News über Photovoltaik und Solarstrom
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von trinkfix » 11.10.2011, 13:16
Nach der energieintensiven Großindustrie, die bereits weitgehend von der EEG-Umlage befreit ist, ruft damit nun auch der industrielle Mittelstand nach Bevorzugung. Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) beklagte eine zunehmende Flucht einzelner Verbrauchergruppen aus dem Fördersystem. Das untergrabe die Akzeptanz der Ökoenergie. Je weniger Stromverbraucher in den Fördertopf einzahlen, umso größer wird die Last für den Rest. Dennoch hat die Industrie Chancen, ihre Forderung durchzudrücken. Denn von privaten Stromkonsumenten, die die Beitragslücke füllen müssten, ist wenig Widerstand zu erwarten.http://www.ftd.de/unternehmen/industrie ... 14519.html
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von eggis » 11.10.2011, 13:22
Moin! Ich hatte das Thema zwar hier schon genannt, aber wir können über diese 'Drückeberger' gerne in einem separaten Thread weiterdiskutieren.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von Spekulatius » 11.10.2011, 14:26
eggis hat geschrieben:Moin! Ich hatte das Thema zwar hier schon genannt, aber wir können über diese 'Drückeberger' gerne in einem separaten Thread weiterdiskutieren.
Es wäre eigentlich eine Traumvorstellung wenn die Beiträge der mittelständischen Betriebe auf den Wohnsektor umgelegt werden. Wenn die Umlage für die Häuslebauer von 4 auf 8 Cent steigt (ist ihnen ja auch mehr oder weniger Schnuppe) dann steigt auch die Wettbewerbsfähigkeit der PV. Sagen wir mal der Haushaltstarif steigt von 21 auf 25 Cent Netto. Kleinanlagen kommen 2012 bei €1800 auf 18 Cent Netto, d.h. Einsparungen galore! Meine Logik ist allerdings nicht schlüssig. Wenn dem Häuslebesitzer eine Verdopplung der Umlage schnuppe ist, wieso sollte er dann in PV investieren um Stromkosten zu sparen? Oh nein, vielleicht geht es doch nicht... ich nehme alles zurück, die Umlage muss im Mittelstand bleiben weil nur die Gewerbe einen starken Anreiz haben werden durch PV Kosten zu sparen! Sorry für die Verwirrung. Der Spekulatius 
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von cephalotus » 12.10.2011, 08:52
Ich zahle derzeit auch keine EEG Umlage als Naturstrom Kunde und ab 2012 nur eine um 2,0ct/kWh reduzierte.
Ich mach das nicht mal absichtlich (das war mir damals beim Anbieterwechsel noch nicht mal bekannt), auf der anderen Seite sehe ich jetzt auch nicht ein, wieder zum konvfentionellen Stromanbieter zurück zu wechseln, um solidarisch mit in den EEG Topf einzuzahlen.
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von Ruparnovic » 12.10.2011, 17:40
cephalotus hat geschrieben:Ich zahle derzeit auch keine EEG Umlage als Naturstrom Kunde und ab 2012 nur eine um 2,0ct/kWh reduzierte.
Ich mach das nicht mal absichtlich (das war mir damals beim Anbieterwechsel noch nicht mal bekannt), auf der anderen Seite sehe ich jetzt auch nicht ein, wieder zum konvfentionellen Stromanbieter zurück zu wechseln, um solidarisch mit in den EEG Topf einzuzahlen.
Du förderst EE-Strom damit ja auf andere Weise, und das sogar noch viel mehr als die Leute, die das EEG bezahlen. Also is doch alles super, oder? 
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von open source energy » 12.10.2011, 17:52
Die Sache ist leider nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Für unser Gewerbe ist Energie kein Kostenfaktor und daher ist es mir auch schnuppe, ob wir EE Umlage zahlen oder nicht.
Für energieintensive Unternehmen kann es da schon anders aussehen. Würde aber hier eine Entkopplung von den kWh hin zur moderaten Bereitstellung vorschlagen. Sicher ist das "kontrakproduktiv" noch schneller Energie einzusparen auf der anderen Seite sieht man die Welt als Unternehmer immer mit anderen Augen. Ich schätze auch den Aufwand den ein Betrieb leistet wenn er Investiert und sein Vermögen aufs Spiel setzt, das Risiko muss ja irgendwo belohnt werden... Wenn man Verlust macht erntet man noch ein paar traurige Blicke und das war es dann auch schon.
Ich denke auch, dass ein Haushalt leichter die Energiekosten auch durch Einsparungen senken kann als das ein Betrieb machen kann.
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von bimon » 12.10.2011, 20:57
Ja, wenn die energieintensiven Unternehmen abwandern, haben wir da auch nichts von. Arbeitsplätze sind weg und der Strom wird da verbraucht, wo die Art der Stromerzeugung niemanden juckt. Ob das die bessere Alternative ist? Also weiteres Emissions-Outsourcing. So einfach ist es ja nicht, dass man nur Preise erhöhen muss um die Unternehmen zum sparen zu bringen. Und unendliches Potential ist bei vielen dieser Unternehmen konzeptionell auch nicht immer gegeben. Da wird jetzt schon gespart, wo es geht. Kenne genug Unternehmen, wo jede Strompreiserhöhung empfindlich weh tut und gar die Existenz bedroht.
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von darwin » 12.10.2011, 21:23
Wie wäre es denn die Kosten zu senken, anstatt sie immer nur hin- und herzuschieben ?
Bei einer Umlage von 13 Mrd (?) sind es 160 Euro pro Kopf für jeden Bundesbürger. Letzlich egal ob der Privatverbraucher die bezahlt oder der Arbeitgeber des Privatverbrauchers. Macht bei einem 4 Personenhaushalt also Rechnerisch 640 Euro im Jahr.
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