irgendwer hat geschrieben:Wenn die weltweite maximale Produktionskapazität der PV-Fabriken bereits heute bei 70 GW liegt, dann müsste sie in 5 Jahren ein Mehrfaches davon betragen, womit die Zubauraten in Ländern wie Zypern wiederum irrelevant wären.
Wer sagt dass wir bei 70GWp liegen? Quelle?
Zur Zeit liegen wir meines Wissens bei 40-50GWp bei Wafern, Zellen, und Modul. Bei Poly sieht es etwas angespannter aus, da geht man von 2011 Kapas von 250000 MT aus (entspricht in etwa 35 GW), und 300000 in 2012 (43GWp): http://www.gcl-poly.com.hk/attachment/2 ... 617_en.pdf
Zypern war nur ein Beispiel. Ein anderes Beispiel ist Saudi Arabien, wo gegenwärtig auch Opportunitätskosten von 16 ct/kWh bei der Stromerzeugung mit Öl entstehen. Das Königreich schaut sich PV genau an und wartet auf den besten Moment zum Einstieg. Bei 10 ct/kWh werden sie nicht zögern. Wenn sie in der Stromerzeugung die Hälfte des Öls durch PV ersetzen hamma da ratzfatz ein Potenzial von 40GWp: http://www.iea.org/stats/electricitydat ... RY_CODE=SA
irgendwer hat geschrieben:Allerdings sind ja Effizienzmassnahmen seit geraumer Zeit wettbewerbsfähig gegenüber Kohlestrom bzw. Endverbraucherstrom und der Run auf effiziente Geräte/Anlagen/Beleuchtungen/Gebäude hält sich in Grenzen - insofern scheint mir ein explosiver Zubau bei 10 ct ebenfalls zweifelhaft.
Aus Perspektive des Endverbrauchers im Wohnbereich hast Du völlig recht. Fritz lümmelt sich aufm Sofa und wird einen Teufel tun um sich nur ein paar Kröten zu sparen, sei es durch PV auf dem Dach oder durch eine effizientere Tiefkühltruhe. Aus Perspektive der Stromerzeuger ist es eine ganz andere Kiste. Wenn das EVU auf Zypern oder in Saudi mit PV 20% Kosten reduzieren kann dann wird mit Hochdruck investiert.
Der Spekulatius






0.00 (0 Bewertungen)
| 
