Also nur mal verständnishalber an die zwei "Einzelbeitragsersteller" ein paar Fragen zu den verlinkten Seiten:
Der BSW (durchaus bekannt) möchte, wie es bisher akzeptierte Praxis ist, dass PV-Bauteile (speziell hier Module) nicht unter die RoHS-Richtlinien fallen ... was ich grundsätzlich erst mal als bedenklich einstufen würde.
Den (eher unbekannten, doch scheinbar existenten) NTSA stört dies und sie wollen durch eine Revision der o.g. Richtlinien erreichen, dass PV-Module zukünftig in dieser Hinsicht kontrolliert und gekennzeichnet werden sollen dürfen können ... was ich grundsätzlich erst mal ansatzweise als positiv erachten würde.
Dieser NTSA ist in Berlin registriert und hat das Spendenkonto hier in Deutschland, wird zudem mit vorrangiger Unterstützung der Uni Stuttgart und weiteren internationalen Interessenvertretern in wichtigen Industrienationen geführt und sieht seine Position von REC und Solarworld gestützt, ist aber nicht in der Lage, eine mehrsprachige, aufschlussreiche Homepage basteln zu lassen, damit sich evtl. einheimische Unterstützer damit identifizieren können?
Handelt es sich um einen reinen Industrie-Interessenverband der der PV in der EU Fußfesseln anlegen und bürokratische Hürden schaffen möchte (also evtl. eher mit asiatischem Hintergrund, warum dann aber die Unterstützung durch namhafte Modulhersteller) oder um einen Umwelt-/ Verbraucherschutz-Interessenverband, der das Wohl der umweltbelasteten EU-Bürger zum hehren Ziele hat? Warum spricht er dann die Bürger der einzelnen Länder nicht an? Leider ist nur ein Drittel der deutschen Bevölkerung in der Lage englisch sinnführend zu verstehen (wobei auch 60% dieses Problem selbst mit der Muttersprache haben). In anderen Ländern mag die Quote vllt. bei der Hälfte liegen.
Vielleicht ist es aber auch nur das Gerangel verschiedener Interessenverbände um einen wortwörtlichen Platz an der Sonne?
Vielleicht kann ja da wirklich mal jemand Licht ins Dunkel bringen ...

schon mal im Voraus.
MfG
a_r