News über Photovoltaik und Solarstrom
Moderator: Mod-Team
von open source energy » 19.12.2011, 07:59
Anscheinend ist es nicht gelungen mit dem jetzigen Finanzierungskonzept von PV Cycle die EU zu überzeugen. Was meint das Forum dazu, reicht die Selbstverpflichtung bei einem Produkt wie PV aus oder brauchen wir neue, schärfere Regeln? http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 84,00.html
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von pfalz-solar » 19.12.2011, 08:49
Selbstverpflichtungen... ein Thema für sich - halte ich persönlich nichts von da es meistens schief geht - für alle sollten die gleichen Spielregeln gelten...
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von open source energy » 19.12.2011, 10:05
Ich denke aber, dass man das Nutzungsprofil von Solarpanele nicht mit dem von Elektro"schrott" vergleichen kann!
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von pfalz-solar » 19.12.2011, 10:14
Wieso nicht??
Dabei gehts auch nicht um ein Nutzungsprofil sondern ganz einfach nur darum wie mit Produkten (in dem Fall aus elektrischen Bauteilen, Glas, Alu, Silizium, etc.) umgegangen wird wenn sie offenbar so kaputt sind das sie auf den "Müll" kommen - oder eben wenn jemand einfach nur was "neues" will. In Falle der Module wird ja wahrscheinlich sowieso das meiste wiederverwendet - eine Recycling Branche wird sich da so oder so entwickeln - nur die Spielregeln sollten die gleichen sein.
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von Estomil » 19.12.2011, 10:25
warum sollten die PV Hersteller besser da stehen als alle anderen. Immerhin werden mitunter ja auch giftige Stoffe verbaut. Da alles in allem jedoch sehr wertvolle Rohstoffe zum Einsatz kommen die sehr gut wiederverwertbar sind vermute ich mal, dass sich recht schnell Firmen finden werden, die das umsonst machen. Also nicht so Dramatisch
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von batome » 19.12.2011, 11:02
Immerhin werden mitunter ja auch giftige Stoffe verbaut.
"mitunter" ist gut, giftige Stoffe dürfte man in jedem PV-Modul finden, größtenteils sogar jenseits von RoHS (siehe Blei, Cadmium etc.). Da alles in allem jedoch sehr wertvolle Rohstoffe zum Einsatz kommen die sehr gut wiederverwertbar sind vermute ich mal, dass sich recht schnell Firmen finden werden, die das umsonst machen.
Nicht bei WEEE (bitte googeln), nix mehr mit umsonst und "da wird sich schon jemand finden", das ist dann bürokratisch geregelt und Gebühren fallen pro kg an (+WEEE Registrierung). Die Registrierung ist nicht das große Problem (wenn auch nervig), die Entsorgungsgebühren pro kg dürften allerdings nicht unerheblich sein. Trotzdem richtig so, wir müssen ja alle mit WEEE klar kommen, dann auch die PV-Industrie. Als nächstes bitte RoHS einführen!
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von batome » 19.12.2011, 11:45
BTW meine Kritik zum bestehenden "Recycling-System" (Recycling-Idee trifft es eher) der PV-Industrie (bzw. Teile davon) war also doch nicht ganz unangebracht. Hier die Bestätigung von offizieller Seite: Lange Jahre haben sich EU-Kommission und -Parlament die Diskussionen in der Photovoltaikbranche geduldig angeschaut. Doch jetzt reicht es ihnen. "Die Industrie hat eine freiwillige Vereinbarung vorgelegt, die das Papier nicht wert war, auf das sie gedruckt wurde", sagt Karl-Heinz Florenz, Mitglied des Europaparlaments und dessen WEEE-Berichterstatter. "Der Vereinbarung fehlte nicht nur jegliches Sammelziel, sondern die Unternehmen konnten sich auch jederzeit ohne Probleme von ihr lossagen."http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,803784,00.html
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von none » 19.12.2011, 13:28
95% sind von einem Modul recyclebar. D.h Pro 1 kWp bleiben ca. 4-5 kg "Müll" übrig.
Wenn man jetzt aufrechnet was man für Alu,Glas etc bekommt und was man für den "Müll" bezahlen muss.....
Also ich schau positiv in die Zukunft.
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von none » 19.12.2011, 13:32
Vor allem glaube ich, dass manch eine Recycling Firma eine Menge Geld damit verdienen wird. Ich hoffe aber erst in 30 Jahren +
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von batome » 19.12.2011, 13:45
Nee, das gesamte Modul ist das elektrische Gerät. Und laut WEEE bzw. ElektroG bezieht sich das Entsorgungs-Gewicht natürlich auf das Gesamtgerät (ist beim Notebook, TV etc. auch nicht anders). WRs sollten bereits schon heute dem WEEE unterliegen, da ist es dann natürlich auch nicht anders.
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