Werden wir bald mit einer Upgarde Flut zu tun haben und wer soll den Aufwand tragen, der Betreiber, der Solateur, der Hersteller der WR?
Das Problem mit der Netzfrequenz.
http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/ ... 100004765/
|
|
Das 50,2 Hz ProblemModerator: Mod-Team Das 50,2 Hz Problem
Werden wir bald mit einer Upgarde Flut zu tun haben und wer soll den Aufwand tragen, der Betreiber, der Solateur, der Hersteller der WR?
Das Problem mit der Netzfrequenz. http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/ ... 100004765/ -------------------------
"Sonnenenergie steht für alle gleichermaßen zur Verfügung, es geht nur noch um die richtige und effiziente Nutzung" Orange Solar GmbH - Ihr TÜV zertifizierter Anbieter von schlüsselfertigen Solaranlagen
Re: Das 50,2 Hz Problem
hallo
Na hoffentlich gilt dass erst, bei den zukünftig errichteten PV Anlagen mfG bettina
Re: Das 50,2 Hz Problem
Ich glaube eher für die bestehende!
-------------------------
"Sonnenenergie steht für alle gleichermaßen zur Verfügung, es geht nur noch um die richtige und effiziente Nutzung" Orange Solar GmbH - Ihr TÜV zertifizierter Anbieter von schlüsselfertigen Solaranlagen
Re: Das 50,2 Hz Problem
Das sehe ich genauso. Ich finde das aber nicht so tragisch - davon geht die Welt für den PV-Betreiber nicht gleich unter. Mich würde nur mal interessieren, warum das nicht einfach per Firmware-Update seitens z.B. SMA funktioniert? Das könnte ich dann selbst durchführen und mir die 150 € sparen. Dabei könnte die Firmware ja einfach einen zufälligen Wert einschreiben (innerhalb einer vorgegebenen Range). Sonnige Grüße, Theoden
Re: Das 50,2 Hz Problem
meiner Ansicht nach ist diese ganze Diskussion ein Widerspruch zu dem gesetzlich festgelegten "Vorrang der Erneuerbaren Energien"
es wird zunehmend in den Medien der Eindruck erweckt, daß Strom aus Sonne und Wind die Netze überlastet und deshalb reduziert werden muß dabei sind es aber gerade die anderen, die fossilen Kraftwerke, die in Fällen einer zeitweisen Überproduktion, reduziert werden müssen das mit den 50,2 Hz ist wahrscheinlich etwas, was sich per Firmware relativ einfach lösen lassen wird und wahrscheinlich sind die aus dieser Regelung resultierenden Ertragsausfälle auch nicht riesig groß aber es ist der falsche Weg als "ultima ratio", bevor die Netze zusammenbrechen, wäre das in Ordnung aber ich befürchte, daß die Netzbetreiber das dann als "normalen" Regelmechanismus einsetzen können um sich Abregelungen der konventionllen Kraftwerke zu sparen (geht ja dann auch automatisch, ohne Zutun von aussen, und ohne Schaltvorgänge) und durch die Verteilung durch zufällige Abschalt-Werte gibts auch nicht mehr die Gefahr eines Netz-Zusammenbruchs und noch ein Aspekt: das EEG sieht beim Einspeisemanagement vor, daß eine Reduzierung der Einspeiseleistung unter genau festgelegten und dokumentierten Bedingungen zulässig ist. Anlagenbetreiber sind für den Listungsausfall zu entschädigen. Dem Betreiber kann es nach EEG sozusagen egal sein, ob er einspeisen kann oder nicht, der Netzbetreiber muß in beiden Fällen zahlen. Diese Regelung kann mit der 50,2 Hz Sache ausgehebelt werden Fernabschaltmöglichkeit ohne Dokumentation und Entschädigung Die A-Karte haben dann diejenigen Betreiber gezogen, bei denen "per Zufallszahl" eine niedrige Abschaltfrequenz einprogrammiert wurde deren Wechselrichter schalten dann immer als Erste ab, während die mit den hohen Werten noch einspeisen können
Re: Das 50,2 Hz Problem
kann man hier nicht auch einen fließenden Übergang programmieren?
Z.B. 50,150 noch 100% ; 50,175= 50%; 50,200= 0%. Müßte doch machbar und sinnvoller sein, oder? Und für die Überspannung genauso! Grüße von der Küste
Farmjanny 29,94 kW Firstsolar mit 3x SMA 9000TL in 2009 SSO 30,00 kW Firstsolar mit 1x8000 u 2x9000 in 2011 WSW
Re: Das 50,2 Hz Problem
Also bevor es zu einem totalen Ausfall kommt ist es wohl sicher richtig die Möglichkeiten zu nutzen und die PV-Leistung zu drosseln. Bei der Windkraft ist das ja schon länger so daß die schnelle Leistungsanpassung genutzt wird das Netz zu entlasten. Allerdings sollte es kein Dauerzustand werden.
Was ich mich frage, wenn man die Netzfrequenz nutzen kann/will um die Einspeiseleistung zu regeln, warum nutzt man die Frequenz dann nicht um den Verbrauch anzupassen? Also z.B. bei Kühl/Gefriergeräten eine eingebaute Überwachung der Frequenz und je nachdem läuft das Gerät nicht wenn sie z.B. unter 49.95 ist und läuft an wenn sie bei 50.05 ist. Natürlich immer innerhalb eines vorgegebenen Temperaturbereiches. Hier gibt es doch eine super Speichermöglichkeit, ich schätze mal 50 Mio. Geräte mit jeweils 150Watt die sofort an- bzw. wieder abschalten könnten. Bei entsprechender Stückzahl sollte das auch nicht so teuer sein. Ich denke das wäre auch weniger aufwändig und anfällig als ein Smart Grid bei dem alles von oben gesteuert wird. Schöne Grüße, sheepy
Re: Das 50,2 Hz Problem
ich würde mich schön bedanken wenn sowas in meinem Kühlschrank eingebaut würde
den Kühlschrank habe ich gekauft damit er kühlt wenn ich das haben will und nicht damit er für einen Netzbetreiber dessen Netz stabilisiert nur damit irgendwelche Braunkohleöfen fett durchlaufen können wie oben schon geschrieben ist das vom Grundsatz her der falsche Weg weil es den Vorrang der Erneuerbaren Energien abschafft
Re: Das 50,2 Hz Problem
Sehe das exakt genauso und sehe mich als kleiner Betreiber bald als jemand, der die Machenschaften zwischen Netzbetreibern, gekauften Politikern und den Herstellern ausbaden muss. Wie kann es sein, dass sowas rückwirkend gemacht werden soll?!? Bisher existiert das Problem doch noch gar nicht, der Status Quo ist also unproblematisch und bestehende Anlagen können doch bleiben wie sie sind. Wenn, dann sollte man diese Regelung für die neuen Geräte vorsehen, um eben das zukünftig zu erwartende Problem zu lösen, welches ja erst durch immer weitere zukünftige Anlagen entsteht! Dann kann auch jeder fair im Voraus kalkulieren, ob er dann noch PV macht oder nicht.
Ehrlichgesagt stört es mich bei meiner PV-Anlage aber noch viel mehr! Denn die habe ich gekauft, damit sie Strom produziert der angeblich mit Vorrang eingspeist werden soll und nicht, damit ein Netzbetreiber sie intransparent fernsteuert, nur damit seine AKWs und Braunkohleöfen fett durchlaufen können! Gruß,
amoss 10,915 kwp * 59 x Mitsubishi PV-TD 185 MF5 * 2 x SMA 5000 TL-20 * DN 30° (3/4) und 22° (1/4) * Ausrichtung ca. 200° * Verlust durch Verschattung im Jahresmittel ca. 8% * Kreis Freising
Re: Das 50,2 Hz Problem
Planungen sehen das jedenfalls so vor, dass die PV-Anlagen dann bei Überschreiten der 50,2 Hz auf einer wirkleistungsorientierten Kennlinie (40% der Wirkleistung je Hertz) geführt werden. Regelbereich ist dann 50,2 bis 51,5 Hz; > 51,5 Hz kommt es zu Schutzabschaltung. Nähere Infos...
Ähnliche Beiträge
Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste |