Dann sind jährliche Raten von 100 GW/a Zubau nicht mehr von der Hand zu weisen
Bis dahin hat sich die Kostenstruktur nochmal mehrmals geändert. Bei 100 GW jährlicher Produktion werden auch die Fabriken höchst automatisiert sein. Es ist dann gut möglich, dass die Ware für Europa auch in Europa hergestellt wird, da bei fallenden Preisen andere Kosten wieder stärker ins Gewicht fallen.
Die Entwicklung des Marktes ist meiner Meinung nach noch völlig offen.
Aufgrund der - heute noch üblichen - Dachmontage, handelt es sich um ein Investitionsgut von welchem man ein gewisse Qualität erwartet. Bei geeignetem Preis, lässt sich halt ein solches mit einem Markennamen und Garantiegeber wie z.B. GE, Siemens, Samsung und Philips besser platzieren.
Evtl. sind zukünftig auch Anlagen (nach der EEG Zeit) auf Dachflächen überholt und man greift zu billigsten Produkten für Freiflächen.
Foxconn ist hauptsächlich ein Auftragsfertiger, scheinbar sehen sie PV - Module als dafür geeignet an, wobei ich absolut keine Parallelen zu ihrem jetzigen Tätigkeitsfeld sehen kann. Eine hochintegrierte bzw. eine Produktion mit hohen Stückzahlen beherrschen auch viele andere, auch sollte man im Hinterkopf haben, dass Foxconn noch diverse personalintensive Produkte herstellt, bei denen sich ein noch höherer Robotereinsatz nicht lohnt. Mit steigender Stückzahl, fallender Zahl von Produkttypen und langer Produktionszeit eines Produktes hat Foxconn keine Vorteile mehr.
Für Wechselrichter dürfte Foxconn schon ziemlich ungeeignet sein