News über Photovoltaik und Solarstrom
Moderator: Mod-Team
von Wolfsolar » 25.08.2010, 20:57
Hallo... arnie07 hat geschrieben, Als ich ihn auf dieses Thema ansprach, sagte er dass es keinen Grund gibt nicht zu löschen. Am besten, man weiß Details zur Anlage, wenn aber nicht wird aus größerem Abstand mit Wasser gelöscht. Je nach Entfernung (da gibt es wohl Tabellen) macht eine elektrische Anlage kein Problem beim löschen und an der Spritze kommt kein Strom mehr an.
Na da ist es wohl doch nicht so gefährlich, wie immer berichtet, einen Hausbrand mit einer PV-Anlage drauf zu löschen? Man muss nur die Abstände zu den stromführenden Teilen einhalten, um keinen Stromschlag zu bekommen.
Da wäre es ja mal an der Zeit, dass ein Feuerwehrmann hier mal vorträgt, wie man genau bei so einen Brand vorgeht und alles beachten muss, damit auch ein Laie versteht was Sache ist. Auch so eine Tabelle wäre mal interessant.
Warum diskutieren wir Laien oder nicht Laien dann hier, ob gefährlich oder nicht gefährlich? Ich habe Elektriker nicht gelernt und bin demzufolge auch Laie und bin über jede sachliche Auskunft froh.
Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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von jodl » 25.08.2010, 22:07
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von Cruso » 25.08.2010, 22:48
Noch eine abwegige Antwort zu dem Thema, wie viele (freiwillige) Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter kommen zu Tode oder werden verletzt, weil sich zu schnell zur Wache fahren. Man sollte diese (für Fahrten zur Wache) besser schulen
Eigentlich sollte man die Solateure und Hersteller von Solarmodulen "besser schulen", damit es nicht zu Bränden kommt, eine gewerbliche Kaffeemaschine braucht ja auch zwei Übertemperatursicherungen und einen allpoligen Schalter, somit lassen sich Brände schon im Ansatz verhindern.
Jede Technologie ist mit Risiken verbunden, ab einer signifikanten Gefahr wird sie reguliert. Betrachtet man eine Solaranlage als elektrische Anlage, steht die Anzahl von Solaranlagenbränden sicherlich im Hintergrund zu anderen elektrischen Bränden.
Regional hat bei uns noch nie eine Solaranlage (obwohl es sehr viel gibt) gebrannt, anderseits haben schon mehrere Industrieanlagen aufgrund elektr. Defekten gebrannt (die letzte vor drei Wochen/Schaltkasten).
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von Wolfsolar » 25.08.2010, 23:49
Hallo... Ich danke dir jodl, für den aufschlussreichen Link! Habe aber doch noch Fragen! stand im vorgegebeneb Link, Allgemeine Maßnahmen bei Bränden
In Erzeugungs- und Verteilungsanlagen elektrischer Energie sind, soweit überhaupt eine Notwendigkeit dazu vorliegt, nur die vom Brand betroffenen oder unmittelbar bedrohten Teile spannungsfrei zu machen. Grundsatz muss sein, dass so wenig wie möglich ausgeschaltet wird. Eine PV-Anlage ist eine Erzeugungsanlage und kann DC seitig (wenn keine Abschaltvorrichtung vorhanden ist) nicht abgeschaltet werden.
stand im vorgrgebenen Link, Sind im Bereich der Brandstelle umfangreiche Zerstörungen der Niederspannungsanlagen, insbesondere der Freileitungen, zu erwarten oder bereits eingetreten, so sind die betroffenen Leitungen im Bereich der Brandstelle spannungsfrei zu machen. Bei einem Brand kann diese Situation eintreten, aber die PV-Anlage nicht ausgeschaltet werden. Also, ich habe das so verstanden, dass von der Strahlrohröffnung bis zur spannungsführenden Anlage beim Löschen mit Wasser, 5 Meter Abstand eingehalten werden müssen, damit den Feuerwehrmann nichts passiert. Richtig so?
Dann kann er auch drauf halten und muss die Anlage/Haus nicht kontrolliert abbrennen lassen. Richtig so?
Dieser Link ist Veröffentlicht: 14.05.2009 Was ich nicht verstehe, es ist mit keiner Silbe von einer PV-Anlage die Rede. Oder habe ich das übersehen? Es ist von Erzeugeranlagen und spannungsführende Anlagen die Rede, die im Normalfall auch unkompliziert abgeschalten werden können. PV-Anlagen sind damit bestimmt auch gemeint, aber das Problem ist ja, dass man sie nicht so einfach abschalten kann.
Wenn der Löschstrahl auf spannungsführende Teile auftrifft, kann doch bei Anlagen bis 1000V auch ein Lichtbogen entstehen. Da kann den Feuerwehrmann nichts passieren, wenn er die 5 Meter Sicherheitsabstand einhält, oder?Für weitere Erklärungen wäre ich dankbar.Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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von Wolfsolar » 26.08.2010, 00:42
Hallo... Cruso hat geschrieben, Noch eine abwegige Antwort zu dem Thema, wie viele (freiwillige) Feuerwehrmänner und Rettungssanitäter kommen zu Tode oder werden verletzt, weil sich zu schnell zur Wache fahren. Man sollte diese (für Fahrten zur Wache) besser schulen Das gehört ja nicht hier rein, aber ich äußere mich trotzdem. Ich kenne keinen Fall, wo Feuerwehrleute oder Rettungssanitäter auf der Fahrt "zur Wache" zu tote gekommen oder verletzt worden sind. Auf der Fahrt zum "Einsatzort" sieht das schon mal anders aus. Aber hierzu werden wir zur genüge geschult. In unserer Region hat es auf unserer Seite noch keinen Toten gegeben, Gott sei Dank!Cruso hat geschrieben, Eigentlich sollte man die Solateure und Hersteller von Solarmodulen "besser schulen", damit es nicht zu Bränden kommt, eine gewerbliche Kaffeemaschine braucht ja auch zwei Übertemperatursicherungen und einen allpoligen Schalter, somit lassen sich Brände schon im Ansatz verhindern. In dieser Hinsicht hast Du meine volle Zustimmung!
Cruso hat geschrieben, Jede Technologie ist mit Risiken verbunden, ab einer signifikanten Gefahr wird sie reguliert. Betrachtet man eine Solaranlage als elektrische Anlage, steht die Anzahl von Solaranlagenbränden sicherlich im Hintergrund zu anderen elektrischen Bränden. Das mit den Risiken ist wohl war. Na Gott sei Dank, dass es nur wenige PV-Anlagenbrände waren.
Cruso hat geschrieben, Regional hat bei uns noch nie eine Solaranlage (obwohl es sehr viel gibt) gebrannt, anderseits haben schon mehrere Industrieanlagen aufgrund elektr. Defekten gebrannt (die letzte vor drei Wochen/Schaltkasten).
Hier geht es doch nicht darum, wie viele und ob Solaranlagen brennen, es geht doch um die Gefährlichkeit und die Risiken für die Feuerwehrleute beim Löschen einer "PV-Anlage".
Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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von neuharlingerstrom » 27.08.2010, 13:22
Brandschutz bei Solaranlagen: Lösung in Sicht?http://www.topagrar.com/index.php?optio ... Itemid=516Wenigstens ist das Problem jetzt wohl von den maßgeblichenen Ebenen erkannt worden und wird es auch irgendwie gelöst werden. Ansonsten wird es schon helfen , wenn auch die "letzte Dorffeuerwehr" es mitbekommt, daß es sich "nur" um elektrische Anlagen und kein "Hexenwerk" handelt 
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von batome » 27.08.2010, 13:55
Es ist eine elektrische Anlage mit hohen Strömen, die man, zumindest tagsüber, nicht stromlos machen kann, was bei anderen elektrischen Anlagen idR durch zentrale Abschaltung möglich ist. Und das ist natürlich für die Feuerwehr schon ein Problem. Gefragt sind jetzt die PV-Hersteller, entspechende Abschaltmöglichkeit an den Modulen zu realisieren. Ansonsten macht die Feuerwehr, was sie gefahrlos machen kann, notfalls eben auch kontrolliert abbrennen lassen.
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von superhaase » 27.08.2010, 14:37
batome hat geschrieben:Es ist eine elektrische Anlage mit hohen Strömen, die man, zumindest tagsüber, nicht stromlos machen kann
Das ist absolut falsch. Weder hat eine gewöhnliche PV-Anlage hohe Ströme, noch kann man sie nicht stromlos machen. Einen Generator einer PV-Anlage kann man nicht spannungsfrei machen, das ist was anderes. Auch die Spannungen von PC-Anlagen sind nicht hoch, falls Du das sagen wolltest. Eine PV-Anlage gilt als Niederspannungsanlage (< 1000 V). Ansonsten macht die Feuerwehr, was sie gefahrlos machen kann, notfalls eben auch kontrolliert abbrennen lassen.
Das ist ein Märchen. MIr ist kein Fall bekannt, wo die Feuerwehr ein Haus wegen einer PV-Anlage abbrennen ließ. Entsprechende Zeitungsschagzeilen haben sich bisher immer als Fehldarstellung erwiesen. Dass die Feuerwehr Häuser kontrolliert abbrennen lässt, kommt allerdings schon vor, aber das hat dann bisher immer andere Gründe gehabt - Gründe die es schon vor der Ära der PV-Anlagen gab. ciao, sh
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von batome » 27.08.2010, 15:16
Danke Herr Superhase für die Korrektur. Allerdings ändert das nix an meiner Kernaussauge, dass sich nicht nur die Feuerwehr, sondern besonders die PV-Hersteller mit Brandschutz beschäftigen und entsprechende Abschaltmöglichkeiten an den Modulen realisieren sollten. (Von Hochspannung war keine Rede, dass heißt aber auch nicht, dass die Spannungen der PV-Anlagen ungefährlich sind).
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von superhaase » 27.08.2010, 15:36
Bitteschön Herr batman.  Gegen Deine Kernaussage ist nichts einzuwenden. Es ist mir halt ein Anliegen, die Weiterverbreitung von technischen Falschinformationen und von Schauermärchen aus der Presse in so einem Fachforum zu verhindern.
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