2009: Zuwachs bis zu 3000 MW PV-Strom !

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2009: Zuwachs bis zu 3000 MW PV-Strom !

Beitragvon neuharlingerstrom » 17.10.2009, 10:38

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Beitragvon shinesolar » 20.10.2009, 10:09

3000 MW PV-Strom ist riesig! Ich hoffe, es wird im Jahr 2010 wachsen.
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Beitragvon Südschwabe » 20.10.2009, 11:50

Ich frage mich, woher der Typ seine Kristallkugeln bezieht.

Hier sind doch erst mal vor kurzem die Daten der Bundesnetzagentur für das erste Halbjahr durchgerauscht. Da waren es noch nicht mal 600MWp, die da angeblich installiert waren.

Woher die übrigen 2400MWp kommen, weiß wohl nur dessen Kristallkugel.

CSU halt, was will man da erwarten? Auf Atomkraft pochen, aber von vorn herein die Endlagersuche in Bayern verhindern... EDIT (eggis) Ich bitte um mehr Sachlichkeit und weniger "Stammtisch"!

Gruß,
der SüdSchwabe.
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Beitragvon Brando » 20.10.2009, 12:16

Und selbst wenn dem so wäre, dann ist das auch nur 1/4 KKW. Im Grunde also nicht viel.

VG

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Beitragvon petro33 » 20.10.2009, 13:01

Südschwabe hat geschrieben:Ich frage mich, woher der Typ seine Kristallkugeln bezieht.

Hier sind doch erst mal vor kurzem die Daten der Bundesnetzagentur für das erste Halbjahr durchgerauscht. Da waren es noch nicht mal 600MWp, die da angeblich installiert waren.

Woher die übrigen 2400MWp kommen, weiß wohl nur dessen Kristallkugel.

CSU halt, was will man da erwarten? Auf Atomkraft pochen, aber von vorn herein die Endlagersuche in Bayern verhindern... EDIT (eggis) Ich bitte um mehr Sachlichkeit und weniger "Stammtisch"!

Gruß,
der SüdSchwabe.



jetzt muss ich aber doch mal was klarstellen:
recht muss scho recht bleiben :wink:

zitat aus bericht:"Die Arbeitsgruppe Umwelt habe sich dagegen auf keinen Zeitpunkt für eine Kürzung festlegen wollen, sagte der CDU-Politiker weiter. Die endgültige Entscheidung darüber werde aber an diesem Wochenende im Rahmen der Klausurtagung der Parteivorsitzenden getroffen"

aber das thema ist doch hier scho oft diskutiert....?!

und wenn die freiflächenanlagen stärker gesenkt werden und dachanlagen "noch" nicht so stark, dann zielt das eigentlich gegen große investoren und nicht gegen die "kleinen" privaten anlagenbetreiber...

oder?
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Beitragvon eggis » 20.10.2009, 13:25

petro33 hat geschrieben:...und wenn die freiflächenanlagen stärker gesenkt werden und dachanlagen "noch" nicht so stark, dann zielt das eigentlich gegen große investoren und nicht gegen die "kleinen" privaten anlagenbetreiber...

oder?

Irgentwie scheinen die Poltitiker zu vergessen, dass Freiflächenanlagen derzeit den günstigsten PV-Strom liefern. In einem Jahr werden sie dann sagen, dass trotz Kürzung der Freiflächenvergütung die Kosten für PV weiter gestiegen sind, da nun die Module wieder verstärkt auf Dächern installiert werden.
Der Rest ist in meiner Glaskugel zu verschwommen.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)

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Beitragvon batome » 20.10.2009, 14:34

eggis hat geschrieben:
petro33 hat geschrieben:...und wenn die freiflächenanlagen stärker gesenkt werden und dachanlagen "noch" nicht so stark, dann zielt das eigentlich gegen große investoren und nicht gegen die "kleinen" privaten anlagenbetreiber...

oder?

Irgentwie scheinen die Poltitiker zu vergessen, dass Freiflächenanlagen derzeit den günstigsten PV-Strom liefern. In einem Jahr werden sie dann sagen, dass trotz Kürzung der Freiflächenvergütung die Kosten für PV weiter gestiegen sind, da nun die Module wieder verstärkt auf Dächern installiert werden.
Der Rest ist in meiner Glaskugel zu verschwommen.


Der "günstigste" PV-Strom ist noch wesentlich teurer als Windstrom.

Welche Vorteile hätten PV-Freiflächen-Anlagen gegenüber Windanlagen?
- geräuschlos
- (mehr fällt mir nicht ein)

Welche Nachteile hätten PV-Freiflächen-Anlagen gegenüber Windanlagen?
- PV-Freiflächen stehen in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion
- PV-Strom ist wesentlich teurer
- PV-Strom steht im Winter kaum zur Verfügung
- die weitere Nutzung der Fläche ist kaum bzw. nur noch sehr eingeschränkt möglich
- belegt unnötig Landfläche und trägt damit zur Zersiedelung der Landschaft bei
- die Pflanzen unter den PV-Anlagen binden weniger CO2 -> mehr CO2 in der Atmosphäre

Windanlagen sind PV-Freiflächen eindeutig vorzuziehen, ökonomisch wie auch ökologisch. Der PV-Freiflächen-Zubau muss gestoppt werden und unsere Regierung ist diesbezüglich auf dem richtigen Weg.
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Beitragvon Ulmer » 20.10.2009, 16:19

Südschwabe hat geschrieben:Ich frage mich, woher der Typ seine Kristallkugeln bezieht.

Hier sind doch erst mal vor kurzem die Daten der Bundesnetzagentur für das erste Halbjahr durchgerauscht. Da waren es noch nicht mal 600MWp, die da angeblich installiert waren.

Woher die übrigen 2400MWp kommen, weiß wohl nur dessen Kristallkugel.



Wenn ich eine Prognose erstellen müsste, dann würde ich die Daten der marktanteilsstärksten Wechselrichterhersteller abfragen und den Rest dann hochrechnen. Das dürfte schon deshalb relativ gut funktionieren, weil die Marktführer-Wechselrichter so ziemlich ausverkauft sind und wohl kaum noch etwas in den Lagern schlummert.
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Beitragvon tomtom80 » 20.10.2009, 16:48

Südschwabe hat geschrieben:Ich frage mich, woher der Typ seine Kristallkugeln bezieht.


das frag ich mich bei dir auch immer wieder :wink:

Südschwabe hat geschrieben:CSU halt, was will man da erwarten? Auf Atomkraft pochen, aber von vorn herein die Endlagersuche in Bayern verhindern...


der Herr Pfeiffer ist CDU-Politiker und kommt aus Baden-Württemberg.

Südschwabe hat geschrieben:EDIT (eggis) Ich bitte um mehr Sachlichkeit!



für sowas wird man in anderen Foren gesperrt :!:
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Beitragvon eggis » 20.10.2009, 17:45

Hallo batome,

ich bin auch nicht begeistert von Freiflächenanlagen. Der Gesetzgeber hat hier die erhöhte Vergütung nur eingeführt, damit für die Modulhersteller schnell ein großer Absatzmarkt entsteht und sie somit für die Module aus ihren neuen Fabriken schnell Abnehmer finden. Es war nie gewollt, dass es ewig so weitergeht. Deshalb war die Vergütungsdegression für Freiflächenanlage schon immer höher als für Dachanlagen.

batome hat geschrieben:Der "günstigste" PV-Strom ist noch wesentlich teurer als Windstrom.

Das ist mir bekannt und der Vergleich mit WEA´s war von mir auch nicht beabsichtig.

batome hat geschrieben:Welche Vorteile hätten PV-Freiflächen-Anlagen gegenüber Windanlagen?
- geräuschlos
- (mehr fällt mir nicht ein)

Na da gibt es sicherlich noch mehr. ;)
- weniger auffällig in der Landschaft
- können dichter an bewohnten Gebieten errichtet werden
- keine Auswirkungen auf Flugverkehr
- kein teuren Umweltgutachten (Vogelflug)
- PVA´s können (fast) unabhängig von der Geländetopographie aufgestellt werden
- die Beschaffenheit des Bodens ist unwichtig (Aufschüttungsbereiche von Mülldeponien)

Aber wie bereits gesagt, bin ich auch kein Befüfworter von PVA´s auf Ackerflächen oder Wiesen. Dennoch sollte die Nutzung von Konversionsflächen (hautsächlich Deponien) angemessen vergütet werden.

batome hat geschrieben:Welche Nachteile hätten PV-Freiflächen-Anlagen gegenüber Windanlagen?
- PV-Freiflächen stehen in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion

Wenn es so ist, dann hast du natürlich recht. Aber auch diese Flächen sind nicht für die Ewigkeit ungenutzt, als wenn man ein Haus oder eine Fabrik darauf errichtet. Derzeit werden aber mehr Ackerflächen stillgelegt, als dass sie dazu genutzt werden Freiflächenanlagen zu errichten.

batome hat geschrieben:- PV-Strom ist wesentlich teurer

...als Windkraft? Einverstanden. Weiter brauchen wir das Thema nicht zu vertiefen. Du hast deinen Thread ja schon.

batome hat geschrieben:- PV-Strom steht im Winter kaum zur Verfügung

Ja, leider sind im Winter die Tage um einiges kürzer als im Sommer. Übrigens ist das auch noch in Südeuropa der Fall. Es ist schon ein Unterschied, ob die Sonne 16h auf die Module scheint oder nur 6h.
Trotzdem ist die PV-Leistung in der Hauptverbrauchszeit (mittags) am höchsten.

batome hat geschrieben:- die weitere Nutzung der Fläche ist kaum bzw. nur noch sehr eingeschränkt möglich

Auch hier stimme ich dir zu. Aber Konversionsflächen eigenen sich auch so für keine weitere Nutzung.

batome hat geschrieben:- belegt unnötig Landfläche und trägt damit zur Zersiedelung der Landschaft bei

Der Begriff Zersiedelung bezieht sich auf die Errichtung von Gebäuden außerhalb von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen, oder das ungeregelte und unstrukturierte Wachstum von Ortschaften in unbebauten Raum hinein.. Niemand baut Häuser und in und um Freiflächenanlagen. Eigentlich wird genau das Gegenteil von Zersiedelung bewirkt.

batome hat geschrieben:- die Pflanzen unter den PV-Anlagen binden weniger CO2 -> mehr CO2 in der Atmosphäre

Mit PVA´s wird 12x mehr Energie erzeugt, als wenn man die Biomasse von der selben Fläche zu Treibstoff oder Strom umwandelt. Die Einsparung von CO² ist also auch dementsprechend höher.


batome hat geschrieben:Windanlagen sind PV-Freiflächen eindeutig vorzuziehen, ökonomisch wie auch ökologisch. Der PV-Freiflächen-Zubau muss gestoppt werden und unsere Regierung ist diesbezüglich auf dem richtigen Weg.

Ich habein einem anderen Thread schon geschrieben, dass ich derzeit die südlichen Bundesländer in Zugzwang sehe. Grade in Bayern und Baden-Württemberg wurde hier der Ausbau unter der fadenscheinigen Begründung "Windkraft gehört an die Küste" vernachlässigt. Leider lassen sich dort unten viele Gemeideobere durch diese Stimmungsmache anstecken.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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