FS stürzt sich auf PV 2.0

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Re: FS stürzt sich auf PV 2.0

Beitragvon Montio » 18.12.2011, 15:34

GAST hat geschrieben:
Hallo,
dafür wird es in Zukunft Stromgenossenschaften geben (so wie heute die Blumen, Gemüse oder sonstwas vermarkter)Die zahlen dann je nach gelieferter Menge eine Summe x.
Es könnte aber sein das man dann einen Datenlogger benötigt der den Anbietern online zeigt wann wieviel Strom zur Verfügung gestellt wurde.
Diese Genossenschaften "sammeln" dann den Strom und vertreiben ihn regional oder Überregional an die Interessenten.
Da kann es dann sein das jemand mit einer ONO und WNW mit 600kWh/kWp mehr Geld bekommt wie jemand der 1000kWh in Südlage hat weil der Strom eben "wertvoller/seltener" ist!!

Wie "wertvoll" ist der denn dann bitte? Statt 4 ct bekommst du dann vermutlich 5ct. Es tummeln sich bei PV 2.0 50-100 GWp und das an wenigen Stunden im Jahr. Die Abnehmer/Börse werden den Preis bestimmen. Da trifft dann die knallharte Realität auf die hochsubventionierte schöne PV 1.0.

GAST hat geschrieben:Gerade daher wird es wohl für den Kleinanlagenbetreiber wichtiger sein möglichst viel Strom selber zu verbrauchen, da der Lieferpreis in 20 Jahren bestimmt nicht billiger ist wie heute, den Anteil den man dann nicht selber verbraucht kann man dann auch (nach heutigem Stand 3-5ct/kWh) abgeben und hat immer noch seinen "Schnitt" gemacht!!

Siegermentalität würde ich das mal nennen. Und die, die in 5 Jahren eine Anlage bauen würden, bauen dann höchstes 1-4 kW Anlägelchen und zahlen für die Besitzständler und sind die Gelackmeierten. Das EEG a la PV1.0 als Treppenwitz der Geschichte.

Gruß Montio
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Re: FS stürzt sich auf PV 2.0

Beitragvon open source energy » 18.12.2011, 15:40

Montio hat geschrieben:
GAST hat geschrieben:
Hallo,
dafür wird es in Zukunft Stromgenossenschaften geben (so wie heute die Blumen, Gemüse oder sonstwas vermarkter)Die zahlen dann je nach gelieferter Menge eine Summe x.
Es könnte aber sein das man dann einen Datenlogger benötigt der den Anbietern online zeigt wann wieviel Strom zur Verfügung gestellt wurde.
Diese Genossenschaften "sammeln" dann den Strom und vertreiben ihn regional oder Überregional an die Interessenten.
Da kann es dann sein das jemand mit einer ONO und WNW mit 600kWh/kWp mehr Geld bekommt wie jemand der 1000kWh in Südlage hat weil der Strom eben "wertvoller/seltener" ist!!

Wie "wertvoll" ist der denn dann bitte? Statt 4 ct bekommst du dann vermutlich 5ct. Es tummeln sich bei PV 2.0 50-100 GWp und das an wenigen Stunden im Jahr. Die Abnehmer/Börse werden den Preis bestimmen. Da trifft dann die knallharte Realität auf die hochsubventionierte schöne PV 1.0.

GAST hat geschrieben:Gerade daher wird es wohl für den Kleinanlagenbetreiber wichtiger sein möglichst viel Strom selber zu verbrauchen, da der Lieferpreis in 20 Jahren bestimmt nicht billiger ist wie heute, den Anteil den man dann nicht selber verbraucht kann man dann auch (nach heutigem Stand 3-5ct/kWh) abgeben und hat immer noch seinen "Schnitt" gemacht!!

Siegermentalität würde ich das mal nennen. Und die, die in 5 Jahren eine Anlage bauen würden, bauen dann höchstes 1-4 kW Anlägelchen und zahlen für die Besitzständler und sind die Gelackmeierten. Das EEG a la PV1.0 als Treppenwitz der Geschichte.

Gruß Montio


Ach der knall harte Markt, an dem die Gewinne privatisiert und das Risiko sozialisiert ist. Warum glaubst Du denn ist der Strom an der Börse so günstig? Wenn ich beim Auto den Ölwechsel im Garten des Nachbarn mache und auf eine Versicherung verzichte, kann ich auch günstiger fahren! Wo ist denn nun Dein Treppenwitz?
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Re: FS stürzt sich auf PV 2.0

Beitragvon PV-Berlin » 20.12.2011, 13:32

Große PV Kraftwerke rechnen sich noch lange nicht in D. Obwohl wir die besten Voraussetzungen dafür haben. Die sind eben nicht nur günstige Module, WR oder BOS Kosten, sondern auch ein niedriger Zins. Es bleibt nur die Frage, ob man das plausible rüberbringen kann, dass sich jemand mit 2 bis 3% Verzinsung zufrieden gibt? In D. sicherlich nicht bei solcher Art Investment.

Ganz anders schaut das in Ländern aus, deren Strombedarf sozusagen stündlich wächst. Da steht ja nicht die Frage ob mann , sondern wie man den Zusatzbedarf abdeckt. Das man Geld in die Hand nehmen muss, ist ja klar.
Also hier konkuriert PV mit Projekten, die bestenfalls 10 Jahre Amortisation haben (GuD). Schon sehr optimistisch gerechnet. Kohle und KKW fallen schon mal raus.

Bei GuD braucht man ja nicht nur Gas, sondern auch Wasser. Oder man verzichtet auf WG. Wäre ja auch billiger. Reine Gasturbinen einzusetzen.

Ich traue FS nicht zu, dass sie unter 2,- $ das kWp bauen können (incl. Trafo etc. ) Aber andere werden das in 2012 können und dabei noch Gewinn machen. Aber viel wichtiger wird sein, dass man an Geld kommt. Wer 6% oder mehr zahlt, ist schon draußen (US-Dollar Kredite)

FS und PV 2.0? dafür sind die viel zu träge und fett geworden. So richtig arbeiten haben die noch nie gelernt. In der VR China wollten sie doch schon seit 3 Jahren bauen und?

Eher traue ich das der Siemens AG zu, als einer FS. Die wissen zumindest mal grundsätzlich, wie man sowas macht. Dass sie sich die notwendigen Module verschaffen können, sollte ja keine dolle Aufgabe sein. An Modulen bzw. an den Modulpreisen werden solche Projekte auf keinen Fall scheitern.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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