http://www.eeg-kwk.net/de/file/20110803_EEG-Konto_finanzieller-HoBA_alle.pdf
Das sind leider keine guten Nachrichten.
Wenn ich das richtig einschätze, wird es mit einer niedrigeren Umlage 2012 nichts werden.
Gruß Montio
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EEG-Umlagenkonto rutscht ins MinusModerator: Mod-Team EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
http://www.eeg-kwk.net/de/file/20110803_EEG-Konto_finanzieller-HoBA_alle.pdf
Das sind leider keine guten Nachrichten. Wenn ich das richtig einschätze, wird es mit einer niedrigeren Umlage 2012 nichts werden. Gruß Montio
Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Ich sehe keine Bereinigung um den Merit Order Effekt. Kannst Du Dich bitte kümmern, danke.
Der Spekulatius Keine Gewähr auf Seriösität. Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Vielleicht sollten die Stromkunden im Sommer wegen des geringeren Strombezugs eine höhere Umlage als im Winter bezahlen?
Mit sonnigen Grüßen
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Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Das interessiert Montio natürlich nicht, dass würde ja nicht in sein Konzept passen. Gruß Hadl
Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Für all diejenigen, die die „Fehlkonstruktion“ der Umlagenermittlung noch nicht kennen, mit der Montio hier seine Sorge um die hohe Umlage zum Ausdruck bringt.
Das Umlagenkonto rutscht ja nur deshalb ins Minus, weil EEG Strom auf dem Einnahmekonto unter Wert zu Buche schlägt. EEG Strom wird zu einem Börsenpreis gehandelt, den er selbst, durch verdrängen von teuren konventionellen Kraftwerken, nach unten gedrückt hat. Merit Order bereinigt würde das Einnahmekonto sicher anders aussehen. Mit dieser lobbyistischen Meisterleistung macht die konventionelle Stromwirtschaft Stimmung gegen das EEG. Bin mal gespannt, ob Montio der Bitte von Spekulatius nachkommt und den Merit Order Effekt in seine „Minus Betrachtung“ einbringt. Gruß Hadl
Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Es gibt gar keinen Grund zur Sorge, im Gegenteil ich denke, dass dieses Konto schon bald wieder im Plus sein wird. Wenn die Monate mit weniger Solarstrahlung kommen (nach August) und der Stromverbrauch wieder steigt (viele Industriekunden Zahlen die EEG Umlage über den konkreten Verbrauch und nicht über Abschläge wie der Endverbraucher) kommt das Konto wieder ins Plus. MOE hin MOE her.
Wobei ich auch der Meinung bin, dass sich bedingt durch den MOE das EEG ins eigene Fleisch schneidet. -------------------------
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Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
ist es nicht paradox, dass dann die energie die durch eeg strom erzeugt wird dann noch viel stärker subventioniert wird und eig noch viel ärger den verbraucher belastet ? ne differenz von z.B 49 Cent auf 8 Cent ist ja großer wie 49 Cent zu 5 Cent. die andere seite ist natürlich dass die g4 den zusätzlichen gewinn an die kunden weitergeben, aber das klammer ich mal aus, sind ja privatunternehmen die jeden cent mitnehmen. bei der eeg umlage handelt es sich aber um ne zwangssubvention. grüße
Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Die EEG-Umlage ist per Definition keine Subvention, da sie nicht durch den Staat bzw. Steuerzahler finanziert wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Subvention Durch die indirekten Steuereinnahmen der Firmen und deren Mitarbeiter im erneuerbaren Bereich beschert die EEG-Umlage sogar zusätzliche Steuereinnahmen und reduziert die Arbeitslosenrate. Zudem kann man sich der EEG-Umlage z.T. entziehen, in dem man den Strom effizienter verbraucht.
Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Das Wichtigste solltest Du nicht ausklammern. Das ist kein zusätzlicher Gewinn, sondern wäre ein Verlust, wenn man die weniger Einnahmen durch den niedrigen Börsenpreis, nicht über die Umlage auf die Verbraucher abwälzen würde. Der Markt kann das alles regeln, wenn die Verbraucher zu den günstigsten Anbietern wechseln,die die niedrigen Börsenpreise an ihre Kunden weitergeben. Sattdessen wird die derzeitig Wechselträgheit der Verbraucher noch genutzt, und mit der Umlage Stimmung gegen das EEG gemacht. Gruß Hadl
Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus
Stromanbieter wechseln: Ich kann eh nicht nachvollziehen, warum man über die "g4" meckert und dort weiter einzahlt. Der Wechselvorgang ansich ist denkbar einfach. Ich würde nur nicht gleich den günstigsten Anbieter nehmen, sondern auch auf kurze Kündigungsfristen achten. Viele Stromanbieter gehen geschickt mit scheinbar günstigen Tarifen auf Kundenfang, um dann nach ein paar Monaten die Preise drastisch zu erhöhen. Wenn man dann irgendwie Kündigungsfristen nicht beachtet, hängt man noch ein Jahr drin. Auch Pauschaltarife sind nicht zu empfehlen. Die Möglichkeiten zu mehr Stromeffizienz entfallen dann und Pauschaltarife reagieren nicht auf veränderte Lebensumstände (zB. Änderung der Personenzahl, geringerer Stromverbrauch).
Empfehlen würde ich gleich zu einem Ökostromanbieter zu wechseln: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel.html Zur EEG-Umlage sag ich noch nichts, da werde ich die Abschlussrechnung abwarten. Sieht aber nicht so aus, dass diese fallen wird.
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