News über Photovoltaik und Solarstrom
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von GAST » 12.01.2012, 11:11
Montio hat geschrieben:Subvetionen/Förderung: alles der gleiche Mist lass Dich doch nicht von irgendwelchen Rosstäuschern veräppeln . Der Verbraucher hat gar keinen Einfluss. Wenn er Strom spart steigt sogar die Umlage, Milliarden müssen gezahlt werden kwh für kwh.
Gruß Montio
Hallo, stimmt, du hast Recht, man sollte sich nicht von den "Rosstäuschern" veräppeln lassen. Die G4 bekommen noch weitere Förderungen, Subventionen oder wie auch immer man das nennen mag. Nennt sich "unfähigkeit der Regulierungsbehörde" !! Dadurch bekommen die G4 Milliarden € in den allerwertesten geschoben. Wenn die Regulierungsbehörde beim Energiemarkt so durchgreifen würde wie sie es beim Telekomunikationsmarkt getan hat und immer noch macht, dann würden uns Verbrauchern ettliche Millarden € im Jahr mehr in der Tasche bleiben. Liefer ruhig noch mehr Lobbysteilvorlagen, aber vergiss nicht das es ein passendes Echo geben kann Gruß Jörg
Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden! H.Schmidt ex Kanzler EE-Strom kostet uns aktuell etwa 1/5 (20%) des Stompreises liefert dafür 1/4 (25%) der gesammten benötigten Strommenge!!Daheimhttp://www.solarbetreiber.de/
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von cephalotus » 12.01.2012, 12:30
Der BSW will sich grob weitere 0,4ct/kWh EEG Umlage für Solarstrom bis 2016 sichern. Man redet das mit 1,9% Steigerung klein. Problematisch dabei ist, dass es sich dabei um Haushaltstarife handelt, für ein Gewerbe sieht das gnaz anders aus. Außerdem sprechend wir da um die PV Zubau von 4 Jahren, die EEG Vergütungen laufen aber über 20 Jahre und der BSW wird auch 2016 noch eine EEG Vergütung für Solarstrom wollen. Außerdem gibt es auch noch was anderes außer Solarstrom und der merit-order wird sich ins negative verkeheren, wenn weitere Solarstrom den Rest des Kraftwerksparks teurer und nicht billiger macht, was für die nächsten Jahre sehr wahrscheinlich sein wird. http://www.solarwirtschaft.de/fileadmin ... mpreis.pdfWeiß jemand, wo ich das Kurzgutachten finde, ich würde mir gerne mal die Annahmen des BSW anschauen (Zubau, Vergütung, Börsenpreise, Anteil der privilegierten Verbraucher, externe Kosten usw...) Wenn es die Mittelfrsitprognose ist, dann wäre die ja heute schon überholt: http://www.eeg-kwk.net/de/file/Zusammen ... ognose.pdf
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von hadl » 12.01.2012, 15:23
cephalotus hat geschrieben:Außerdem gibt es auch noch was anderes außer Solarstrom und der merit-order wird sich ins negative verkeheren, wenn weitere Solarstrom den Rest des Kraftwerksparks teurer und nicht billiger macht, was für die nächsten Jahre sehr wahrscheinlich sein wird.
Der Merit Order Effekt - durch immer mehr PV Strom - wird sich nicht ins negative umkeheren, sondern auf dem Wege zu 100% Erneuerbare von einem sogenannten Kapazitätsmarkt begleitet. Der die unrentabel werdenden Gaskraftwerke auffängt. Siehe hier: http://www.die-klima-allianz.de/wp-cont ... t-2011.pdfFinanziert wird das erst mal mit dem hier: http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/47928/4590/Das die 2,8 Milliarden von Jahr zu Jahr weniger werden, ist mir bewusst. Aber so lange die Erneuerbaren durch den MO Effekt noch am „Gewinnkuchen“ der Konzerne knabbern können, wird man den Kapazitätsmarkt noch zumindest teilfinanziren können. Dann zahlen tatsächlich die Verbraucher über die Umlage die Energiewende, und nicht die Verluste der Konzerne. Gruß hadl
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von eggis » 12.01.2012, 19:34
cephalotus hat geschrieben:Der BSW will sich grob weitere 0,4ct/kWh EEG Umlage für Solarstrom bis 2016 sichern.
Man redet das mit 1,9% Steigerung klein.
Hier mal die zugehörige Grafik. BSW_Infografik_positive-Entwicklung.jpg Weitere 17 GWp würden also nur noch zu 1,9% Strompreissteigerung (0,4ct/kWh) führen.
Um diese Datei oder Foto laden zu können, musst Du im Forum eingeloggt/registriert sein Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von superhaase » 12.01.2012, 20:10
Diese Graphik ist doch ein gutes Gegenargument gegen die miese Zahlenspielerei des Herrn Rösler u.a., der immer 3% PV-Stromanteil am gesamten Strommix mit 50% PV-Anteil an den EEG-Kosten vergleicht, was ein absolut unredliche Masche ist. Wäre er fair, müsste er schon von 15% PV-Anteil am EEG-Strom und 50% PV-Anteil an den EEG-Kosten sprechen. Da sieht das dann schon weniger "dramatisch" aus.
Aufgrund der starken Degression ist es auch bei weiterem starken PV-Zubau völlig klar, dass dadurch in Zukunft die EEG-Umlage nicht mehr so stark steigen wird wie in der Vergangenheit. Eben das macht die Graphik auch deutlich. Es ist ja sogar durch ganz einfache Fortschreibung der Degression bei konstant 7,51 GWp Zubau ganz leicht ersichtlich, dass schon mit der aktuell geltenden Regelung die PV schon im Jahr 2017 selbst für kleine Dachanlagen unter 30 kWp schon das Börsenpreisniveau mit 6,2 ct/kWh unterschritten werden würde. Das bedeutet, dass auch mit der aktuellen Regelung - solange der Zubau unter 8 GWp/a bleibt - die EEG-Umlage nur noch vergleichsweise wenig steigen wird. Was die EEG-Umlage in Zukunft treiben wird, ist der Offshore-Windstrom. Meines Erachtens ist eine Änderung der Degressionsregeln für PV eigentlich gar nicht nötig.
Wichtiger sind Auflagen bezüglich Steuerbarkeit der der PV-Einspeisung. Diese müssen noch verschärft werden (ohne Entschädigung bei Drosselung wegen nachweisbarem Überangebot), was allein schon einen etwas bremsenden Effekt haben wird. Dann ist ein weiterer ungebremster PV-Zubau möglich und auch wünschenswert.
ciao, sh
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von energyturnaround » 13.01.2012, 01:25
Ich habe mir mal kurz die Mühe gemacht in Excel ein paar Berechnungen anzustellen. Basierend auf der EEG-Vergürtungs-Tabelle aus Wikipedia habe ich mal rausgerechnet, welche durchschnittliche Vergütung in den letzten Jahren für Photovoltaik und Biomasse zustande gekommen ist (durchgehende Linien). Außerdem habe ich aus der Differenzen der Vergütungen & Strommengen aus einem Jahr und dem jeweiligen Vorjahr berechnet, wie hoch die Vergütung für die neu hinzugekommenen Anlagen ist (gestrichelte Linien). Die roten Punkte sind die jeweiligen Maximalvergütungen für PV für das betreffende Jahr.  Gewundert hat mich, dass Biomasse jedes Jahr teurer wird und sich der 24 ct/kWh-Marke annähert. Das sollte doch mal ein Thema sein, dass die Union angehen sollte. Oder steigen ihnen da die Bauern auf Dach?
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von BzSzF » 13.01.2012, 01:30
mal so ganz ohne Grafik...
und selbst wenn die Umlage auf 5 Cent steigt! Fakt ist, wenn unsere Kinder und Enkel dafür saubereren und günstigeren Strom bekommen, ist das nur Fair. Letztlich sind sie es auch, die die Sünden der Vergangenheit (Tagebau, Atommüll...) ausbaden müssen. Der Abriss der 17 alten Meiler beispielsweise kostet ca.10 GW nicht gebauter PV Leistung. Die Umlage ist - für mich - ein Generationenvertrag. Ich habe auch nichts dagegen wenn Leute mit zu viel Geld, dieses in PV investieren und Reichtum bewahren. Wenn die aus der Vergütung raus sind, dann sind das mehrere 1000 und das ist (auch wenn ich bei meinem BWL Studium nicht bis zur Halbzeit geblieben bin) besser als vier.
Allerdings müssen wir der vom EEG gewünschten Rendite von 6% wieder mehr Beachtung schenken.
Grüße BzSzF
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von Weidemann » 14.01.2012, 11:41
energyturnaround hat geschrieben:Gewundert hat mich, dass Biomasse jedes Jahr teurer wird und sich der 24 ct/kWh-Marke annähert. Das sollte doch mal ein Thema sein, dass die Union angehen sollte. Oder steigen ihnen da die Bauern auf Dach?
Ja, das liegt am Bauernverband... jeder hat seine Lobby, die G4 die offshore-WKA, die Solarhersteller die PV, und die Bauern die Biomasse. Nur die Pflanzenölbranche ist ohne große Lobby, und als Ergebnis wurden Rapsöl-BHKW jetzt komplett aus dem EEG gestrichen! Mais und Getreide darf man dagegen munter weiter in die Biogasanlage schmeißen... Ich finde, Biomasse sollte nur noch mit vollständiger Wärmenutzung bzw. alternativ mit sehr großem Speicher und Regelenergiebereitstellung so exorbitant vergütet werden. Jetzt ist 24/7-Biogas-Strom tatsächlich teurer als PV-Strom, das kann doch nicht sein...
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von darwin » 14.01.2012, 11:56
BzSzF hat geschrieben:Allerdings müssen wir der vom EEG gewünschten Rendite von 6% wieder mehr Beachtung schenken.
6% auf 20 Jahre macht aus 5000 Euro 16.000 Euro. Übrigens wäre nach 12 Jahre Jahren das Kapital verdoppelt.
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von Oktaeder » 14.01.2012, 14:25
@darwin Was willst du uns damit sagen? Abgesehen davon, dass deine Aussage nur bei Wiederanlage zum gleichen Zinssatz Gültigkeit hat.
Anlage I 7,9kWp; SW; 920kWh nach PVGIS -10% von 10/2009 Anlage II 5,4kWp; WSW; 870kWh nach PVGIS -10% (eigenes Dach) von 2/2010 Module: 44/30 x Luxor LX-185M/125-72+ WR: Oelmaier Technology Standort 49° Nord in Nordbaden
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