News über Photovoltaik und Solarstrom
Moderator: Mod-Team
von ar0a » 06.12.2011, 19:59
http://www2.ikb.at/sonderthemen/aktuell ... /index.phpEin Megawatt Sonnenkraftwerkskapazität soll in den nächsten zwei Jahren in Innsbruck errichtet und so jährlich 1 Mio. kWh Sonnenstrom erzeugt werden. Das entspricht dem Strombedarf von 290 Haushalten. Es werden vorerst maximal 4.000 Sonnenscheine à 0,25 kWp ausgegeben. Ein Sonnenschein kostet 480,00 Euro inkl. USt. Diese Form der Bürgerbeteiligung startet im April 2012 und hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Pro Jahr und pro ISS (Innsbrucker Sonnenschein) werden 150 kg CO2 eingespart, insgesamt somit jährlich 600 Tonnen. IKB-Direktor DI Helmuth Müller betont auch die Sicherheit dieser Beteiligung, die u.a. eine Leistungsgarantie umfasst: "Stadt Innsbruck und IKB gehen mit den ,Innsbrucker Sonnenscheinen’ neue Wege. Mit Jahresanfang 2012 wird die erste Photovoltaik-Anlage am Gelände des Klärwerks Rossau in Betrieb genommen."
ein etwas anderes Modell einer Photovoltaikbeteiligung. Zusammenfassung: Kunde kauft um 480€ brutto einen 0,25kWp anteil an einem Solarpark und bekommt 20 Jahre lang die produzierte Strommenge zum jeweiligen Strompreis (derzeit 0,15cent brutto) gutgeschrieben Kosten sind 1920 brutto/kwp und 1000kwh/kwp/a realistisch. kaufen würde ich persönlich das ding nicht aber die Idee find ich gut (vor allem für den energieversorger  ). Das ist in Österreich, aber wenn ich in Deutschland ein Energieversorger wäre würde ich das sofort kopieren Meine Kunden finanzieren mir einen Solarpark und ich kann mir das grüne Mäntelchen umhängen (höhere Eigenproduktion usw). Sie können für 20 Jahre den Energieversorger nicht mehr wechseln ohne alles zu verlieren (bzw schränke ich die Weitergabe ein oder unterpreisiger Rückkauf). Jeder bekommt nur so wenige Anteile, dass es nicht ins Gewicht fällt (max 0.25 oder 0,5kwp) und ich trotzdem noch genug bei ihnen abkassiere ich selber kassiere die EEG Vergütung die höher ist als der derzeitige Strompreis den ich ihnen gutschreibe den Strom produziere ich ortsnah (auf den Kommunalen Hallen) und brauch ihn nur durchs eigene Netz leiten
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von liselotte » 07.12.2011, 08:23
Hallo ar0a
In Deiner Rechnung ist ein Denkfehler. Warum sollte der Netzbetreiber den PV-Strom behalten?
Das müsste er für das grüne Mäntelchen seiner Energiebilanz. Dann muss er aber das auch an seine Kunden verkaufen. >>> Strompreiserhöhung >>>DT. Freundschaftspakt. WAS ist das ? Ich wechsle mit dem Restbedarf zu einem freien Händler, weil durch Netzausbau der Strompreis (Netznutzung) nun zu hoch geworden ist. Mein neuer Händler ohne Netz hat preiswerte Wasserstrom-Kontingente oder RECs erworben ,damit er sich von jeglicher förderung der EE über die EEG-Umlage freikauft.
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von ar0a » 07.12.2011, 09:02
liselotte hat geschrieben:Hallo ar0a
In Deiner Rechnung ist ein Denkfehler. Warum sollte der Netzbetreiber den PV-Strom behalten?
Das müsste er für das grüne Mäntelchen seiner Energiebilanz. Dann muss er aber das auch an seine Kunden verkaufen. >>> Strompreiserhöhung >>>DT. Freundschaftspakt. WAS ist das ? Ich wechsle mit dem Restbedarf zu einem freien Händler, weil durch Netzausbau der Strompreis (Netznutzung) nun zu hoch geworden ist. Mein neuer Händler ohne Netz hat preiswerte Wasserstrom-Kontingente oder RECs erworben ,damit er sich von jeglicher förderung der EE über die EEG-Umlage freikauft.
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ich versteh das nicht ganz? ich seh das so Zahlen sind Hausnummern: ich baue um 1,2 Mio Eur eine PV anlage und verkaufe die um 1,6 mio EUR in kleinen Happen an meine Stromkunden (die 400T gewinn brauch ich um das ganze Zeug zu verwalten) = Nullsummenspiel jedes Jahr liefert die Anlage 1 mio kWh für die ich 20-25ct bekomme und meine Energiebilanz verbessere. den Kunden die gezeichnet haben gebe ich dafür einen nachlass von 1 mio kWh zum derzeitigen Strompreis (15 ct) Die differenz gehört mir als EVU und ich habe zusätzlich eine nicht unbeträchtliche Kundenbindung, da derjenige den Nachlass ja nur dann auf seine Stromrechnung bekommt wenn er bei mir kunde ist -> Wechsel sehr stark erschwert. Dadurch, dass ich nur so kleine Happen abgebe erreiche ich eine maximale Streuung. Man kann das ganze auch anders sehen: ich baue eine Anlage und bezahle sie selber Meinen Kunden verkaufe ich um 480€ 250kWh Strom/jahre für die nächten 20 Jahre = 5000kWh das Risiko, dass die anlage schlecht läuft wälze ich an die Kunden ab, da die ja bei mindererträgen entsprechend weniger bekommen und Anbieterwechseln ist auch nicht mehr einfach. oder hab ich wirklich einen Denkfehler? 
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von liselotte » 07.12.2011, 10:56
Hallo
Erkläre mal ganz einfach, warum ich bei Beteiligung zB an ener 1MW-Bürgeranlage mich mit dem VNB irgendwie binden soll GBr mit 100 Eigentümern a 10 KW wählt Vorstand der freie Hand in der Vermarktung will. Jeder Anteilseigner sieht INvestition rien als Geldanlage. Warum sollt sich jemand an seinen VNB binden ?
Möchte deinen Eifer aber nicht bremsen.
Gruss Liselotte
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von ar0a » 07.12.2011, 11:37
es steht ja schon im ersten Post, dass ich das nicht machen würde und anhand meiner Formulierungen sollte auch klar sein, dass ich da die Vorteile fast ausschließlich beim EVU sehe und nicht bei den Leuten die sich beteiligen. Mehr oder weniger das Einzige was ich für den Kunden positiv sehe, ist, dass er sich x*250kWh/a für die nächsten 20 Jahre zu einem fixen Preis jetzt kaufen kann und damit das Risiko der Strompreissteigerungen mindert. Wenn jemand glaubt, dass der Strompreis (Verbraucherpreis excl. Grundgebühr nicht Börsenpreis) stark steigen wird, dann kann er überlegen das zu kaufen. Ich würd es wie gesagt nicht machen.
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von Chiemseer75 » 07.12.2011, 13:59
ein etwas anderes Modell einer Photovoltaikbeteiligung. Zusammenfassung: Kunde kauft um 480€ brutto einen 0,25kWp anteil an einem Solarpark und bekommt 20 Jahre lang die produzierte Strommenge zum jeweiligen Strompreis (derzeit 0,15cent brutto) gutgeschrieben Kosten sind 1920 brutto/kwp und 1000kwh/kwp/a realistisch. kaufen würde ich persönlich das ding nicht aber die Idee find ich gut (vor allem für den energieversorger  ).
Moment mal!!! Also wenn ich richtig rechne und bei einem Verbrauch von 3000KWh pro Jahr also 1920€ mal 3 = 5760€ Mann muss halt z.B 12 Sonnenscheine a 0,25kwp kaufen. Und dann für diese Summe 20 Jahre lang meinen Strom umsonst bekomme dann ist das meiner Meinung nach nicht nur billig sondern geschenkt und ich würde dass sofort machen!!!!! Der rieeeeesen Vorteil liegt hier für mich als Verbraucher darin das ich sozusagen 100% Eigenverbrauch habe und das "ohne" Speicher etc. etc.
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von ar0a » 07.12.2011, 15:22
genau so ist es.
nur bekommt man keine 12 Sonnenscheine (offiziell damit alle was davon haben) sondern weniger und man muss noch die grundgebühr jedes Jahr bezahlen. aber so ca 25% der stromrechnung einzufriren sollte möglich sein.
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von PV-Berlin » 07.12.2011, 15:51
Chiemseer75 hat geschrieben:ein etwas anderes Modell einer Photovoltaikbeteiligung. Zusammenfassung: Kunde kauft um 480€ brutto einen 0,25kWp anteil an einem Solarpark und bekommt 20 Jahre lang die produzierte Strommenge zum jeweiligen Strompreis (derzeit 0,15cent brutto) gutgeschrieben Kosten sind 1920 brutto/kwp und 1000kwh/kwp/a realistisch. kaufen würde ich persönlich das ding nicht aber die Idee find ich gut (vor allem für den energieversorger  ).
Moment mal!!! Also wenn ich richtig rechne und bei einem Verbrauch von 3000KWh pro Jahr also 1920€ mal 3 = 5760€ Mann muss halt z.B 12 Sonnenscheine a 0,25kwp kaufen. Und dann für diese Summe 20 Jahre lang meinen Strom umsonst bekomme dann ist das meiner Meinung nach nicht nur billig sondern geschenkt und ich würde dass sofort machen!!!!! Der rieeeeesen Vorteil liegt hier für mich als Verbraucher darin das ich sozusagen 100% Eigenverbrauch habe und das "ohne" Speicher etc. etc.
Diese "Scheiß" Idee hatte ich im Grunde von einer EWS erwartet. Ich kann als Mieter einer Villa im Stadtzentrum für 20 Jahre mir meinen Strompreis sichern und dazu noch sagen: "Hallo Leute, ich bin 100% CO² frei!Und gönnt mir doch meinen Porsche." Das macht nach Steuern eine Verzinsung von geilen 4,84 % auf 20 Jahre. Mein eigener Stromverbrauch, ist 100 mal mehr AAA, als jeder Bond der Welt. *Noch ohne Preissteigerungen gerechnet, die wären on Topp. Mit Strompreis 15 Cent in Ösiland gerechnet. Nicht geprüft. Endlich mal jemand, der meine Überlegungen in Sachen EEG 2 an einem plastischen Beispiel festmacht. Geile Sache. Danke Österreich. Wie peinlich Deutschland ist das denn???
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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von Chiemseer75 » 07.12.2011, 16:25
Ich würde mir den Strom zu den oben genannten Konditionen auf alle fälle kaufen  Das ganze könnte man für die Zukunft ja noch weiter denken. Z.B man kauft sich zusätzlich die Solargas oder H² Versorgung für seine Mobilität! für die nächsten zwanzig Jahre zum Festpreis. Kurz gesagt man vorfinanziert dem Energieversorger sein Kraftwerk z.B. Solarpark,Windkraft etc. und erhält dafür kein Geld sondern Energie zurück!! Das geniale daran ist erhielte man einen Betrag X z.B 500€ pro Monat zurück würde dieses Geld ja wegen der Inflation immer weniger wert sein. Im Gegensatz hierzu die Energie diese wird sicher immer mehr wert werden hier könnte man nur gewinnen!!! Das wäre vermutlich der Durchbruch der Erneurbaren schlechthin!!!
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von solarla » 08.12.2011, 18:16
wirklich tolle Idee! Hut ab vor den Ösis!
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