Hallo,
Solarbranche ist nicht gleich Solarbranche, hier gibt es die lange Kette der Wertschöpfungskette. Pauschal zu sagen, der Solarteur verdient zu viel oder macht den dicken Profit vermittelt ein falsches Bild.
Grundsätzlich gilt:
Je weiter vorne man sich in der Wertschöpfungskette befindet (Silizium, Wafer, Module, Großhandel, usw.), umso mehr Profit wird abgeschöpft und dies vor allem in den ersten Stufen der Kette in entsprechender Größenordnung ... Der kleine Solarteur hingegen bekommt von dem Kuchen am wenigsten ab und kämpft auch schnell mal mit der Existenz, wenn der Preisdruck noch größer wird, er immer weiter runtergehandelt wird und gleichzeitig so optimistisch stimmende Aussagen vom Großhändler zu hören sind wie "dieses Quartal gibt es keine Wechselrichter mehr usw. und mit einem Streich das vermeintlich volle Auftragsbuch nicht mehr das Papier wert ist, auf dem es geschrieben ist.
achte hierbei besonders auf die Aussagen von: "lichtblick"
http://www.photovoltaikforum.com/viewto ... lichtblick
Auch wenn der Anschaffungspreis einer PV-Anlage hoch ist, heißt das noch lange nicht, dass sich die Solarteure und Monteure eine goldene Nase verdienen. Die Margen sind verschwindend gering im Vergleich zu anderen Branchen. Gleichzeitig ist der Solarteur derjenige, der im Garantiefall zunächst seinen Kopf hinhält. Natürlich ist der Modulhersteller der Garantiegeber, doch hier wird auch gerne versucht, den schwarzen Peter dem Installateur zuzuschieben (BP, Bürstadt usw.).
Diese Hintergrundinformationen sind in dieser Diskussion vielleicht ganz hilfreich.






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