EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

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Re: EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

Beitragvon cephalotus » 10.07.2012, 12:58

Oktaeder hat geschrieben:Man müsste "nur" dafür sorgen, dass der gesunkene Börsenpreis auch beim Endkunden ankommt, außerdem den ME-Effekt sauber und unabhängig evaluieren und die zugehörigen Zahlen veröffentlichen.


Der Preis bildet sich über Angebot und Nachfrage. Das passiert auf Seiten des Kraftwerksbetreibers und auch auf Seiten des Endkunden.
Selbstverständlich werden sinkende Börsenpreise an Endkunden weiter gegeben, dazu muss der Endkunde halt einen entsprechenden Anbieter auswählen. Tut er das nicht und bleibt stur beim Stanbdardanbieter gibt es auch keinerlei Anlass, sich über den zu hohen Preis zu beschweren, denn ganz offensichtlich ist er ja nicht zu hoch.

Die Diskussion dazu ist vollkommen überflüssig.
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Re: EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

Beitragvon open source energy » 10.07.2012, 13:03

cephalotus hat geschrieben:
Oktaeder hat geschrieben:Man müsste "nur" dafür sorgen, dass der gesunkene Börsenpreis auch beim Endkunden ankommt, außerdem den ME-Effekt sauber und unabhängig evaluieren und die zugehörigen Zahlen veröffentlichen.


Der Preis bildet sich über Angebot und Nachfrage. Das passiert auf Seiten des Kraftwerksbetreibers und auch auf Seiten des Endkunden.
Selbstverständlich werden sinkende Börsenpreise an Endkunden weiter gegeben, dazu muss der Endkunde halt einen entsprechenden Anbieter auswählen. Tut er das nicht und bleibt stur beim Stanbdardanbieter gibt es auch keinerlei Anlass, sich über den zu hohen Preis zu beschweren, denn ganz offensichtlich ist er ja nicht zu hoch.

Die Diskussion dazu ist vollkommen überflüssig.


Du sprichst es aus... bei uns beschwert sich jeder über steigende Preise aber fast jeder hängt an der EnBW ohne mal über einen Wechsel nachzudenken. Hat die Tanke in Kirchheim wieder mal den Preis drei Cent unter dem der anderen Tankstellen, stehen sie alle Schlange und hauen mehr Sprit beim Warten raus wie sie an Geld beim Tanken sparen...

Ich habe aufgehört mich darüber aufzuregen... Es gibt viele Menschen die nur gerne meckern aber nichts ändern.
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Re: EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

Beitragvon hadl » 10.07.2012, 16:22

cephalotus hat geschrieben:
Oktaeder hat geschrieben:Man müsste "nur" dafür sorgen, dass der gesunkene Börsenpreis auch beim Endkunden ankommt, außerdem den ME-Effekt sauber und unabhängig evaluieren und die zugehörigen Zahlen veröffentlichen.


Der Preis bildet sich über Angebot und Nachfrage. Das passiert auf Seiten des Kraftwerksbetreibers und auch auf Seiten des Endkunden.
Selbstverständlich werden sinkende Börsenpreise an Endkunden weiter gegeben, dazu muss der Endkunde halt einen entsprechenden Anbieter auswählen. Tut er das nicht und bleibt stur beim Stanbdardanbieter gibt es auch keinerlei Anlass, sich über den zu hohen Preis zu beschweren, denn ganz offensichtlich ist er ja nicht zu hoch.

Die Diskussion dazu ist vollkommen überflüssig.




Die Diskussion darüber ist deshalb nicht überflüssig, weil es nicht nur um die freiwillige Weitergabe des niedrigen Börsenpreises geht, sondern auch um die Tatsache, dass der niedrige Börsenpreis zu einer höheren Umlage führt. Die wiederum muss bei der politischen Diskussion als Maßstab für die EEG Kosten herhalten, ohne Berücksichtigung dieses Paradoxons.

Gruß Hadl
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Re: EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

Beitragvon Oktaeder » 10.07.2012, 17:54

Angebot und Nachfrage? Beim Endkunden?
Hahaha. Und nein, ich bin nicht mehr bei ENBW, schon lange nicht mehr. Allerdings auch nie bei Teldafax.
Es gibt genug Untersuchungen durch EU-Kommisionen, dass in D alles andere als ein freier Wettbewerb herrscht. Was dazu führt (wie beim Sprit übrigens auch) dass die Preise deutlich höher sind, als das sein müsste. Wie sonst könnten die G4 auf gigatische Gewinne kommen?
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Re: EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

Beitragvon Betatester » 10.07.2012, 18:51

cephalotus hat geschrieben:
Oktaeder hat geschrieben:Man müsste "nur" dafür sorgen, dass der gesunkene Börsenpreis auch beim Endkunden ankommt, außerdem den ME-Effekt sauber und unabhängig evaluieren und die zugehörigen Zahlen veröffentlichen.


Der Preis bildet sich über Angebot und Nachfrage. Das passiert auf Seiten des Kraftwerksbetreibers und auch auf Seiten des Endkunden.
Selbstverständlich werden sinkende Börsenpreise an Endkunden weiter gegeben, dazu muss der Endkunde halt einen entsprechenden Anbieter auswählen. Tut er das nicht und bleibt stur beim Stanbdardanbieter gibt es auch keinerlei Anlass, sich über den zu hohen Preis zu beschweren, denn ganz offensichtlich ist er ja nicht zu hoch.

Die Diskussion dazu ist vollkommen überflüssig.


Halte ich auch für "zu einfach" erklärt.

Wenn bei Preiserhöhungen im Wortlaut wie folgt eine Erhöhung begründet wird: "Weil´s alle machen" und es achselzuckend von der Stadt hingenommen wird, siehste was los ist.

--> Die Begründung ist von nem örtlichen gemeindlichen Versorger gekommen...... :x

So entsteht kein Wettbewerb.
Für die örtlichen Stadtwerke ist der Strom nur eine gute Einnahmequelle. Mehr Ehrgeiz gibts da nicht.

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Re: EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

Beitragvon pseudoruprecht » 10.07.2012, 21:52

darwin hat geschrieben:Es sollte doch möglich sein, ein Gewerbe anzumelden und als Stromhändler aufzutreten. Also *Nur* den StromEinkauf - Weiterverkauf. Kein Netzbetrieb oder sonstiges.
Also eigentlich das was schon zig Firmen machen.
Die Idee scheint ja zu sein, einen Tarif anzubieten der sich am Börsenpreis orientiert. Wahlweise kann man die Stromhändler auch ganz speziell danach fragen. Ist es das was man möchte ?


Ich weiß auch schon einen Namen für den Tarif: "H0 Spot". Nur für Privatkunden, nur am Spotmarkt eingekauft. Und 3 Ct/kWh in einen Speicherfonds :)
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Re: EEG-Umlagekonto rutscht im Juni mit 224 Mio. € ins Minus

Beitragvon darwin » 10.07.2012, 22:20

Nun gibt es schon einen Namen.
Wer würde den dorthin wechseln ?

Glaube kaum das jemand wegen 1 ct/KWh das machen wird. Sich an die Spotmarktpreise binden.
Oder geht es bei der Diskussion *gesunkene Börsenpreise weitergeben* um mehr als 1 Ct/KWh ?
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