Hallo,
Wir müssen noch etwas geduldig sein. Noch nichts ist endgültig beschlossen. Aus Erfahrung kann man sagen, dass beim EEG die Parlamentarier besonders unabhängig gegenüber der Regierung auftreten. Da kann sich noch einiges verändern. Das EEG und auch das Stromeinspeisegesetzt zuvor, ist aus dem Parlament heraus und gegen den Willen des damals zuständigen Wirtschaftsministeriums entstanden.
Seit die Kürzung verkündet wurde vergeht ja fast kein Tag, an dem nicht irgend welche Veränderungen bekannt werden.
Morgen Montag sollen die Fraktionen über die Gesetzesvorlage abstimmen. Da soll sich bis jetzt schon wieder was geändert haben:
1.
"Dämpfung der Förderung von sogenannten Freiflächenanlagen, sollte zunächst zum gleichen Zeitpunkt erfolgen. Jetzt gilt für sie vom 1. Oktober an: Eine Kürzung um 15 Prozent für Solaranlagen auf Gewerbeflächen und von 11 Prozent auf sogenannten Konversionsflächen."
2.
Übergangsfristen:
"Eine Übergangsregelung gibt es für Anlagen auf Flächen, für die bis zum 3. März 2010 (Tag des Kabinettsbeschlusses) ein Bebauungsplan vorliegt. Bisher war als Stichtag der 1. Januar 2010 geplant. Diese Anlagen haben Zeit bis Ende 2010, um ans Netz zu gehen."
3.
Berechnung der Degression für 2011:
"Der Zeitraum für diese Mengenberechnung (für die Förderung 2011) beginnt jetzt am 1. Juli 2010 und damit einen Monat später als bisher geplant. Das heißt: Die von da an ermittelte Menge entscheidet über die Förderkürzung zum Jahresanfang 2011."
Aber auch das ist nicht fix... Zumindest verschlechtert sich nichts, sondern es werden weitere Verbesserungen diskutiert. Für Dachanlagen hat sich soweit aber nichts verbessert.
Quelle:
"Solar-Förderkürzung für Freiflächen erst ab Oktober - Die von der schwarz-gelben Koalition geplanten Kürzungen der Förderung neuer Sonnenenergie-Anlagen auf sogenannten Freiflächen sollen jetzt erst von Oktober 2010 an wirksam werden."
http://www.handelsblatt.com/newsticker/ ... er;2545787