GAST hat geschrieben:
Hallo,
dafür wird es in Zukunft Stromgenossenschaften geben (so wie heute die Blumen, Gemüse oder sonstwas vermarkter)Die zahlen dann je nach gelieferter Menge eine Summe x.
Es könnte aber sein das man dann einen Datenlogger benötigt der den Anbietern online zeigt wann wieviel Strom zur Verfügung gestellt wurde.
Diese Genossenschaften "sammeln" dann den Strom und vertreiben ihn regional oder Überregional an die Interessenten.
Da kann es dann sein das jemand mit einer ONO und WNW mit 600kWh/kWp mehr Geld bekommt wie jemand der 1000kWh in Südlage hat weil der Strom eben "wertvoller/seltener" ist!!
Wie "wertvoll" ist der denn dann bitte? Statt 4 ct bekommst du dann vermutlich 5ct. Es tummeln sich bei PV 2.0 50-100 GWp und das an wenigen Stunden im Jahr. Die Abnehmer/Börse werden den Preis bestimmen. Da trifft dann die knallharte Realität auf die hochsubventionierte schöne PV 1.0.
GAST hat geschrieben:Gerade daher wird es wohl für den Kleinanlagenbetreiber wichtiger sein möglichst viel Strom selber zu verbrauchen, da der Lieferpreis in 20 Jahren bestimmt nicht billiger ist wie heute, den Anteil den man dann nicht selber verbraucht kann man dann auch (nach heutigem Stand 3-5ct/kWh) abgeben und hat immer noch seinen "Schnitt" gemacht!!
Siegermentalität würde ich das mal nennen. Und die, die in 5 Jahren eine Anlage bauen würden, bauen dann höchstes 1-4 kW Anlägelchen und zahlen für die Besitzständler und sind die Gelackmeierten. Das EEG a la PV1.0 als Treppenwitz der Geschichte.
Gruß Montio






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