Info über Akkus von SOLON

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Re: Info über Akkus von SOLON

Beitragvon wieso » 03.12.2011, 02:56

Also Leute ,wie soll denn der Konsens aussehen,damit OSE und PV Berlin mit uns wieder auf einer Wellenlänge mitschwimmen? :roll:

Gruß ZST


wie wärs mit unbegrenztem Zubau , einen Antrag stellen bei der Regierung , und Einspeisevergütung fördern von Solarstrom bei Nacht durch den AKKU , oder einen Bonus für den AKKU damit Mittags nicht das Netz überfordert ist ,



aber natürlich wie immer sollte man sich auf die Volksverteter verlassen , welche alle 4 Jahre getauscht werden
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Re: Info über Akkus von SOLON

Beitragvon Farmjanny » 03.12.2011, 10:15

wieso hat geschrieben:wie wärs mit unbegrenztem Zubau , einen Antrag stellen bei der Regierung , und Einspeisevergütung fördern von Solarstrom bei Nacht durch den AKKU , oder einen Bonus für den AKKU damit Mittags nicht das Netz überfordert ist ,



aber natürlich wie immer sollte man sich auf die Volksverteter verlassen , welche alle 4 Jahre getauscht werden


Dann müßte das Akkumanagementsystem so ausgelegt sein, daß es Wetterprognosen verarbeitet und an sonnenreichen Tagen erst ab ca. 10 oder 11 Uhr anfängt zu laden, um die Spitze zu kappen. Sonst verstärkt sich das Problem nur, wenns viele machen: ab 12:30 sind die Speicher voll und rums di bums sind innerhalb 1 Stunde 20GW mehr im Netz. Ich denke, dann haben die Regeldienstleister mehr Probleme, als ohne Heimspeicher.
Grüße von der Küste
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Re: Info über Akkus von SOLON

Beitragvon open source energy » 03.12.2011, 10:30

[quote="Zentralschmiertechnik"

Es geht doch hier nur um Ein.-bis Zweitagesspeicher -also Abdeckungsgrad von ca. 60 bis 80% EV,nicht viel mehr oder weniger,der Rest fliesst doch eh wieder ins Netz,oder kann wie oben angedeutet über die Stromhändler verkauft werden.

[/quote]
Das Thema ist aber, dass das Netz bei einem weitere Ausbau von 7-8GWp /a irgendwann an eine saisonale und tageweise Speicherung kommt. Auch für Industrieanlagen. Das kann so ein Speicher dann nicht bieten. Folge könnte sein, dass der Strom dann aber für den restlichen Bezug noch viel teurer wird. Daher ist diese Idee nicht zu Ende gedacht.
Man sollte das hier schon trennen ,ob einer in der Lage ist,theoretisch 10 kwp auf sein Dach zu bauen ,aber nur 2 - bis 3 kwp zwecks des höheren EV auf das Dach schraubt und dies noch mit einem vergoldeten Speicher den Rest der kwh noch herauspresst um ihn zu speichern,oder er baut voll auf und speist trotz Speicher,über die Hälfte in's Netz weiter ein.

Also Leute ,wie soll denn der Konsens aussehen,damit OSE und PV Berlin mit uns wieder auf einer Wellenlänge mitschwimmen? :roll:

Gruß ZST


Ich denke der Ansatz ist grundsätzlich nicht ganz der Richtige, denn das Netz kann den Strom einfach brauchen. Zudem sollte man auch rechtlich klarstellen, dass dann wie bei der Thermie auch die Umsatzsteuer für die Anlagen anfällt wenn in erster Linie der Strom für sich selbst erzeugt wird.
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Re: Info über Akkus von SOLON

Beitragvon open source energy » 03.12.2011, 10:32

wieso hat geschrieben:
Also Leute ,wie soll denn der Konsens aussehen,damit OSE und PV Berlin mit uns wieder auf einer Wellenlänge mitschwimmen? :roll:

Gruß ZST


wie wärs mit unbegrenztem Zubau , einen Antrag stellen bei der Regierung , und Einspeisevergütung fördern von Solarstrom bei Nacht durch den AKKU , oder einen Bonus für den AKKU damit Mittags nicht das Netz überfordert ist ,



aber natürlich wie immer sollte man sich auf die Volksverteter verlassen , welche alle 4 Jahre getauscht werden


Jetzt kommen wir der Sache näher, nur leider würde das dann aber nichts mit dem EV zu tun haben! Und dann kann man gleich einen etwas größeren Speicherblock neben den Trafo stellen und der Betreiber braucht sich nicht mehr darum kümmern. Warum soll man einen Bonus zahlen, wenn z.B. Nachts so oder so zu viel WIndstrom im Netz ist.
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Re: Info über Akkus von SOLON

Beitragvon PV-Berlin » 03.12.2011, 13:23

Mit KWK könnte man ja schon Heute einen Tarif bilden, der alle Interessen einbindet. Sagen wir mal, ich lasse ein 250 KW KWK von 6 Uhr bis 21 Uhr laufen, dass ungefähr 50% meines Grundbedarfs an Wärme abdeckt. Also kann dieses KWK von Oktober bis März durchlaufen. Dazu noch einen Speicher Wärme (die gibt es schon und rechnen sich). Mein unmittelbarer Stromverbrauch ist da bei egal, da ich im Ortsnetz in Summe eine guten Verbrauch habe.

Jetzt brauche ich nur noch einen Tarif, der mir hilft: Soll heißen, ich speise meinen Verbrauch X plus Y Strommenge ein und bekomme keine Rechnung (Arbeitspreis) Intern kann ich das verrechnen, da müsste ich auch keine Handstände machen. Bei Wärme müssen ja meine Mieter mitspielen. Bei Strom ist das alles Krampf, zumal die einzelnen Verbraucher kaum den administrativen Aufwand lohnen.

Dazu baue ich noch eine 900 kWp Anlage. Gleiches Spiel.

Ich meine, dass das Thema Speicher nur im Kopf als Hardware festsitzt. Gebe es einen Stromhändler, der die Sache anfasst, würde ich die PV Anlage zum Beispiel sofort aus dem EEG entlassen. Bei mittleren Anlagen und unter bestimmten Vorraussetzungen (Keine Pacht, Bau bei Sanierung) ca. 1.000 kWh Hypothekenzins , wäre das selbst am Start nur ein Minimaler Aufschlag. Da ich eher viele kleine "Hausstrom" Abrechnungen habe, wäre auch dies fast uninteressant für die Umlagen. Zumal ich ja den Strompreis mit diesem Modell für XX Jahre festzurre.

Ein effektives hardware gesteuertes "Speichermanagement" muss sich zwangsläufig an der Börse abbilden. Und eben nicht nur den PV &/ Windstrom nutzen, sondern die gesamte Fläche (Preiskurve) unter den Durchschnittskosten. Daher und aus technischer Sicht und aus Sicht eines Projekt (Planung, Bau Finanzierung) muss so ein Speicher Minimum 50.000.000 € Volumen habe. Denn ein Speichermodell muss im Cent Bereich operieren, dies ist weder für den Privat Investor noch für ein EVU darstellbar. Da passt nur "müdes" Geld. Stromtechnisch kann ich nicht sagen, wo man da liegen muss, aber denke schon, das man einige MWh haben wird müssen. Müdes Geld ist überreichlich vorhanden. Wenn die Bedingungen stimmen, dann gibt sich dieses mit Renditen zufrieden, da würden unsere lieben EFH Rendite Jäger einem den Stinkefinger zeigen. Und der Zinssatz ist sozusagen noch elementarer beim Thema Speichern, als beim Thema PV. Vermutlich wird mir kaum jemand folgen können? Es gibt Geld in D., dem reicht es, nach Inflation und Steuern bei 0,0 zu liegen. Einzige Vorraussetzung ist, dass solch ein Investment AAA hat und volkswirtschaftlich sinnvoll ist. *EK von Familien Office, Stiftungen, Rückversicherungen usw. *> 1 Bill. € in D.

Unsere Politiker tun immer so, als ob der schwarze Peter beim Umstieg auf EE bei Technologien liegt. Der Umstieg auf die EE, ist im Kern eine pures Finanzierungsaufgabe. Wie Gunnar schon sagte, je höher das Risiko, je höher die notwendige Rendite. Im Umkehrschluss, bei Null Risiko und Chance kann die Rendite sogar anfänglich negativ sein. Dazu bedarf es keiner Wunder, "nur" einer echten Strategie, die in Breite getragen wird. Die sehe ich nicht mal im Ansatz und andere auch nicht. Deshalb liegen wir bei 7% und 10 Jahren bei PV.

*Ich habe gestern in ein Unternehmen investiert, dass erst in ca. 10 Jahren Dividenden zahlen wird. Chance und vor allem der volkswirtschaftliche Nutzen sind aber klar erkennbar. Kleingeld ist genügsam.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Info über Akkus von SOLON

Beitragvon Zentralschmiertechnik » 03.12.2011, 14:46

Ich bin ja für den kleinen Primär Speicher (Akku),weil man mit Ihm in Zukunft viele schöne Sachen machen kann,angefangen von der fast Autarkie im Strombereich über das mögliche Zwischenlagern der überschüssigen Strommenge,auch die Vorstellung eines Sekundärakkus,der irgendwo im Niederspannungsnetz des Netzbetreibers sich befinden könnte-also nachgeschalteter Akku.

Einige Systeme arbeiten ja bereits mit einem Speicher(Warmwasserspeicher [ WW] )und haben die Aufgabe,eine gewisse Wärmeenergie zur Verfügung zu stellen,wenn WW gebraucht wird .
Die Frage wird doch in Zukunft sein,welche Vorrangigkeit der Stomüberschuss im Netz haben sollte,dient er zur Netzstabilisation oder sollen gewisse Pumpspeicherkraftwerke aufgefüllt werden.
Das ganze über Angebot und Nachfrage an der Börse,sehe ich mit gemischten Gefühlen,da hier zusätzliche Kosten entstehen ,nur weil ein paar Börsenhändler den grossen Reibbach hier sehen ,lasse mich aber gerne eines besseren belehren!


Gruß ZST
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