Fallende Preise

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Re: Fallende Preise

Beitragvon modila » 29.09.2012, 07:35

..,das ist so, kann ja auch nicht anders !

mfg
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Re: Fallende Preise

Beitragvon wolfgang_s » 29.09.2012, 10:10

open source energy hat geschrieben:Ich möchte behaupten dass all diejenigen die jetzt bauen die wahren Gewinner sind.


Naja, ob das so stimmt: Mir liegt ein Angebot vor für eine gebrauchte, abgebaute 30 kWp Anlage vor. Laufzeit noch 13 Jahre, Vergütung 54 Cent/kWh, Sharp Module,WR, Kaufpreis 68.000 €
Ist schon ne komische Situation: die gleiche Anlage könnte man heute für die Hälfte dieses Preises neu bauen, nur diese Altanlage bringt in den restlichen 13 Jahren bei 1.000 kWh/kWp einen monetären Ertrag von 210.000 Euro.
Was eine vergleichbare Neuanlage bringt kann sich jeder selbst ausrechnen. Ist aber nicht mehr so einfach (monatl. Degression, Eigenverbrauch möglich usw.)
Wenn ich ein passendes Dach hätte, würde ich mich für die Altanlage entscheiden. :)

MfG
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Re: Fallende Preise

Beitragvon open source energy » 29.09.2012, 10:10

Der nächste Step muss das Design bringen. Das gilt besonders für die kleinen Anlagen
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Re: Fallende Preise

Beitragvon Klothilde » 29.09.2012, 10:32

diesonnelacht hat geschrieben:Hier mal eine gute Zusammenfassung der Situation im Q2: http://images.apple.com/de/iphone/home/ ... reless.jpg
(aus http://solarpvinvestor.com/spvi-news/33 ... 12-edition )


Guten Morgen Sonne!

Vielen Dank für diesen Link. Auf der gleichen Seite habe ich auch folgende interessante Meldung über die Wafersituation in China gefunden. Das deutet tatsächlich auf einen starken globalen Nachfragerückgang in den letzten Wochen hin. Fabriken werden links und rechts stillgelegt und die Inventare verramscht. Kein Wunder dass die Preise gerade Purzeln. Vielleicht erleben wir ja sogar noch 20 Cent Module? Auch die Meldung über den Umsatzeinbruch bei SMA verleitet einen dazu die Aussagen von Stimmungskanonen nicht ganz so ernst zu nehmen, nach denen die Nachfrage für 2013 angeblich schon so gewaltig ist dass zusätzliches Personal eingestellt werden muss.

Mit freundlichen Grüssen,

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Re: Fallende Preise

Beitragvon open source energy » 29.09.2012, 11:36

@ Klothilde

In Ihrem Betrag vermischen Sie einen globalen Markt mit lokalen, regionalen Geschäften, das geht so nicht ganz! Früher oder später wird bei dem aktuellen Preisniveau eine Nachfrage entstehen die die Welt noch nicht gesehen hat! Wenn Sie sich mal mit einem Taschenrechner begnügen und mit Ihren 20 Cent rechnen kommt ein Systempreis von rund 700€/kWp heraus. In Ländern mit 1800kWh/kWp Ertrag bedeutet das Produktionskosten von kleiner 2,5 Cent/kWh.

Ich glaube kaum, dass da irgend ein Kraftwerk mithalten kann.

Wer sich mal RWE und EON anschaut wird sehr schnell sehen, dass die eben sehr spät erkannt haben wie schnell der Preis sinkt. Es gibt heute noch ewig gestrige in entscheidender Position die auf Ihre Einstellung beharren, daher geht das nicht ganz so schnell vorwärts.

Selbst bei 1.000€/kWp und 1.800kWh/kWp liegt man bei 3,5Cent.

Der "User" ist eben träger als der aktuelle Markt, ein Dauerzustand wird das aber sicher nicht !

Für Deutschland mache ich mir keine Sorgen und Ihre Schwarzmalerei kann echt nerven, da sie nicht konstruktiver sondern nur destruktiver Natur ist.
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Re: Fallende Preise

Beitragvon Estomil » 29.09.2012, 11:53

Es gibt ja schon heute sicherlich schon einen Markt von mehreren tausend GW an PV Leistung die überall in der Welt konkurenzfähig wären. 1500kwh/kwp trifft man überall in der Welt an. Das problem ist da eher, dass es kaum Firmen gibt die Erfahrung mit dem Kraftwerksbau haben und somit die Kraftwerkspreise noch unter aller Sau sind. 3000$/kwp sind da vielfach ja schon billig. Es müssen halt überall erstmal effektive Installationsstrukturen geschaffen werden die einen Markt auch richtig in schwung bringen. Das hat bei uns einige Jahre gedauert und wird in anderen Ländern auch nicht schneller gehen. Nicht umsonst haben die Japaner jetzt anfangs 42cent an EEG vergütung angesetzt.

Früher oder Später wird der Markt weltweit richtig anspringen.
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Re: Fallende Preise

Beitragvon open source energy » 29.09.2012, 12:44

Estomil hat geschrieben:Es gibt ja schon heute sicherlich schon einen Markt von mehreren tausend GW an PV Leistung die überall in der Welt konkurenzfähig wären. 1500kwh/kwp trifft man überall in der Welt an. Das problem ist da eher, dass es kaum Firmen gibt die Erfahrung mit dem Kraftwerksbau haben und somit die Kraftwerkspreise noch unter aller Sau sind. 3000$/kwp sind da vielfach ja schon billig. Es müssen halt überall erstmal effektive Installationsstrukturen geschaffen werden die einen Markt auch richtig in schwung bringen. Das hat bei uns einige Jahre gedauert und wird in anderen Ländern auch nicht schneller gehen. Nicht umsonst haben die Japaner jetzt anfangs 42cent an EEG vergütung angesetzt.

Früher oder Später wird der Markt weltweit richtig anspringen.



Ich denke nicht, dass es für Phönix oder JuWi ein Problem darstellt die hiesigen Preise bei Großprojekten in den USA umzusetzen.
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Re: Fallende Preise

Beitragvon Cruso » 29.09.2012, 13:05

Wer sich mal RWE und EON anschaut wird sehr schnell sehen, dass die eben sehr spät erkannt haben wie schnell der Preis sinkt. Es gibt heute noch ewig gestrige in entscheidender Position die auf Ihre Einstellung beharren, daher geht das nicht ganz so schnell vorwärts.

Selbst bei 1.000€/kWp und 1.800kWh/kWp liegt man bei 3,5Cent.


Und in Deutschland ist ja Energie stark besteuert und hat immense Nebenkosten wie erst gestern der OPEC Vorsitzende in Berlin sagte und diese Steuern/ Abgaben kann ich mit PV umgehen.

International braucht man eigentlich darüber gar nicht mehr sprechen, die sind halt ein wenig langsam, momentan gibt es in Amerika einen Solarthermie Trend und morgen ist es PV.

Am meisten kommen ja die Marktverwerfungen (Öl und Finanzsektor) bei den Energiekosten zum Tragen.

Ich warte eigentlich nur, bis der nächste PV Boom in Deutschland kommt, die Preise sind mal da.
Speziell im privaten Sektor muss man eh mit Inflation oder anderer Geldentwertung auf der Haben Seite rechnen und (was ja auch Inflation ist) mit stark steigenden Energiepreisen, welche zur Zeit durch die strauchelnde Wirtschaft gedämpft werden.

Die Absatzflaute bei Daimler und Audi spricht Bände!
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Re: Fallende Preise

Beitragvon Helmut1 » 29.09.2012, 13:38

open source energy hat geschrieben:Ich denke nicht, dass es für Phönix oder JuWi ein Problem darstellt die hiesigen Preise bei Großprojekten in den USA umzusetzen.

Ich glaube schon, dass es teurer ist.

Ich weiß ja wie ich/wir arbeiten. Zwar auch nicht immer, aber oft sind wir wie die Flummis unter Adrenalin beim kloppen.

In Kalifornien habe ich immer ein genaues Auge auf Handwerker gelegt wenn ich mal welche gesehen hat. Und die hatten immer die Ruhe weg. Tot hat sich da keiner gearbeitet! Ich bin auf die Jungs da richtig neidisch. Stundensatz der sicherlich deutlich höher ist als das was wir bekommen können und immer alles schön cool.

Ich bin an einem Solarpark (Sunpower 1-Achs Nachführung) im Entstehen nahe Modesto fast täglich über einem Zeitraum von 6 Wochen vorbeigefahren. Und der Baufortschritt war wirklich nicht doll! Die Tracker standen schon alle da, es ging in der Zeit wohl nur darum die Module draufzuschrauben. Und was die geschafft haben in der Zeit wirkte auf mich wie ABM. Mir tat es in der Seele weh wie lange da die edlen Sunpowermodule nutzlos einstaubten.
Zu dem was ich da gesehen und gelesen habe und vergleiche zu dem was man hier über den Bau von Solarparks liest ist der Stand aus Laiensicht so: In den USA braucht man 3 Jahre zum bauen was man hier in 2 Monaten (ohne Planung und Genehmigung) schafft.
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Re: Fallende Preise

Beitragvon modila » 29.09.2012, 14:02

..,ist den unsere " Beraterin " weiter am jaulen, kann man das denn hier nicht mal abstellen, das ist einfach nur lächerlich !

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