BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon hotte01 » 28.10.2011, 23:03

Zu den Strompreisen fällt mir nix mehr ein, wenn ich sowas lese...

Wie das „Handelsblatt“ in seiner Dienstagsausgabe berichtet, wurden E.on vorläufig 96 Millionen Euro und dem Konkurrenten RWE 74 Millionen Euro erstattet.

Bekommen wir da auch was von ab.....?

Vg Kai
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon hans56 » 29.10.2011, 09:11

http://www.top50-solar.de/newsclick.php ... d%3Da20530
Ich denke es wird spannend sein zu sehen was sich jetzt in Italien tut. Hier im Forum hat man schon öfter gelesen das Italien hohe Strompreise hat.Wenn jetzt PV dort mit einer Einspeisevergütung von 18 Cent weiter fallend auf dem Markt ist, wird man die nächsten eins zwei Jahre sehen wie das auf den normalen Haushaltsstrompreis wirkt. Einer der eifrigsten Forumsteilnehmer schreibt dann immer: Was sagen die Experten :wink:
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon GAST » 29.10.2011, 10:53

hans56 hat geschrieben:http://www.top50-solar.de/newsclick.php?id=114929&link=http%3A%2F%2Fwww.sonnenseite.com%2Findex.php%3FpageID%3D6%26article%3Aoid%3Da20530
Ich denke es wird spannend sein zu sehen was sich jetzt in Italien tut. Hier im Forum hat man schon öfter gelesen das Italien hohe Strompreise hat.Wenn jetzt PV dort mit einer Einspeisevergütung von 18 Cent weiter fallend auf dem Markt ist, wird man die nächsten eins zwei Jahre sehen wie das auf den normalen Haushaltsstrompreis wirkt. Einer der eifrigsten Forumsteilnehmer schreibt dann immer: Was sagen die Experten :wink:

Ich befürchte ja das sich die Versorger die erste Zeit die fallenden Kosten einsacken, bzw. damit steigende Erzeugerpreise aufgrund steigender Brennstoffkosten ausgelichen werden....
Dem Verbraucher kann man das auch entsprechend "verkaufen" weil die EE so teuer sind....usw.

Gruß
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon Norbert W » 30.10.2011, 09:44

Wenn der Tagesstrom einer PV-Anlage mit Akkus gespeichert wird, kann der Gesamt-Strombedarf nahezu komplett selbst gedeckt werden. Falls im Winter Schnee auf dem Dach liegt, oder die PV-Anlage wegen Bewölkung zu wenig Strom erzeugt, um den Eigenbedarf komplett zu decken, könnten Akkus mit Stromaggregaten geladen werden. So könnte man sich doch vom Energieversorger trennen, oder? Dann fällt auch die MWST weg.

Falls meine PV-Anlagen in 20 Jahren noch funktionieen und ich keine ordentliche Vergütung für den Strom bekomme, hätte ich so die Option, komplett auf Eigenbedarf umzusteigen.
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon CFAR » 30.10.2011, 10:49

Wie war das noch mal, mit 1 kWp erzeugt man an sonnigen Tagen bis zu 6 kWh Strom in D. Wo willst Du den ganzen Strom speichern? Also ich bin zwar für den Ausbau der Akkutechnik, aber wenn dann nur, um stundenweise Strom zu verlagern. Allerdings sind Akkus nich viel zu teuer, als dass sich das lohnen würde. Erst wenn die Summe aus Gestehungskosten + Umsatzsteuer + Akkukosten pro Ladezyklus kleiner als die Endkundenstrompreise sind, zahlt sich speichern aus (Eigenverbrauchsvergütung mal ausgeklammer).

Vom Stromversorger trennen ist kaum möglich. Mit Deiner 20 kWp-Anlage erzeugst Du in 20 Jahren zwar noch bestimmt 14.000 kWh im Jahr, aber wenn Du 4000 kWh nur verbrauchst, musst Du 10.000 verschenken. Und jemand, der ne kleinere Anlage hat, braucht andererseits so viel Akkutechnik, um längere Zeiten geringer Erzeugung zu überstehen, dass das Ganze nicht mehr rentabel wird. Und wo sollen so große Akkus hingestellt werden?

Meine Meinung: Wenn Akkutechnik mal so ausgereift ist, dass der Zyklus 3-5 Ct kostet und die Stromerzeugung mit PV weniger als 15 Ct brutto bei einem Strompreis um die 23 Ct/kWh wird es interessant für Akkus, um den Eigenstromverbrauch zu erhöhen, aber nicht um autark vom Stromversorger zu werden.
Sag Ja zu PV, aber Nein zum EEG! Sorry für die Tippfehler, ich bin Tabletuser.
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon hadl » 30.10.2011, 11:35

hans56 hat geschrieben:http://www.top50-solar.de/newsclick.php?id=114929&link=http%3A%2F%2Fwww.sonnenseite.com%2Findex.php%3FpageID%3D6%26article%3Aoid%3Da20530
Ich denke es wird spannend sein zu sehen was sich jetzt in Italien tut. Hier im Forum hat man schon öfter gelesen das Italien hohe Strompreise hat.Wenn jetzt PV dort mit einer Einspeisevergütung von 18 Cent weiter fallend auf dem Markt ist, wird man die nächsten eins zwei Jahre sehen wie das auf den normalen Haushaltsstrompreis wirkt. Einer der eifrigsten Forumsteilnehmer schreibt dann immer: Was sagen die Experten :wink:



Da wird der "Oberexperte" sich schwer tun was zu sagen. Könnte ja sein, dass in seiner Rechnung die Vergütung, schon durch den Merit Order Effekt kompensiert wird.

Gruß Hadl
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon diesonnelacht » 30.10.2011, 13:58

Halb-on-topic: Bei den erreichten Vergütungen/Gestehungskosten kann man Wasch- und Spülmaschine besten gewissens an sonnigen Tagen laufen lassen.

Was allerdings gerne vergessen wird ist die in den Maschinen verbaute graue Energie (in der Weissen Ware). Ebenso wie die Behauptung, ein PV-E-Bike würde weniger Energie verbrauchen als ein HPV (also ein normales Fahrrad): Das haut nicht hin.

Ich zumindest fahre lieber selbst und lasse die Maschine spülen. Möchte vielleicht jemand von Hand Wäsche waschen? Ich nicht.
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon Norbert W » 30.10.2011, 16:24

CFAR hat geschrieben:Vom Stromversorger trennen ist kaum möglich. Mit Deiner 20 kWp-Anlage erzeugst Du in 20 Jahren zwar noch bestimmt 14.000 kWh im Jahr, aber wenn Du 4000 kWh nur verbrauchst, musst Du 10.000 verschenken. Und jemand, der ne kleinere Anlage hat, braucht andererseits so viel Akkutechnik, um längere Zeiten geringer Erzeugung zu überstehen, dass das Ganze nicht mehr rentabel wird. Und wo sollen so große Akkus hingestellt werden?


Ich habe 2 10 kWp-Anlagen. Der Eigenverbrauch ist bei den beiden Anlagen jeweils ca. 11000 kWh (mit Mietparteien). Ich vermute, ich komme bei beiden Anlagen auf ca. 40% Eigenverbrauch. Ich vermute daher, dass ich mit meinen PV-Anlagen nicht zuviel Strom erzeuge (verschenke), wenn ich komplett auf Eigenverbrauch (ohne Fremdeinspeisung) umsteigen würde. Dafür müsste ich die Anlagen eher noch vergrößern. Fehlenden Strom könnte ich mit Stromaggregaten erzeugen. Und so könnte ich mir vorstellen, komplett auf den Stromversorger verzichten zu können.
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Re: BNetzA: Vergütung für Solaranlagen sinkt um 15 Prozent

Beitragvon GAST » 30.10.2011, 17:11

Norbert W hat geschrieben:
CFAR hat geschrieben:Vom Stromversorger trennen ist kaum möglich. Mit Deiner 20 kWp-Anlage erzeugst Du in 20 Jahren zwar noch bestimmt 14.000 kWh im Jahr, aber wenn Du 4000 kWh nur verbrauchst, musst Du 10.000 verschenken. Und jemand, der ne kleinere Anlage hat, braucht andererseits so viel Akkutechnik, um längere Zeiten geringer Erzeugung zu überstehen, dass das Ganze nicht mehr rentabel wird. Und wo sollen so große Akkus hingestellt werden?


Ich habe 2 10 kWp-Anlagen. Der Eigenverbrauch ist bei den beiden Anlagen jeweils ca. 11000 kWh (mit Mietparteien). Ich vermute, ich komme bei beiden Anlagen auf ca. 40% Eigenverbrauch. Ich vermute daher, dass ich mit meinen PV-Anlagen nicht zuviel Strom erzeuge (verschenke), wenn ich komplett auf Eigenverbrauch (ohne Fremdeinspeisung) umsteigen würde. Dafür müsste ich die Anlagen eher noch vergrößern. Fehlenden Strom könnte ich mit Stromaggregaten erzeugen. Und so könnte ich mir vorstellen, komplett auf den Stromversorger verzichten zu können.


SOn Mist....der ganze Text weg.
Schonmal über ein BHKW nachgedacht, das würde ziemlich gut zu den Leistungsdaten einer PV passen.
Allerdings ist selbst damit ein kompletter Netzverzicht nicht möglich...solange du nicht mit Gas kochst.
Was machst du denn dann mit dem überschüssigen Strom, langzeitspeichern ist nicht so effektiv!!
Meiner Meinung nach brauchen wir das Netz noch lange als Strompuffer und zum abfangen von Leistungsspitzen.
Das bischen was man bei einem Zähler an Grundgegühr sparen kann ist so wenig da brauchst du schon ewige Zeiten um ein gutes Stromaggregat in der benötigten Leistungsklasse anzuschaffen...vom Brennstoffeinsatz mal zu schweigen.

Gruß
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Zitat von eggis!!
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