Januar - November 2011 – in Millionen Kilowattstunden (Mio. kWh)
Da fehlt sicherlich der vollkommen aus dem Rahmen fallende Dezember, der die Statistik negativ beeinflusst
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Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto StromimporteurModerator: Mod-Team
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Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
Aber weiterhin unter Vorbehalt!
Januar - November 2011 – in Millionen Kilowattstunden (Mio. kWh) Da fehlt sicherlich der vollkommen aus dem Rahmen fallende Dezember, der die Statistik negativ beeinflusst
Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
Naja, solange wir österreichische Kraftwerke nur deshalb anfordern müssen, weil wir den Italienern unseren versprochenen Strom nicht exportieren können, scheints um die Kapazitäten in Deutschland nicht zu schlecht bestellt zu sein. Und im Dezember sind immerhin 3 GW PV dazugekommen
Und selbst, wenn wir 2011 nur eine ausgeglichene Bilanz haben sollten oder einen kleinen Importüberschuss: Was solls! War dann offenbar günstiger als selber zu produzieren. Ob wir nun Kohle oder Kohlestrom importieren, ist doch egal. An die große Menge Atomstrom aus Frankreich glaube ich nicht, die haben im Winter eh immer Engpässe wegen ihren Elektroheizungen. Sonnige Grüße 25,2 kWp
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Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
4TWh?? WOW : keuch, stöhn, schüttel:
Drama, Baby Bei rund 600 TWh (600 Mrd. Kwh) Gesamtverbrauch ist das schlichtweg das übliche Ausgleichsspiel zwischen den Ländern. Mit einem echten "Engpass" hat das jedenfalls noch nichts zu tun - eher mit notwendigen Anpassungen im Zuge der Abschaltung der Atomkraftwerke. Das uns dadurch natürlich jetzt etwas "Reserveenergie" fehlt, ist klar. Und außerdem sind 4TWh (4 Mrd. kWh) gerade mal die Menge, die eins der nachts nicht benötigten Gaskraftwerke locker in seiner nächtlichen Leerlaufzeit mal so nebenbei mitproduzieren würde. "Anpassungsprobleme" beim Hin- und Herschicken der produzierten und benötigten Energie? Sicherlich. Echte Versorgungsprobleme, dass wir es nicht mehr gebacken bekommen, die in Deutschland benötigte Energie herzustellen? Sicherlich nicht.
Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
Hallo, du weist schon das ein Gaskraftwerk eher max. 600MW als 1GW Leistung hat, zudem mag es sein das ein GKW 4TWh im Jahr produzieren könnte, aber eine Nacht besteht aus max. 8Std. ....macht dann max. 1,8TWh Darum geht es aber nicht, die Lobby möchte nur weiterhin Angst schüren, sonst vergessen die Bürger nachher noch das immer mit dem Blackout gedroht wurde wenn die AKW vom Netz gehen!! Letzenendes ist es aber egal, die Italianer würden ohne das Verbundnetz seit Jahren ohne Strom dastehen, selbst mit europäischem Verbundnetz gab es Zeiten wo man jeden Tag in der Ferienzeit einen Blackout hatte!! Gruß Jörg "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !! Zitat von eggis!!
Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
Damit dich kein anderer zerfleischt...es muss 1,8GWh heißen, nicht TWh...wird dir aber in 3 Minuten auch auffallen.
Ansonsten natürlich richtig, ein GuD hat zwischen ~400MW und zukünftig ~1000MW. Das neue Gaskraftwerk Irsching hat 860MWel und die verbauten Gasturbinen haben pro Stück 375MW, das sind die leistungsstärksten der Welt und auch das GuD ist das effizienteste der Welt mit 60,75% Wirkungsgrad. Die Erzeugung über den nachgeschalteten Dampferzeuger liegt bei ca. 2:1 Interessant finde ich aber vor allem, dass die neueren Modelle auch mit Wasserstoff pur/große Beimischungen laufen können. Damit kann man lokal Wasserstoff speichern und muss ihn nicht erst mit großen Wirkungsgradverlusten in Methan umwandeln. So kann man relativ einfach große Mengen Strom speichern und ein GuD böte sich auch an, denn die Infrastruktur ist da. Also Sicherheitsbestimmungen, Industriegelände, Stromanschluss. Optimaler Standort für Elektrolyseure, aber noch nicht wirtschaftlich. Dazu gibts viel zu wenige Gratis-Strom-Spitzen Gruß 6,6kWp West 92°, DN30°; 30xSolon Blue 220 an SB4000TL und 2100TL; 2008
16,92kWp, davon 5,64kWp Ost 88°, DN30°;24xSchott Poly 235; 11,28kWp Süd -10°, DN10° 48xSchott Poly 235 an STP 15; 2011 2,35kWp Südwest 72°, DN42°; 10xSchott Poly 235 an SB2100TL; 2011
Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
Hallo, die 1,8TWh passen schon....waren aufs Jahr bei ~8Std/Tag hochgerechnet....(Da er ja sagte das das ein GKW mal eben nachts nebenbei macht) Es war ja von Gaskraftwerk die Rede, da hat ein Block meist weniger Leistung wie ein Steinkohlekraftwerk...daher habe ich mit 600MW gerechnet, das scheint im Moment die "übliche" Größe für ein neues GuD (mit einer Gasturbine) zu sein. Wenn ich es richtig verstanden habe können die meisten mit einem breiten Mischungsverhältnis von Erdgas+Wasserstoff arbeiten, reiner Wasserstoff hat den Nachteil das er sich schlecht speichern lässt weil es durch alle bisher bekannten Materialien durchdiffundiert. Zudem würde es sich zumindest anfangs nicht lohnen einen seperaten Wasserstoffspeicher zu bauen, denn je nach "Quelle" hat Erdgas eh stark unterschiedliche Heizwerte (sieht man manchmal an Erdgastankstellen H-Gas/L-Gas oder auf der Rechnung vom Gasversorger Gas mit xxKWh/m³) Da es diese Schwankungen eh schon gibt kann man in so ziemlich jedem Erdgasgerät auch mit einer gewissen Menge (ich meine 5-10%) Wasserstoffbeimengung arbeiten. In der chemischen Industrie gibt es heute wenn eine NaCl-Elektrolyse+eigene Prozeßdampfversorgung vorhanden ist schon die Eigennutzung vom Wasserstoff statt Erdgas für die Kesselanlagen. Gruß Jörg "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
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Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
Ich war bei einem Vortrag von SolarFuel und da wurde gesagt, Haushalts-Gasthermen könnten bis ca. 10% Wasserstoff vertragen, die meisten Gaskraftwerke maximal 1-2%.
Letztendlich könnte man aber auch im Gasnetz die H2-Konzentration erhöhen und dann muss eben jeder Verbraucher, der das nicht verträgt, "nach-methanisieren". Ist schließlich einfach nur ein rohrförmiger Katalysator, der sogar exotherm arbeitet. Man muss nur vorher die entsprechende Menge CO2 beimischen. Sonnige Grüße 25,2 kWp
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Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
Stimmt nicht ganz, anhand der verschiedenen Gaszusammensetzungen schwankt der Heizwert um mehr als 1-2%. Ich kenne einige Großverbraucher die werden von verschiedenen Gasversorgern mit Erdgas versorgt, da schwankt der Heizwert um mehr als 5%....ich meine bei uns sollen es 10% sein.... Selbst wenn man bisher nur 1-2% Wasserstoff verträgt, so lässt sich das durch geringfügige Änderungen relativ preiswert abändern.... Gruß Jörg "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
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Re: Da haben wir den Salat Deutschland ist Netto Stromimport
OK, auf Jahr gerechnet hast du natürlich recht, dachte nur, das wäre irgendwie pro Nacht und so...
Und ja, die Gaskraftwerke können nicht wirklich gut mit Wasserstoff umgehen, aber die genannten 1-2% gehen. Das hängt v.a. mit den Turbineneintrittstemperaturen zusammen, Wasserstoff verbrennt sehr heiß. Kommt aber, Siemens ist da fleißig am entwickeln und es ist nur eine Werkstofffrage bzw. der "Brenner" in der Turbine. Heiße Verbrennung hat auch immer Stickoxide zur Folge, die will man nicht. Aber erstmal sollten wir diese 2% schaffen bevor wir über weiteres nachdenken und das wird noch dauern... Das Nach-Methanisieren ist ja kontraproduktiv. Denn Heizungen, die Wärme produzieren sollen, können sehr gut mit Wasserstoff umgehen und Kraftwerke sollen die Wärme nicht irgendwo anders produzieren, sondern IN der Turbine, alles andere ist ein Verlust. Für was braucht man Erdgas eigentlich sonst noch (so industriell) außer zum direkten Verbrennen oder für Turbinen? Paar Chemiefirmen evtl. noch... Gruß 6,6kWp West 92°, DN30°; 30xSolon Blue 220 an SB4000TL und 2100TL; 2008
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