News über Photovoltaik und Solarstrom
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von GAST » 16.01.2012, 12:36
Trotz aller Warnungen seitens der G4 ist es jetzt passiert. Deutschland ist erstmals seit vielen Jahren Stromimporteur, laut einem Artikel in der NRZ hat Deutschland in 2011 etwa 4TWh Strom mehr importiert wie exportiert, nachdem es im Vorjahr noch einen Exportüberschuß von 14TWh gab.
Hoffentlich gehen jetzt nicht überall die Lichter aus...
Da fällt mir gerade ein, wieviel MWh oder GWh Strom aus EE konnte nicht eingespeist werden weil Netze fehlen??
Gruß Jörg
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !! Zitat von eggis!!
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von Mühli » 16.01.2012, 12:40
Bei uns im Käseblatt stand heute 150 000 Millionen kWh...wie geil. Ich hätts auf Mikrowattstunden umgerechnet, dann wärs noch größer geworden. Zahl stammt scheinbar aus irgendeiner Studie, was weiß ich. Jedenfalls sollen wir bloooß langsam machen mit den EEs, das arme Netz verkraftet das nicht. Vor allem die PV, die ja immer so am Arsch der Welt ist (Kontext des Artikels)
Meine Anlagen sind alle auf Grundstücken mit Wohnhäusern, wie die meisten Anlagen hier. Auf Industriebauten störts sicher auch nicht.
Gruß
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von eggis » 16.01.2012, 12:53
http://www.bospace.de/nachrichten/welt/ ... rteur-6009Deutschland hat 2011 zum ersten Mal seit langem mehr Strom importiert als exportiert. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf eine Studie der Deutschen Bank.
Allerdings frage ich mich, wie diese Berechnung der Deutschen Bank zustande kommt, wenn vor drei Wochen noch folgende Meldung diskutiert wurde. Weiterhin starker Stromexport aus DEvtl. hat es mit dem milden Winter zu tun, so dass Frankreich weniger Strom zum verheizen von uns importieren musste, weshalb bei uns weniger konventionelle Kraftwerke liefen, die die Bilanz zu unseren Gunsten hätten ausgleichen können. PS: Hier die vollständige Meldung im Focus: Deutschland 2011 erstmals Netto-Stromimporteur... FOCUS 03/2012: Deutschland 2011 erstmals Netto-Stromimporteur - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/magazin/kurzfassung ... 02786.html
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von Oktaeder » 16.01.2012, 13:57
Oh weh, was für eine Katastrophe! Abgesehen davon, dass ich den Zahlen so unbesehen nicht ganz traue, selbst wenn's so ist. Energie importieren wir schon immer, sei es Öl, Gas, Kohle oder Uran. Warum nicht gleich das Endprodukt? Insgesamt gehen die Energieimporte aber zurück. Das wäre der herauszustellende Punkt.
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von Weidemann » 16.01.2012, 18:06
Eben, wo ist das Drama dran?
Wieso sollten wir unsere Kohle/Gas/Ölkraftwerke laufen lassen, wenn die in den Nachbarländern gerade billiger produzieren?
Hauptsache, wir haben die Kapazität, um unseren Strom selber zu produzieren, sodass wir nicht vom Ausland abhängig sind. Und die haben wir!
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von Boelckmoeller3 » 16.01.2012, 18:23
Hallo, wir importieren und exportieren viel, warum nicht auch mal Strom importieren ? Wo liegt das Problem ?
Viele Grüße:
Klaus
"Ich hatte nie ein Produkt um das ich so gebettelt habe um es zu bekommen um danach so kämpfen zu müssen und alles mögliche zu versuchen um es nur behalten zu dürfen" Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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von Betatester » 16.01.2012, 18:25
Wie - Was ?!
Vor wenigen Wochen hab ich noch gelesen wir sind "Exporteur" ?
Jetzt Importeur ?!
Was nun ?! Gibts da verschiedene Rechenmodelle ??
Beta
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von Sonnenstudio » 16.01.2012, 18:48
Betatester hat geschrieben: Was nun ?! Gibts da verschiedene Rechenmodelle ??
Beta
Es kann nur ein Entweder/Oder geben. Eine von beiden Quellen lügt.
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von Mühli » 16.01.2012, 19:47
Es stimmt schon, wir sind immer schon Netto-Importeur. Aber eben der "Rohenergie", Kohle, Uran, Gas, Öl
Aber sowas trifft den deutschen trotzdem hart. Wir sind mit Faktor 10 der weltweit größte Pro-Kopf-Exporteur. Muss man sich mal vorstellen, die Chinesen haben uns zwar im Export überholt, sind aber auch "ein paar" Menschen mehr, so 10-fach, kenn die genauen Bevölkerungszahlen jetzt nicht.
Und unsere Wertschöpfung besteht zu 99% aus Veredeln von Zeug, das wir billig kaufen und teuer verkaufen, dabei sind wir (angeblich) innovativ und gut. Sonst haben wir ja nix, weder Bodenschätze noch billige Arbeitskraft noch viel Platz.
Deshalb trifft uns das psychologisch sehr stark.
Allerdings gabs schon vor Wochen die Ankündigungen, dass wir demnächst mehr Strom importieren werden, speziell das mit Österreich war ja abgesprochen und die haben scheinbar die Gaskraftwerke und Pumpspeicher, die wir gerne hätten. So schlimm find ich das also nicht. Dauerhaft bleiben sollte das aber nicht so, also mehr EE zubauen bzw. Gas und PSW
Die genauen Zahlen des nicht-einspeisbaren-EEG-Stroms würden mich aber interessieren. Ist der Börsenpreis eigentlich regional gestaffelt? Also kann man im Osten günstigen Strom kaufen, wenn grad Überschuss da ist, während wir zu wenig im Westen haben (wegen Netzengpässen)?
Gruß
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von darwin » 16.01.2012, 22:11
Das Problem ? Dtl. baut seine Versorgung um und man macht es schlecht.
Öl kann man relativ gut speichern, für Gas hat man Kapazitäten. Bei der Braukohle kann man auf eigene zurückgreifen. Steinkohle kann man begrenzt auf Halde legen. .. Man könnte sich nach Anderen Quelle umschauen und einkaufen
Strom aber muss Zeitgleich produziert werden. Frankreich und Tschechien hatte bisher Kapazitäten frei, die man nach Deutschland verkaufen konnte. Und ohne ausreichend Netze bekam man den reichlichen Windstrom nicht nach Süden.
Im Winter nutzen auch 200 GWp PV recht wenig, während man im Sommer den Preis und damit den eigenen Ertrag in den Keller drückt.
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