News über Photovoltaik und Solarstrom
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von Ulmer » 21.09.2009, 06:35
Erstmals stellt ein deutscher Solarunternehmer die üppigen Zuschüsse für die Branche in Frage: "Man sollte vorhandene Spielräume nutzen, um die Vergütungen für den Solarstrom weiter zu reduzieren", sagt Solarworld-Gründer Frank Asbeck:
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie ... 12772.html
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von SLGramann » 21.09.2009, 07:38
Der Vorstoß ist richtig. Es ist besser, wenn die Branche die nächste Kürzungsrunde konstruktiv begleitet, statt sich nur auf die Hinterbeine zu stellen.
Eine massive Kürzung der Einspeisevergütung von bis zu 30% ist absolut angemessen. c-Si-Module können in 2010 für ca. 1.000 Euro / kW produziert werden.
Im Moment sind es ca. 1.300 Euro / kW.
In Deutschland kosten die Anlagen aber nach wie vor ca. 3.500 Euro / kW.
Zwischen Fabriktor und Dach werden also ca. 2.200 Euro / kW draufgepackt - zum Schaden der Kunden und er Algemeinheit der Stromverbraucher.
Das ist nicht tolerierbar und man kann nur hoffen, dass die Politik nicht bis 2011 braucht, um hier den Abzockern das Handwerk schwerer zu machen.
"Socialism collapsed because it did not allow prices to tell the economic truth. Capitalism may collapse because it does not allow prices to tell the ecological truth." – Oystein Dahle, former Vice President, Exxon, Norway
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von lcmbt » 21.09.2009, 07:45
Der Vorstoß ist richtig. Es ist besser, wenn die Branche die nächste Kürzungsrunde konstruktiv begleitet, statt sich nur auf die Hinterbeine zu stellen.
Da stimm ich dir zu !
Eine massive Kürzung der Einspeisevergütung von bis zu 30% ist absolut angemessen. c-Si-Module können in 2010 für ca. 1.000 Euro / kW produziert werden.
Im Moment sind es ca. 1.300 Euro / kW.
In Deutschland kosten die Anlagen aber nach wie vor ca. 3.500 Euro / kW.
Zwischen Fabriktor und Dach werden also ca. 2.200 Euro / kW draufgepackt - zum Schaden der Kunden und er Algemeinheit der Stromverbraucher.
Das ist nicht tolerierbar und man kann nur hoffen, dass die Politik nicht bis 2011 braucht, um hier den Abzockern das Handwerk schwerer zu machen.
Da machst du es dir doch ein bisschen leicht,
rechne mal was von den 2200€ noch abgeht
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Montage
Transport
usw.
Gruss Martin
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von Luschen » 21.09.2009, 08:29
Ich glaube die Sache hat wie immer 2 Seiten...
Der Preis wird bestimmt durch Angebot und Nachfrage...
und da hier in Deutschland durch die Subvention (EEG Gesetz) die Nachfrage sehr hoch ist ist auch der Modulpreis hoch (sicherer Markt-sicherer Umsatz, sicher Gewinn).
Aber zwischen dem möglichen Herstellungspreis und dem Kundenendpreis
sind natürlich wie Icmbt scheibt noch viele preisbildende Faktoren zu beachten.
(Montagekosten, Material, WR, Transport, Marge Hersteller, Groß- Zwischenhändler, Solateur. usw)
Aber da der (kl) Solateur nur sehr schwer beim Hersteller einkaufen kann wären da sicher 15-20 % Kostensenkung beim Direkteinkauf möglich.
Gruß
Lutz
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von SLGramann » 21.09.2009, 08:31
Martin, Du hast schon recht mit den "Nebenkosten". Aber ich meinte auch nicht, dass die 2.200 Euro bei irgendjemandem als Nettoprofit in der Tasche landen. Die Spanne ist aber trotzdem einfach viel(!) zu groß imho - auch nach Abzug aller Kosten und unter Berücksichtigung einer angemessenen Gewinnmarge.
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von hadl » 21.09.2009, 11:00
Hallo ihr Kostenrechner, volkswirtschaftlich gesehen kann man da nicht widersprechen.
Will man aber mit PV gegen Kernenergie ankommen, würde dies doch ein Bemühen mit ungleichen Rahmenbedingungen bedeuten. Auffallend ist für mich, dass bei der PV sofort die vollen Taschen einzelner in den Vordergrund gestellt werden, während die Millionen, die täglich mit abgeschriebenen Atomkraftwerken anfallen auch nicht gerade für leere Taschen sorgen.
Mit andern Worten eine Zukuftsenergieform muss schnellstens in den volkswirtschaftlichen Rahmen passen, während eine Technik ohne Zukunft hoch subventioniert dagegen halten kann.
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von eggis » 21.09.2009, 11:27
Wenn den Modulherstellern dann aber Gewinne fehlen, wie wollen sie denn die bis 2013 angekündigten Milliarden in die Forschung investieren?
http://www.solarwirtschaft.de/medienver ... ?tx_ttnews[tt_news]=12765&tx_ttnews[backPid]=737&cHash=53496e0278
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von Mr. K. » 21.09.2009, 11:57
Ist ja alles schön und gut mit der Senkung der Einspeisevergütung, aber da wir alle die Einspeisevergütung mit unseren Beiträgen an die Versorger
bezahlen, sehe ich nicht wirklich einen Vorteil in der Senkung.
Denn eines ist für mich sicher - die Versorger werden dadurch den Strompreis nicht senken. Oder sieht das jemand anders.
Bin ich ggf. auf dem Holzweg, dann lass ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
Was die Großen (und der Staat) einmal hat gibt er auch nicht freiwillig wieder her. Da fällt mir spontan auch der Soli ein. OK - vielleicht nicht ganz vergleichbar....
Gruß Mr.K.
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von Sinci » 21.09.2009, 12:48
Natürlich können sie dadurch den Strompreis nicht senken, mit dem aktuellen Anteil der EEG-Umlage müssen ja die Photovoltaikanlagen der letzten Jahre bezahlt werden ...
Dafür würde die EEG-Umlage allerdings in den nächsten Jahren weniger stark ansteigen und somit der Strompreis niedriger bleiben, als ohne zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung
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von GAST » 21.09.2009, 14:05
Da fällt mir ein Satz ein den ich gerade im Radio gehört habe.
Herr Westerwelle:
1998 waren 25% der Stromkosten für Familien staatsbedingt, 2008/2009 sind es 40%. Das müssen wir sofort ändern!
Da die Politiker die Kosten die das EEG verursacht als staatsbedingt ansehen kann sich ja jeder ausmalen was gemeint ist
Was aber die Politiker meiner Meinung nach vergessen ist die Tatsache das gerade PV dazu beitragen das weniger Spitzenlaststrom in herkömmlichen fossilbefeuerten Kraftwerken erzeugt werden muss!
Wenn man davon ausgeht das sich die Erzeuger von Spitzenlaststrom diesen "fürstlich" entlohnen lassen (letztes Jahr pro MW ~300€ aufwärts, das sind dann 30ct/kW ) dann relativieren sich die PV bedingten Stromkosten wieder ein wenig.
Wenn man dann noch davon ausgeht das es bald einen kostenpflichtigen CO2 Handel gibt und man pro Tonne CO2 eine gewisse Summe zahlen muss, dann fallen diese staatsbedingten Kosten bald zusätzlich an...
Aber der böse kleine Mann ist mal wieder alles Schuld, die großen 4 (e-on, RWE, Vattenfall & en-bw) sind mit ihren Milliardengewinnen jedes Jahr natürlich nicht an den hohen Stromkosten schuld, der Staat mit seiner MwSt.-Erhöhung natürlich auch nicht....
grüße
Jörg
PS: Das Zitat habe ich nur sinngemäß, aber nicht wort für wort wiedergegeben 
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !! Zitat von eggis!!
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