Jinko verpestet die Umwelt

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Re: Jinko verpestet die Umwelt

Beitragvon funky63 » 24.09.2011, 12:05

Ja gut, vielleicht hat die Meldung jetzt wirklich einen größeren Rückgang ausgelöst, aber die 30 % wären wohl in den nächsten Wochen sowieso weg gewesen. Ist einfach keine gute Zeit für PV-Invests gerade. Wäre auch nicht sicher, ob Ost wirklich langfristig bessere Aussichten hat als West. Ist natürlich eine Spekulation, die man anstellen kann...

Schornsteine haben das nun mal so an sich, dass sie rauchen. Ich glaub die qualmen sogar bei uns.
Kausale Zusammenhänge mit Krebs herzustellen in so kurzer Zeit halte ich spontan mal für größeren Quatsch. Dann müsste das Gift ja überall meßbar sein. Zumindest müsste man das erstmal gescheit untersuchen. Das ist gar nicht so leicht.
Um wieviele tote Fische gehts denn eigentlich? Ist mir immer noch nicht klar. Und sind die wirklich an irgendeinem Gift krepiert, das die Firma abgelassen hat?
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Re: Jinko verpestet die Umwelt

Beitragvon Solaraktionaer » 24.09.2011, 17:20

Spekulatius hat geschrieben:DA HAT DAS ROTE PFERD SICH EINFACH UMGEKEHRT UND HAT MIT SEINEM SCHWANZ DIE FLIEGE ABGEWEHRT. DIE FLIEGE WAR NICHT DUMM, SIE MACHTE SUMM SUMM SUMM UND FLOG MIT VIEL GESUMM UMS ROTE PFERD HERUM !!!

Hat das irgend einen tieferen Sinn, den ich nicht versteh?
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Re: Jinko verpestet die Umwelt

Beitragvon Intelligente Energie » 25.09.2011, 20:49

(bin neu in diesem Forum, aber nicht neu in Thema PV); möchte erstmal was zum Photon-Magazin sagen, das mir auch die Anleihe angeboten hat (vor ca 1 Jahr); Beteiligung kam aus 3 Gründen nicht in Frage: 1. Photon-Magazin macht schon lange Propaganda für China-Ware (unkritisch), denkt wenig an Umweltbelange und schon gar nicht an Belange der Chancengleichheit zw. Chinesischen und Europäischen Herstellern, was auch nicht bgerade die Akzeptanz des EEG-fördert ("Subventionierung chines. Hersteller u. ä."); auch kann die EEG-Vergütung (in Photons Meinung) gar nicht genug gesenkt werden..., diese Propaganda hat ja auch Wirkung gezeigt 2. Anleihekonzept: die billigsten Qualitätsmodule werden genommen (Umwelt: Fehlanzeige). 3. Anleihebedingungen: nicht sehr kundenfreundlich; vor allem ist die Rendite nicht konkurrenzfähig - ich frage mich, wer (bei Verwendung solcher Billigware), sich dabei dumm und dämlich verdient. Bin im Nachhinein mehr als froh, dass ich den (billig gemachten) Anleiheprospekt nach kurzer Zeit dem Altpapier zugeführt habe, verstehe heute noch immer nicht, wie ein mit dem Thema so vertrautes Magazin so was konzipieren konnte; wahrscheinlich möchten seriöse Hersteller deutsche /europ. Hersteller auch gar nicht mehr mit Photon zu tun haben (Anzeigen sind ja so gut wie alle schon lange zurückgezogen)....
Es gibt auf dem Markt dee EE-Beteligungen so viele wirklich interessante, in jeder Hinsicht bessere Alternativen, dass man die Photon-Produkte getrost vergessen kann!!
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Re: Jinko verpestet die Umwelt

Beitragvon orosee » 26.09.2011, 01:28

funky63 hat geschrieben:Klingt ja ganz sachlich und nachvollziehbar. Offenbar geht es also um einen bzw. zwei Störfälle und keine kontinuierliche bzw. vorsätzlichen Umweltverstöße. Die Wasserqualität wird dauernd überwacht, die Behörden sind dran. Also ich frag mich langsam wirklich was das soll. Für mich wirkt die Sache immer mehr aufgebauscht...


Mit diesem Argument kann ich mich wieder getrost der Kernkraft anvertrauen.

Ich denke mal dass es darum geht, dass viele Leute hoehere Massstaebe ansetzen, wenn es sich um Unternehmen der "gruenen" Industrie handelt. Siehe dazu auch First Solar und die CdTe Debatte.

Das ist halt so, als wuerde man bei UNICEF gelegentlich Kinderarbeit einsetzen.

Tatsache ist aber, dass es sich um einen vorhersehbaren und damit vermeidbaren Stoerfall gehandelt hat. Demzufolge ist Kritik angebracht, da wirtschaftlicher Druck zu oekoloigischen Verbesserungen fuehren wird.

"Behoerden" in China wuerde ich derzeit aber kein Vertrauen schenken. Daher finde ich es erfreulich, dass man immer haeufiger von Grassroots Bewegungen in China lesen kann.
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