verfügbarkeit vorausplanen.

Aber wie vorher geschrieben, erst die Mischung macht den Erfolg aus.
Wobei ich eigentlich selbst Solar und Windstrom zu 100% steuer und abrufbar machen kann, dann muss ich lediglich den Weg der Zwischenspeicherung von H2 im Erdgasnetz gehen und kann es dann in jedem GasKW jederzeit planbar einsetzen!!

Gruß
Jörg
Das ist natürlich richtig. Wieso kann man mechschanisch drehende Teile nicht zu 100% zuverlässig steuern?
Wie bestand die gesamte Stormproduktion der letzten 100Jahre?

Gaskraftwerke, welche auch mit Gas betrieben werden könnten, das aus überschüssigem Gas betrieben wird, welches aus Überschussstrom aus Photovoltaik oder Wind gewonnen würde, wären in der Lage Lastspitzen abzufangen.
Photovoltaik kann nie was abfangen, diese Energie muss gefangen werden, wenn diese gerade mal zur Verfügung steht. Es ist das wichtigste dass eine Speichertechnologie gefunden wird, diese Energie auch wirklich nutzbar zu machen.
Es nützt zur Zeit reichlich wenig, dass Großkraftwerke gedrosselt werden und die Energie evt. übers Dach abzublasen, wenn gerade mal die Sonne scheint.

Das alles sieht kein Eigenheimbesitzer, der sieht nur wenn die PV Leistung bringt. Leistet diese nichts, macht er sich keinerlei Gedanken wer die Enerie ins Netz schiebt. :oops:
Wasserkraft, Energie welche wohl als erste die Stromerzeugung ermöglichte
Umweltschutz ist der Versuch die Erde zu erhalten, dass die Menschen noch darauf leben können.
The earth isn`t a present from our parents, it is borrowed from our children.
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Re: Monopolkommission für Ende der Einspeisevergütung

Beitragvon GAST » 23.09.2011, 23:40

diesonnelacht hat geschrieben:... und mit HJ Fell ist alles gesagt. Thema war nämlich nicht Biomasse... :roll:

@ GAST: Du gibst also - wenn auch indirekt - zu, mich völlig aus dem Zusammenhang gerissen zitiert zu haben. Schön, dann wäre das ja geklärt.


Immer noch nicht verstanden??
Ich habe geschrieben das du mich völlig aus dem Zusammenhang zitiert hast.
Aber egal. lassen wir das.

@PV-Berlin
Ich denke viele schreckt nicht nur die Tatsache ab das man zur Bank muss um sich 10-15.000€ zu leihen, sondern auch die Tatsache das man danach mind. 20 Jahre lang den Aufwand mit dem Finanzamt hat...
Ich muss eine Zeitlang jeden Monat eine Umsatzsteuervoranmeldung machen, zudem noch die EUR usw.
Das schreckt gerade bei den Kleinanlagen ab....zumal ja der Aufwand für eine 3 kWp Anlage genauso hoch ist wie für eine 30kWp Anlage...nur halt mit kleineren Zahlen.
Da sollte es vielleicht was einfacheres geben...irgendwie evtl. auch im Bereich der Lohnsteuerhilfevereine??
Zumal mir die Sachbearbeiterin vom Lohnsteuerhilfeverein bei der ich in den letzten Jahren meine Einkommenssteuererklärung gemacht habe erzählt hat das die Lohnsteuerhilfevereine ihre MA extra auf Schulungen zum Thema PV schicken musste.

Gruß
Jörg
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !!
Zitat von eggis!!
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