News über Photovoltaik und Solarstrom
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von darwin » 15.01.2012, 22:41
hadl hat geschrieben:darwin hat geschrieben:Die Einspeisevergütung wird auf Grund eines Bundesgesetzes gewährt und ausbezahlt. Selbstverständlich könnte man so ein Gesetz ändern und die bestehende Vergütung reduzieren. Es gibt zwar einige Rechtgrundsätze die dagegensprechen, aber es wäre möglich. In sofern ist die Umlage natürlich nicht Staatlich garantiert.
Kannst Du mal erklären welche "Rechtsgrundsätze" Du aus dem Wege räumen willst, um das möglich zu machen. Oder gehen Deine Überlegungen alle davon aus, "wenn ich es will" , wird es schon gehen.
Warum sollte das den Notwendig sein ? Jetzt hat man mir mühselig erklärt, das die Umlage keine Subvention und auch nicht staatlich garantiert ist und nun ist schon wieder so was nötig ... Übrigens wurde in anderen Länder die Vergütungen für die PV schon nachträglich geändert. Die AKW Betreiber in Dtl. versuchen ja gerade einen Musterprozess zu führen, um ein solches Rechtsgut auch für die PV zuschützen.*Hüst*
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von Oktaeder » 15.01.2012, 22:44
darwin hat geschrieben:Und ich finde nicht, das die Allgemeinheit dem Betreiber die Zinsen für das Festgeld bezahlen sollte.
Jetzt wirst du unlogisch. Natürlich will der Investor (nicht der Idealist) eine Rendite für seine Investition. Frag mal Ackermann - der will 20%. Und nein, es zahlt eben nicht die Allgemeinheit, sondern der Nutznießer=der Stromkunde. Auch wenn dank guter Lobbyarbeit da nicht mehr alle inkludiert sind.
Anlage I 7,9kWp; SW; 920kWh nach PVGIS -10% von 10/2009 Anlage II 5,4kWp; WSW; 870kWh nach PVGIS -10% (eigenes Dach) von 2/2010 Module: 44/30 x Luxor LX-185M/125-72+ WR: Oelmaier Technology Standort 49° Nord in Nordbaden
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von hadl » 16.01.2012, 07:40
darwin hat geschrieben:darwin hat geschrieben:Kannst Du mal erklären welche "Rechtsgrundsätze" Du aus dem Wege räumen willst, um das möglich zu machen. Oder gehen Deine Überlegungen alle davon aus, "wenn ich es will" , wird es schon gehen.
Warum sollte das den Notwendig sein ? Jetzt hat man mir mühselig erklärt, das die Umlage keine Subvention und auch nicht staatlich garantiert ist und nun ist schon wieder so was nötig ... Übrigens wurde in anderen Länder die Vergütungen für die PV schon nachträglich geändert. Die AKW Betreiber in Dtl. versuchen ja gerade einen Musterprozess zu führen, um ein solches Rechtsgut auch für die PV zuschützen.*Hüst*
Wenn Du Spanien meinst, da ist es eine staatliche Subvention, deshalb kann man da auch, im Nachhinein schneller kürzen. Die Rot/Grüne Koalition hat sich schon was dabei gedacht, als sie das EEG Umlagen finanziert gestaltet hat. Was den Musterprozess betrifft, musst Du schon unterscheiden, ob es um Vertrauensschutz für eine Technologie die Zukünftig unsere Energieversorgung sichern soll geht, oder um eine Technologie die als allgemeingefährlich eingestuft wird. So gesehen ist hat das mit PV nichts zu tun. Gruß Hadl
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von darwin » 16.01.2012, 22:34
Was den Musterprozess betrifft, musst Du schon unterscheiden, ob es um Vertrauensschutz für eine Technologie die Zukünftig unsere Energieversorgung sichern soll geht, oder um eine Technologie die als allgemeingefährlich eingestuft wird. So gesehen ist hat das mit PV nichts zu tun.
Warum soll PV zukünftig die Energieversorgung sichern können ? Wie soll das funktionieren ? PV kann ein Baustein sein - aber letzlich einer der ersetzbar ist. PV ist ein politisches Kind.
Und der Vertrauensschutz betrifft ja nicht die Technologie, sondern die Investition - und das ist nun mal nur bedrucktes Papier. Zum anderen könnte man Argumentieren, das ein Einstampfen der Vergütung nicht mal negative Auswirkungen hätte. Schliesslich wird niemand daran gehindert weiterhin Strom zuproduzieren und zu verkaufen. Wie er das macht, liegt dann in seiner Verantwortung und er kann daraus seinen Gewinn ziehen.
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von hadl » 16.01.2012, 23:19
darwin hat geschrieben: Warum soll PV zukünftig die Energieversorgung sichern können ? Wie soll das funktionieren ? PV kann ein Baustein sein - aber letzlich einer der ersetzbar ist. PV ist ein politisches Kind.
Na ja, ich bin davon ausgegangen, dass Dir bekannt ist, dass unsere Stromversorgung schon immer aus einem Mix bestanden hat. Oder meinst Du im Ernst, dass hier einer so vermessen ist zu glauben PV könnte das künftig alleine. Übrigens würde mich interessieren, welche Stromerzeugungsart, nach Deiner Meinung, kein politisches Kind ist. Ich denke Du wirst nur wenige finden, die so schnell finanziell von der „Mutter“ in die Selbstständigkeit entlassen werden können, oder konnten,wie die PV. Was die Ersetzbarkeit der PV betrifft, sieht man hier anders als Du. http://environeers.eu/index.php?ip=49Theoretisch liefert uns die Sonne täglich den Weltenergiebedarf von 8 Jahren. Dagegen wird an einem Tag die Menge an fossilen Brennstoffen verbraucht, die in 500.000 Tagen entstanden ist. Die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromgewinnung ist daher einer der wichtigsten Bestandteile der zukünftigen Energieversorgung.Gruß Hadl
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von elfaro » 21.03.2012, 13:05
Solaranlagen verursachen um die 50% der EEG-Umlage und sind daher wohl schon entscheidend. Wenn du nun mal schaust, dass es letztes Jahr dieselbe Entwicklung gab, dann vermute ich stark, dass das vorallem daran liegt, dass VNB - wie hier in der Gegend RWE - Abschläge nur bis Dezember/Januar zahlen und dann im Februar/März abrechnen. Somit entfällt wenigstens der Februarabschlag und die Ausgaben liegen entsprechend niedriger. Häufig werden die Abschlagszahlungen dann auch im April/Mai nachträglich für drei Monate vorgenommen. Außerdem werden große Anlagen sicher auch eher nach tatsächlich gelieferter Energie bezahlt, so dass der insgesamt saisonale Verlauf der Ausgaben zustande kommt. http://www.eeg-kwk.net/de/file/UeNB_EEG ... _Grafik_(1).pdf
Standort: 56xxx (Koblenz), PVgis10: 857kWh/kWp PV-Anlage: 7,60 kWp Fire Energy FE-190M an Power-One PVI-5000 Dachfläche 1: Nordostausrichtung -118°S, Dachneigung 25°, 2x9 Module Dachfläche 2: Südwestausrichtung +62°S, Dachneigung 25°, 2x11 Module
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von rollkopp » 21.03.2012, 14:49
Wenn man Pos. 1 - Vergütungszahlungen und 1a - Prämien für Direktvermarktung gemeinsam betrachtet, ist der Sprung von Jan. zu Feb. gar nicht mehr so groß. 1a wurde letztes Jahr noch nicht extra ausgewiesen.
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von Oktaeder » 21.03.2012, 17:18
OK, schon klar. Allerdings dürfte jedoch die Menge an PV-erzeugtem Strom im Februar erheblich über der Januarmenge gelegen haben. Mir ist jetzt eines nicht ganz klar: geht es nach der real erzeugten Energiemenge oder nach den Abschlagszahlungen? Im 2. Fall dürfte es ja gar keine großen saisonalen Schwankungen geben?
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von buergersolar » 22.03.2012, 07:34
Oktaeder hat geschrieben:Mir ist jetzt eines nicht ganz klar: geht es nach der real erzeugten Energiemenge oder nach den Abschlagszahlungen? Im 2. Fall dürfte es ja gar keine großen saisonalen Schwankungen geben?
Ich denke, es geht nach den Zahlungen zwischen ÜNB und VNB. Wie die Zahlung zwischen VNB und Betreiber abläuft, dürfte keine Rolle spielen. Ich gehe davon aus, dass die Zahlungen zwischen ÜNB und VNB nicht monatlich konstant sind, sondern sich an Prognosen und IST-Werten des Vormonats orientieren. Kann aber auch anders sein  Sonnige Grüße
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