News über Photovoltaik und Solarstrom
Moderator: Mod-Team
von Mühli » 06.09.2011, 22:29
superhaase hat geschrieben:Der Unterschied ist nur, dass man beim Wind mit Kleinanlagen in niedrigen Höhen einfach fast überhaupt kein Energiepotential hat, das man ernten könnte. Das ist bei PV anders.
Genau richtig. Ein einzelnes PV-Modul bringt seine Nennleistung. Eine Kleinwindanlage bringt meistens extrem wenig. In 10 Metern, wo es genehmigungsfrei ist, läuft meistens nicht viel. Wenn überhaupt, kann man das als Hobby ansehen, ernsthafte Energiemengen kann man damit nicht erzeugen, leider. Schaut euch mal die Datenblätter an, man braucht schon ne Kräftige Brise, um überhaupt irgendwie an die Nennleistung hinzukommen. Z.b. liefert ein 600-Watt -Windrad bei 5m/s, also leichtem Wind in normaler Gegend ein paar Watt. Vielleicht 20Watt oder sowas...Zudem sind die meisten Datenblätter hier "leicht geschönt"... Würd mir sowas schon gerne zulegen, aber es ist einfach nicht so leicht...Wechselrichter für Netzeinspeisung oder ähnliches sind vieeel zu teuer fürs Flachland und Akkus laden is nicht meint Fall Gruß
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von buergersolar » 06.09.2011, 22:43
Mühli hat geschrieben:Genau richtig. Ein einzelnes PV-Modul bringt seine Nennleistung.
Ist das jetzt ernst gemeint? Wie oft kommt es denn vor, dass ein PV-Modul Nennleistung bringt. Einmal beim Flashen, und dann nie wieder. Mit Glück 30 Sekunden im Jahr. Muss schon sehr kühl, windig und sonnig zugleich sein, dass man Nennleistung erreicht. Unsere Anlage ist noch nie in die Gegend gekommen. Mit den Windrädern kenne ich mich leider nicht aus. Kann schon sein, dass die tatsächlich nur selten auf Nennleistung kommen. Doch auch hier zählt doch letztendlich nur der Ertrag. Und wenn der trotzdem reinkommt, ists doch OK. Und gerade die Vertikalachser kommen wohl recht gut mit Verwirbelungen klar, da bei denen die WIndrichtung keine Rolle spielt. Über die Kosten brauchen wir nicht zu reden. Die sind für derzeitige Wind-Vergütungen natürlich zu hoch. Von daher kann man das im Moment als Hobby bezeichnen. Aber Potential gibts mit Sicherheit. Sonnige Grüße
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von moggmogg » 06.09.2011, 23:10
sunnyboy1970 hat geschrieben:...und mit 25 von diesen: http://www.alliancerenewableenergy.com/ ... 000AHA.htm und einer 10kWp-Anlage auf dem Dach kannst Du Deinen Hausanschluss komplett abmelden. Aber selbst wenn die Accus um den Faktor 10 billiger werden ist diese "off-Grid" Lösung leider noch nicht wirtschaftlich. Aber die Richtung stimmt!
Meinst Du nicht ein 750kWh Speicher ist etwas großzügig für eine 10kW Anlage? Wenn der Speicher voll ist braucht ja 3 Monate die Sonne gar nicht scheinen.  Mal davon abgesehen, daß ich Thundersky Akkus in einem sicheren Abstand zum Haus deponieren würde. 
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von wieso » 06.09.2011, 23:28
macht euch nicht viel Hoffnung mit diesen schlecht plazierten Kleinst Wind turbinen , ehrlich eher ein Witz aber schön
wer in richtung Eigenversorgung gehen will dann sag ich viel PV , günstige Batterie finden ( und da brauchts wirklich nicht etwas was noch nicht auf dem Markt ist oder "Weltneuheiten" ) und wie oben gesagt schon, ein mini BHKW Biogas oder Pflanzen öl
Zuletzt geändert von wieso am 06.09.2011, 23:34, insgesamt 1-mal geändert.
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von Ruparnovic » 06.09.2011, 23:34
moggmogg hat geschrieben:Mal davon abgesehen, daß ich Thundersky Akkus in einem sicheren Abstand zum Haus deponieren würde. 
Wieso? Persönlich schlechte Erfahrungen damit gemacht??
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von GAST » 06.09.2011, 23:49
Ruparnovic hat geschrieben:GAST hat geschrieben:Aber der Preis ist bestimmt noch jenseits von Gut und Böse ...wenn ein Akku von Reich mit etwa 12AH bei 12V schon etwa 500€ kostet! Dafür halt schnelllade und entladefaehig mit 2000-3000 Ladezyklen.
Da musst du dich aber irgendwo in der Größenordnung von 10 vertan haben, solche Akkus kosten pro kWh ungefähr 300€.
Ne habe ich nicht... Mir viel da nur gerade was aus dem Campingbereich ein... http://www.obelink.de/assortiment_overzichtpagina3.asp?cat=5&id=231&arid=7121Das Teil liefert bei 12V 80A max. kontinuierlich und wiegt dabei 1,9kg inkl. Ladegerät. Das Teil inkl. passendem Zubehör gibts halt schon fix und fertig...die in späteren Links genannten Akkus muss ich halt erstmal her bekommen und mich dann um den Rest kümmern. Daher kam ich auf diesen Typen. Gruß Jörg
Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden! H.Schmidt ex Kanzler EE-Strom kostet uns aktuell etwa 1/5 (20%) des Stompreises liefert dafür 1/4 (25%) der gesammten benötigten Strommenge!!Daheimhttp://www.solarbetreiber.de/
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von bimon » 06.09.2011, 23:55
Das mit den Kleinwindanlagen ist mit PV sicherlich nicht zu vergleichen. Ob nun ein Modul oder 1000 Module. Die Leistung steigt entsprechend linear. Bei Windkraft muss man sehen dass die Windgeschwindigkeit in dritter Potenz und der Rotordurchmesser quadratisch eingeht. So ist die Leistung besonders gering, wenn man sich eine Kleinwindanlage am Boden(geringe Windgeschwindigkeit) mit den kleinen Rotoren anschaut. Das lohnt sich im Verhältnis nie.
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von Saftwerk » 07.09.2011, 00:22
GAST hat geschrieben:Ne habe ich nicht...
495€ für was? Auf dem Typenschild steht folgendes: 85,2 Wh / 9,5Ah / 14,4V siehe BildAlso für 1kWh brauche ich dann knapp 12 Stück von diesen PPP PeakPowerPack und die kosten 5940 € zzgl Verkabelung, WR, ... etc. Für Eigenverbrauch bekommt man unterm Strich ca. 4 ct pro kWh mehr, also brauche ich 148500 Ladezyklen oder über 406 Jahre 
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von Mühli » 07.09.2011, 00:44
buergersolar hat geschrieben:Mühli hat geschrieben:Genau richtig. Ein einzelnes PV-Modul bringt seine Nennleistung.
Ist das jetzt ernst gemeint? Wie oft kommt es denn vor, dass ein PV-Modul Nennleistung bringt. Einmal beim Flashen, und dann nie wieder. Mit Glück 30 Sekunden im Jahr. Muss schon sehr kühl, windig und sonnig zugleich sein, dass man Nennleistung erreicht. Unsere Anlage ist noch nie in die Gegend gekommen.
Du hast mich schon richtig verstanden...ich meine: Egal ob Megwatt-Solarpark oder einzelne Zelle, das Ding bringt die selbe spezifische Leistung. Bei Windkraft ist das gaaanz anders, man kann kein gigantisches Enercon XX um Faktor 100 verkleinern und dann 1/100 der Nennleistung abrufen. Aber das ist dir sicherlich klar. Gruß
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von rudis » 07.09.2011, 10:57
Sowas geht genau in die richtige Richtung. Wenn der Preis und Haltbarkeit stimmt, kann man sich den Ausbau der Stromnetze sparen.
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