EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus

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Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus

Beitragvon buergersolar » 09.12.2011, 18:14

hadl hat geschrieben:[...]

Bei der reinen Betrachtung des Jahres 2011 (d.h. ohne die übertragenen Altlasten des Vorjahres) lässt sich erkennen, dass das bereinigte Konto 2011 durchgängig im Plus lag. Der Negativsaldo aus dem Vorjahr konnte zu einem großen Teil abgetragen werden

[...]

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Hat der MdB da etwa bei mir abgeschrieben? (Siehe meinen Betrag 2 weiter oben)

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Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus

Beitragvon hadl » 09.12.2011, 18:23

buergersolar hat geschrieben:
hadl hat geschrieben:[...]

Bei der reinen Betrachtung des Jahres 2011 (d.h. ohne die übertragenen Altlasten des Vorjahres) lässt sich erkennen, dass das bereinigte Konto 2011 durchgängig im Plus lag. Der Negativsaldo aus dem Vorjahr konnte zu einem großen Teil abgetragen werden

[...]

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Hat der MdB da etwa bei mir abgeschrieben? (Siehe meinen Betrag 2 weiter oben)

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Bei realistischer Betrachtung, kommt man offensichtlich auch ohne abzuschreiben auf das gleiche Ergebnis

Gruß Hadl
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Re: EEG Umlagekonto Dezember: -462 Millionen

Beitragvon cephalotus » 12.12.2011, 10:03

buergersolar hat geschrieben:
Also der Kontostand ist Ende November 832.185.274,32 € höher als zu Jahresbeginn. Damit wurden bereits jetzt (Stand Ende November) 64% der Altschulden getilgt (zusätzlich zu den laufenden EEG-Vergütungen). Im Dezember wird der Kontostand noch einmal steigen. Betrachtet man nur das Jahr 2011, wurde hier ein ordentliches Plus gemacht.
Dass ein Minus auf dem Konto ist, liegt nicht daran, dass die Umlage zuniedrig IST, sondern dass sie in der Vergangenheit zu niedrig WAR.

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Vielleicht ist die Strategie, die EEG Umlage stückchenweise zu erhöhen statt in Preissprüngen. Wir werden recht bald die 4ct/kWh reissen und wohl auch die 5ct/kWh, da ist es evtl besser, das in kleinen Schrittchen zu tun...
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Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus

Beitragvon PV-Berlin » 12.12.2011, 10:27

Wer sieht anhand des gewaltigen Sparpotentials und des Investitionsstaus bei Haushalten, Handel , Wohnungswirtschaft, Verwaltung und auch der Industrie usw. ein Problem bei 5 Cent plus MWSt. ?
Ich sehe das nicht. Daher ist es ja im Sinne der "Evolution" dass die Kosten stetig steigen. Es hebe mal der Betrieb die Hand oder der Haushalt, der nicht wenigstens 10% Energiekosten einsparen kann. Und bei Wärme sind die Preissteigerungen viel dramatischer, von Kraftstoffen gar nicht zu reden. Der beste Effekt des ganzen EEG könnte die Tatsache werden, dass auch der letzte Ignorant sich des Themas Energiesparern annimmt. Sparen = nicht umsteigen müssen.

Außerdem treibt das alles den Wert bestehender PV Anlagen in die Höhe. Deshalb muss man schnell handeln und den Zuschuss zum Eigenverbrauch zumindest degressiv gestalten auch für Bestandsanlagen.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: EEG Umlagekonto Dezember: -462 Millionen

Beitragvon hadl » 12.12.2011, 10:31

cephalotus hat geschrieben:
Vielleicht ist die Strategie, die EEG Umlage stückchenweise zu erhöhen statt in Preissprüngen. Wir werden recht bald die 4ct/kWh reissen und wohl auch die 5ct/kWh, da ist es evtl besser, das in kleinen Schrittchen zu tun...




Leute die sich beruflich damit beschäftigen sehen das etwas anders.
http://www.diw.de/documents/publikation ... 11-6-1.pdf
Zitat Unter Fazit: Die EEG Umlage wird im Jahr 2020 real mit 3,6 Cent nur etwas höher sein als gegenwärtig.

Gruß Hadl
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Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus

Beitragvon buergersolar » 12.12.2011, 10:45

@ cephalotus: Meinst du, man hat die Umlage für 2012 um 0,062 ct/kWh erhöht, um einen kleinen, unauffälligen Schritt in Richtung 4 ct/kWh zu machen? Das glaube ich nicht. Mit dieser Schrittweite kommt man nicht weit. Bei einer jährlichen Erhöhung um 0,062 ct/kWh hätten wir die 4 ct/kWh erst in 2018 und die 5ct/kWh in 2034 erreicht. Bis dahin sind die teuren Boom-Jahre schon wieder aus der Vergütung raus und es wird eher günstiger als teurer.

Außerdem: Warum sollte die Umlage nicht steigen? Der Anteil Erneuerbarer steigt doch gleichzeitig auch. Größerer Anteil EE am Strommix -> größerer Anteil EE am Strompreis.
Ich weiß, dass es nicht korrekt ist*, aber im Moment macht die EEG-Umlage ca. 15% des Privatkunden-Strompreises bei einem EE-Anteil von ~20%. Das kann sich doch sehen lassen ;-)
* Bewusst gemachter Fehler hier: Der EEG-Strom kostet zusätzlich zur Umlage auch noch den Börsenpreis.


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Re: EEG Umlagekonto Dezember: -462 Millionen

Beitragvon cephalotus » 13.12.2011, 20:52

hadl hat geschrieben:Leute die sich beruflich damit beschäftigen sehen das etwas anders.
http://www.diw.de/documents/publikation ... 11-6-1.pdf
Zitat Unter Fazit: Die EEG Umlage wird im Jahr 2020 real mit 3,6 Cent nur etwas höher sein als gegenwärtig.

Gruß Hadl


Die DIW Studie habe ich vor einigen Monaten auch zitiert. Leider sind bereits heute die damaligen Annahmen überholt, was man ja auch an der Umlageprognose 2012 (<3ct/kWh) erkennen kann.

Von daher halte ich die Studie bzgl. der Prognosen für 2020 mittlerweile nicht mehr für zitierfähig.
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Re: EEG-Umlagenkonto rutscht ins Minus

Beitragvon cephalotus » 13.12.2011, 20:55

buergersolar hat geschrieben:@ cephalotus: Meinst du, man hat die Umlage für 2012 um 0,062 ct/kWh erhöht, um einen kleinen, unauffälligen Schritt in Richtung 4 ct/kWh zu machen? Das glaube ich nicht.


Die Erhöhung ist ja "künstlich" wegen der 0,099ct/kWh Liquiditätsreserve. Ich gehe davon aus, dass man eine Erhöhung in kleinen Schritten von 2011 nach 2012 nach 2013 einem Rückgang der Kosten in 2012 und einem größeren Sprung in 2013 gegenüber bevorzugt hat...

Ist aber nur meine Theorie, ich war bei der Berechnung der EEG-Umlage nicht dabei...
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