News über Photovoltaik und Solarstrom
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von alfs » 13.12.2011, 18:36
Hallo habe in den Top-Agrar online Seiten gelesen, das es geplant ist, das auf Kosten des Einspeiser Funksender zuverbauen, die dem EVU die Möglichkeit geben auch PV-Anlagen nach Bedarf zeitweise vom Netz zu nehmen. Der geschätzte Minderertrag pro Jahr wird auf 10-20% der Jahresleistung geschätzt. Wie soll das sich dann noch rechnen und wird so nicht das EEG unterlaufen? Werde mal sehen ob ich das verlinken kann.
Gruß Alf
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von Oktaeder » 13.12.2011, 19:40
Bitte richtig zitieren! alfs hat geschrieben:Hallo Der geschätzte Minderertrag pro Jahr wird auf 10-20% der Jahresleistung geschätzt.
Im Artikel steht aber: Die für die Nachrüstung anfallenden Kosten können bis zu 20 % der Einspeisevergütung ]eines Jahres betragen.
Nicht, dass sich dadurch alles in Wohlgefallen auflöst, der Unterschied ist dennoch beträchtlich.
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von solarlux » 13.12.2011, 20:18
Das Abschalten hat doch nicht nur etwas mit der Frequenz zu tun, sondern ggf. auch mit lokalen Spannungsanhebungen. Bei Sturm müssen doch auch einzelne Windparks gedrosselt oder abgeschaltet werden, bevor EINZELNE Leitungen komplett überlastet werden, bzw. das AnGEBOT Strom auf zu wenig Stromnachfrage (steigende Frequenz) trifft.
Somit gibt es ein "sowohl" als "auch", warum aus Netz-stabilitätsgründen ein Überbedarf an Strom gedrosselt werden MUSS.
Oft muss man sich nur fragen, warum eine Wind-kWh von ca. 10 Cent (tagsüber bei viel Wind) abgedrosselt wird, und hoch vergütete Solaranlagen weiterlaufen...
Aber ok;
Die Windmüller werden ja - gesetzlich - für unverwertbaren Strom vom deutschen Stromzahler weiter vergütet, genau so wie bis dato, PV-Betreiber weiter vergütet werden würden wenn NICHT verwertbare Stromüberschüsse entstehen.
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von Weidemann » 13.12.2011, 20:59
solarlux hat geschrieben:Oft muss man sich nur fragen, warum eine Wind-kWh von ca. 10 Cent (tagsüber bei viel Wind) abgedrosselt wird, und hoch vergütete Solaranlagen weiterlaufen...
Da gehts nicht um den gesamten Strombedarf, sondern lediglich um regionale, überlastete Leitungen! ALso stellt sich die Frage garnicht. ...PV-Betreiber weiter vergütet werden würden wenn NICHT verwertbare Stromüberschüsse entstehen.
EEG-Strom wird bei Abregelung weitervegütete, aber NICHT wenn deutschlandweite Stromüberschüsse entstehen (das wird erst bei 100GW PV in Deutschland mal vorkommen, wenn alle Trassen ins AUsland dicht sind), sondern nur wenn die (regionalen) Leitungen einen Engpass haben.
sonnige Grüße, -Weidemann-
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von buergersolar » 14.12.2011, 10:09
solarlux hat geschrieben:Das Abschalten hat doch nicht nur etwas mit der Frequenz zu tun, sondern ggf. auch mit lokalen Spannungsanhebungen
Das Abschalten einer PV-Anlage kann verschiedene Gründe haben. Kann auch sein, dass die Sicherung zu klein ist und rausfliegt. Aber darum gings in dem Artikel nicht. Hast du den verlinkten Artikel gelesen? Umrüstung von Solaranlagen: Anlagenbetreiber sollen die Kosten selber tragenAllerdings muss ich zugeben, dass der Artikel nicht gerade vor Fachkompetenz strahlt: Da wird das Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch schonmal mit Netzüberlastung gleichgesetzt... Aber es geht trotzdem um die Nachrüstung aufgrund des 50,2 Hz-Problems und nicht um lokale Spannungsanhebungen! Sonnige Grüße
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von solarlux » 14.12.2011, 18:42
solarlux hat geschrieben:Oft muss man sich nur fragen, warum eine Wind-kWh von ca. 10 Cent (tagsüber bei viel Wind) abgedrosselt wird, und hoch vergütete Solaranlagen weiterlaufen...
.... Weidemann hat geschrieben:"lediglich regional'e, überlastete Leitungen"....
Meinst Du nun, PV-Anlagen sind eher regional oder überregional?! Grundsätzlich wärst Du aber dafür, das man lieber eine 99Cent-kWh Anlage im Zweifelsfall abschalten können sollte, als eine EEG-Anlage die mit 8,5 Cent vergütet wird? Weidemann hat geschrieben:EEG-Strom wird bei Abregelung weitervegütete, aber NICHT wenn deutschlandweite Stromüberschüsse entstehen (das wird erst bei 100GW PV in Deutschland mal vorkommen...
Ist das Dein Gerücht, oder auf welche Quellenangabe berufst Du dich?
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von ghostr888 » 14.12.2011, 18:56
Das Abschalten hat doch nicht nur etwas mit der Frequenz zu tun, sondern ggf. auch mit lokalen Spannungsanhebungen.
äääh ja, nur dass frequenz und spannung in verbindung stehn. wird weniger strom abgenommen wie produziert -> welle des generators wird schneller-> die frequenz steigt->spannung steigt. im anderen fall natürlich genau so. da die welle von generatoren , in windkraftanlagen,kraftwerken etc eine ordentliche masse hat, "speichert" sie auch energie wenn sie mal in bewegung ist, kommt nun ein großer verbraucher ans netz, wird erstmal die welle langsamer-> gibt die zusätzliche energie ab. nun können andere kraftwerke zugeschaltet werden die dann für längere zeit die mehrleistung bereit stellen-> frequenz steigt wieder. dies ist auch ein vorteil von windkraftanlage, sie haben sozusagen durch ihre welle die sie antreiben, einen nicht zu vernachlässigen "energiespeicher" in form der rotierenden welle um kurzfristige leistungserhöhungen auszugleichen,bzw so lange bereit zu stellen bis andere kraftwerke aushelfen. ein pv wechselrichter hat dies nicht.
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von Weidemann » 14.12.2011, 19:01
solarlux hat geschrieben:Weidemann hat geschrieben:EEG-Strom wird bei Abregelung weitervegütete, aber NICHT wenn deutschlandweite Stromüberschüsse entstehen (das wird erst bei 100GW PV in Deutschland mal vorkommen...
Ist das Dein Gerücht, oder auf welche Quellenangabe berufst Du dich?
Hm, war das vom SFV? Oder Photon? Im Zweifelsfall sagts das EEG, bin aber grad zu faul zum Nachlesen 
sonnige Grüße, -Weidemann-
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