Gabriels Solarpolitik hinterlässt Milliarden-Schuldenberg

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Gabriels Solarpolitik hinterlässt Milliarden-Schuldenberg

Beitragvon Theoden » 09.10.2009, 11:14

Teurer Ökostrom
Gabriels Solarpolitik hinterlässt Milliarden-Schuldenberg


Die Große Koalition ist abgewählt, doch die Bürger tragen an einer teuren Erblast: Die Solaranlagen, die unter Umweltminister Gabriel installiert wurden, verursachen langfristig Kosten von 27 Milliarden Euro. Dabei ist der Nutzen minimal - die Sonne trägt fast nichts zur Stromerzeugung bei. Von Anselm Waldermann

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Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,653993,00.html
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Beitragvon Südschwabe » 09.10.2009, 11:43

Jepp.

Grad gelesen. Folgende Dinge gibt es dabei an zu merken:

* Die viel zitierten Informationen stammen vom RWI. Die sind hier einschlägig bekannt.
* Im Thread "Merit- Order und das Märchen vom teueren EEG Strom" ist ja schon ausführlich über den ach so teuren Solarstrom berichtet worden:

Zitat aus Wikipedia zu Merit-Order:
Die Kosteneinsparungen über den Merit-Order-Effekt der erneuerbaren Energien lagen in Deutschland nach dem Erfahrungsbericht [2] des Bundesministeriums für Umwelt im Jahre 2006 bei 5,0 Mrd. € und damit über den Mehrkosten von 3,3 Mrd. € gegenüber konventioneller Stromerzeugung.

Soviel dazu, dass der Solarstrom so furchtbare "Schulden" hinterlässt. Da sind die "Schulden", die Asse & Co. hinterlassen ja geradezu lächerlich.

Wer Ironie findet, darf sie behalten.

Gruß,
Der SüdSchwabe.
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Beitragvon eggis » 09.10.2009, 12:00

Och man, Theoden,

dass kennen wir doch schon alles!
Immer wieder die selben Aussagen vom RWI und Herrn Fondel wie schon in den vergangenen 2 Jahren.

Einen interessanten Artikel zum Verfasser Herrn Waldermann habe ich über die Googlesuche gefunden.
"Energie-Nationalismus bei Spiegel Online"
"Der Klima-Lügendetektor"
Scheinbar ist der gute Mann für unreflektierte Wiedergabe von Quellen und für unschlüssige Argumentationsketten auch schon andersweitig bekannt.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Beitragvon AlexDD » 09.10.2009, 12:09

Es ist immer wieder erschreckend, dass sich so etablierte Institutionen wie der Spiegel für solche reißerischen Artikel hergeben, die durch Weglassen von Informationen und Halbwahrheiten nur so strotzen :(

Alex.
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Beitragvon solder » 09.10.2009, 12:19

Allein einer der großen Versorger macht im Jahr 4(?)Mrd. € Gewinn. Macht in 20 Jahren 80 Mrd. €. Wessen Geld ist das denn?

Ich hasse diese Aufrechnungen über 'zig Jahre. Kein Mensch weiß doch, wie sich die Preise entwickeln. In 15 Jahren zahlen wir vielleicht mehr für Strom, als es als Einspeisevergütung gibt. Ist das (oder wenigstens die Angleichung) in den Aufrechnungen berücksicht? Immer diese Hellseher!

Solder
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Beitragvon hadl » 09.10.2009, 13:46

Was mag wohl in den Köpfen der Leute von RWI an ihrer Spitze der Herr Fondel vorgehen, dass sie immer wieder solche Volksverdummung betreiben.
Angesichts der PV Wachstumsraten ist in den Chefetagen ihrer Auftraggeber offensichtlich Panik ausgebrochen. Ob einer der Schreiberlinge, die solchen Schwachsinn verbreiten sich schon mal Gedanken darüber gemacht haben, was sie da - wahrscheinlich gut bezahlt – diktiert bekommen.??
Wer sich ernsthaft mit dieser Verdummung beschäftigen will, soll sich mal über den Begriff „Merid Order“ schlau machen. Dann wird er schnell erkennen, dass es zwar um Milliarden geht, aber auf der Seite der Strommonopolisten als Gewinn Einbuße anfallen.
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Beitragvon Betatester » 09.10.2009, 14:17

Sowas schreibt der Spiegel ?

Klare Stimmungsmache !
Möchte nicht wissen was dieser Herr Waldermann extra kassiert um so extrem einseitig zu schreiben.

Achja...welcher Schuldenberg ist eigentlich in dem Text gemeint ?
Ist es dieser, wo der Staat viele Mrd. ausgeben muss (welche er nicht hat) um bestimmtes Material seeehr lange Zeit zu lagern und die "großen4" grinsend zuschauen ?

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Beitragvon Solarisfuture » 09.10.2009, 14:22

Man darf eines nicht vergessen: Es gibt eine starke Verbindung zwischen dem RWI und dem Energieriesen RWE! Dr. Dietmar Kuhnt war Vorstandsvorsitzender der RWE AG.

Untenstehend ein Auszug der Internetseite von RWI:

Dr. Dietmar Kuhnt; Mitglied des RWI-Verwaltungsrats seit dem Jahr 1995, zudem seit 1996 Präsident der Gesellschaft der Freunde und Förderer des RWI Essen sowie stellvertretender Vorsitzenden des Verwaltungsrates. Sein beruflicher Weg führte ihn von der Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke AG, wo er 1995 zum Vorsitzenden des Vorstands der RWE AG berufen wurde. Damit war er einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Energiewirtschaft, und es ist für das Institut eine ganz besondere Ehre, dass er dem RWI Essen, dem Verwaltungsrat und der Förderergesellschaft mit Rat und Tat zur Seite stand.

Dr. Dietmar Kuhnt hat darüber hinaus durch seine Präsidentschaft in der Gesellschaft der Freunde und Förderer des RWI Essen mit enormem Einsatz für das RWI Essen geworben und die Verbreitung seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse gefördert. Auf seine Initiative sind unter anderem die so genannten Wirtschaftsgespräche zurückzuführen, bei denen namhafte Vertreter des jeweiligen Fachgebiets mit Wissenschaftlern aus dem RWI Essen zu politisch "heißen" Themen kontrovers Stellung beziehen. Auch etliche weitere, viel beachtete Tagungen des Instituts, etwa zu den Steinkohlesubventionen, oder die Präsentation von Forschungsergebnissen im Ausland wären ohne die Unterstützung des Fördervereins, vertreten durch Dr. Dietmar Kuhnt, nicht möglich gewesen. Als Ausdruck des besonderen Dankes für seinen Einsatz wurde Dr. Dietmar Kuhnt zum Ehrenmitglied des RWI Essen ernannt.
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Beitragvon fischi » 09.10.2009, 16:07

Hallo,

Haben wir doch erst
der Bürger zahlt 0,6 cent pro kWh EEG Anteil und über 4 Cent steuern also woher sollen den die Schulden beim Staat kommen zumal er mit der Vergütung nichts zutun hat.

Gruß fischi
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Beitragvon buergersolar » 09.10.2009, 16:19

Wenn ich schon die Bildunterschrift im Artikel lese:
Solarzellen: Auch in 20 Jahren fallen noch Kosten an


Dann denke ich nur: "Brennstäbe: Auch in 1.000.000 Jahren fallen noch Kosten an"

So ein dummes Geschwafel wieder, und wie immer "Fakten" vom RWI...
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