News über Photovoltaik und Solarstrom
Moderator: Mod-Team
von SInister_Grynn » 21.07.2012, 07:41
hadl hat geschrieben:
Kann man so nicht sagen. Schau Dir mal diese „Lachnumer“ an.
Gruß Hadl
Ich musste so lachen als er sagte: Kernbotschaft! Aber klar, hätte ich keine Pv-Anlage würde ich auch sagen,... hmm hey Jungs wieso sollte ich euch 13.24 % Gewinn bezahlen, ohne das ihr in 20 Jahren das geringste Risiko habt?
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von darwin » 22.07.2012, 16:05
eggis hat geschrieben:darwin hat geschrieben:JuergenII hat geschrieben:.. Da fragt man sich aber nun wirklich, wohin diese Arbeitsplätze mit EEG Umlage ins Ausland abwandern würden! Rund 600 Firmen sparen sich damit rund 2 Milliarden Euro auf Kosten der Allgemeinheit. Dazu profitieren diese Firmen auch noch von den durch den EEG Strom deutlich günstigeren Strompreisen an der Leipziger Börse.
2 Mrd eine Große Zahl .. was ist mit den 12 Mrd - sozusagen den Peanuts?
Die 2 Mrd. würde die Umlage um 17% auf 3ct mindern. Die Weitergabe der Preissenkungen aufgrund des MOE (~0,5ct) würde die Umlage auf 2,5ct verringern. Die unwirksame Mangagementprämie sind dann nochmal 0,1 - 0,2 ct. Es ist nötig die Umlage endlich vom Balast zu befreien. Wenn der Wirtschaftsminister Bedarf zur Förderung energieintensiver Unternehmen im Wettbewerb mit dem internationalen Markt sieht, kann diese er immer noch aus Steuergeldern (Steuerbefreiung oder Subvention) begleichen.
Achja ? Die 2 Mrd würden die Unternehmen auf ihre EndproduktPreise draufschlagen oder als Gewinnmindern geltend machen. Sie würden immernoch als Zusätzliche Kosten der EEs beim Endkunden landen, in Form von Steuern oder Preisen. Natürlich wäre der *Vorteil*, das es nicht aus dem EEG-Topf kommt. Gut für die Propagandaabteilung der PV. Die Umlage und der Netzausbau könnte genauso aus dem Steueraufkommen beglichen werden. Will man ja aber nicht, weil es ja keine *Subvention* sein darf. Es wäre notwendig die Kosten der EEs also solche zu definieren und auch zuzuordnen. Anschliessend hat man die Möglichkeit auf Grundlage realer Zahlen, die Rahmenbedingungen festzulegen. Für die EE-Umlage hätte das positive und negative Effekte. Der Balast in der EEG-Umlage ist ja auch das Grünstromprivileg. Andererseits gehen die Netzkosten nicht über diesen Topf. Aus Sicht der EE lohnt es also nicht, beispielsweise den Netzausbau zu minimieren. Anderer Topf.
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von Oktaeder » 22.07.2012, 17:50
Was ist an deinen Sätze neu? Habe ich alles schon zigmal gelesen. Also alle Kosten dem EE-Topf zuordnen, alle preissenkenden Effekte nicht. Wenn die stromintensive Industrie paritätisch beteiligt wird, komt das weder zu 100% beim Endverbraucher an noch wandern die alle aus. Aber das weißt du ja selbt.
Anlage I 7,9kWp; SW; 920kWh nach PVGIS -10% von 10/2009 Anlage II 5,4kWp; WSW; 870kWh nach PVGIS -10% (eigenes Dach) von 2/2010 Module: 44/30 x Luxor LX-185M/125-72+ WR: Oelmaier Technology Standort 49° Nord in Nordbaden
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von darwin » 22.07.2012, 19:12
Oktaeder hat geschrieben:Was ist an deinen Sätze neu? Habe ich alles schon zigmal gelesen. Also alle Kosten dem EE-Topf zuordnen, alle preissenkenden Effekte nicht. Wenn die stromintensive Industrie paritätisch beteiligt wird, komt das weder zu 100% beim Endverbraucher an noch wandern die alle aus. Aber das weißt du ja selbt.
Alle preisenkende Effekte in den Topf, alles was kostet raus. Das ist doch genauso wenig Neu, eigentlich ist das die PV-Agenda seit Jahren. Den letzten Teil solltest du mal erklären. Alle Kosten landen beim Endverbraucher. Bei wem den sonst ?
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von Oktaeder » 22.07.2012, 20:47
Tolles Niveau, auf dem du diskutierst... es gibt auch Nuancen zwischen schwarz und weiß.
Wo sonst? z.B. Kosteneinsparungen, Gewinnschmälerungen etc. pp. Vor allem gehen die Kosten über den Kanal, bei dem sie gerechterweise anfallen. Wer sich Alufolie zum einpacken kauft, soll für die Energie ruhig zahlen. Und komm' mir jetzt nicht mit Steuerausfällen. Der Staat kassiert doch sowohl beim Umsatz wie bei Gewinnen ganz schön mit ab.
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von PV-Berlin » 23.07.2012, 10:18
Am WE hab ich mit Leuten gesprochen und das Thema zur Diskussion gestellt. Unser Vorschlag zum Thema:
Alle Energieerzeuger zahlen ab 01.01.2013 50% Steuern auf den Gewinne! Das Verrechnen von Gewinnen und Verlusten innerhalb von Unternehmen und zwischen Erzeugungsanlagen ist nicht möglich.
Anhand von steuerlichen Aspekten und in Anbetracht notweniger weiterer Investitionen im Energiebereich sind alle anderen Lösungen unproduktiv bzw. führen zum Abwürgen.
Klar, können wir noch mal das Thema endlos durchkauen und uns beweihräuchern, was alles am EEG schief gelaufen ist. Wir meinen, dass es unter dem Thema Vertrauensschutz und Kosten (EEG) kein anderes tragfähiges Modell geben kann.
Das Geld aus dieser Gesetzesänderung muss zweckgebunden dem Ziel der CO2 Reduktion und der Versorgungssicherheit zugeführt werden.
Der Charme besteht darin, dass die Kosten nicht den Verbrauchern auf das Auge gedrückt werden können und das alle Energieerzeuger je nach Leistungsfähigkeit zur Kasse gebeten werden. Zudem sind Neuinvestment nicht gefährdet.
Der Plan zur Deutschen Netz AG muss umgesetzt werden!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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von eggis » 23.07.2012, 10:38
Moin PV-Berlin, geht es in deinem Beitrag um Deutschland? PV-Berlin hat geschrieben:Das Geld aus dieser Gesetzesänderung muss zweckgebunden dem Ziel der CO2 Reduktion und der Versorgungssicherheit zugeführt werden.
Das ist doch Blödsinn. Weil nicht durchsetzbar. Ein zweckgebundene Steuermittelverwendung gibt es in Deutschland nicht. Was Schäuble einmal hat, gibt er nicht wieder her. PV-Berlin hat geschrieben:Das Verrechnen von Gewinnen und Verlusten innerhalb von Unternehmen und zwischen Erzeugungsanlagen ist nicht möglich.
So eine Regelung durchzusetzen, ist doch auch nicht möglich.
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von PV-Berlin » 23.07.2012, 10:55
Das gab es schon alles, nur in anderer Form! Die Geschichte der BRD begann nicht erst vor 10 Jahren! Es steht uns nicht zu, die Ausgestaltung von Gesetzes einzuschränken.
Im Bundeshaushalt ist natürlich alles ein Topf! Klar, aber es werden ja Zahlungsversprechen (Gesetze) auch schon Heute zu Steuern (neue Steuern oder Aufschläge) gemacht. Muss ich wirklich Grundlagenwissen hier aufführen?
Selbstverständlich spreche ich da zuerst von D. .
Und muss ich auch noch ausführen, welche Folgen das für Braunkohle und KKW hätte?
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von jakobsee » 27.07.2012, 15:03
Hi,
Die originalstudie oder das zugehörige Working-paper hat keiner von euch oder? Mich würde mal interessieren was die zur EEG-Umlage in dem betrachteten Zeitraum sagen
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jakobsee
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von eggis » 27.07.2012, 15:31
Moin jakobsee und Willkommen! jakobsee hat geschrieben:Die originalstudie oder das zugehörige Working-paper hat keiner von euch oder?
Hab´ die Hetzschrift grade gefunden. Germany’s Solar Cell Promotion: An Unfolding Disaster (July 2012)Der Titel sagt wohl alles. 
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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