PV-Berlin hat geschrieben:Ich gebe mal ein plastisches Beispiel:
Dann wäre ich sofort dabei, eine PV Anlage zu errichten, die 100% mehr Strom (Menge) erzeugt als ich brauche. Wenn der Netzbetreiber bereit ist dafür meine Stromrechnung auf Null zu setzen, brauche ich weder das EEG noch anderen Zauber.
Das ist doch dummer Quatsch, oder halt nur "plastisch" - wie schon von Dir gesagt, "plastisches Beispiel".
Denn, wenn Du z.B. 4000 kWh im Jahr benötigst, und 8000 kWh im Jahr einspeißt, kann es theoretisch sein das der Eigenverbrauch bei NULL liegt, wenn Du nur nachts Strom benötigen würdest.
Die Pizza sollte also besser in der Mittagszeit und nicht abends gebacken werden. Es geht "dann" doch um das Thema Eigenverbrauch, und dieser liegt bei durchschnittlichen EFH's so bei 10-40%.
Was nützen einem EVU Solaranlagen, die die Strompreise im Sommer gegen Null fallen lassen, und sich die "Einspeiser" dafür Nachts, oder wenn die PV-Anlage zu wenig liefert gegenüber dem aktuellen Verbrauch, die "PV-ler kostenlos" am Kohle/Atomgesicherten Stromnetz bedienen zu lassen.
Regelenergie kostet halt Geld, und ich denke das ist schwer abzurechnen, oder ein nullsummenspiel für den Strom"kunden" zu machen (sprich keine Rechnung für beide Seiten ala EVU vs. "PVler-Strombezieher-und Stromwegdrücker)".
In einem Jahr werden 1000 kWh/p "weggedrückt", im anderen Jahr 895kWh/p, in einem Jahr hat man pro installierte kWp ein Strombedarf von 400 kWh, im anderen Jahr einen von 550 kWh.
Ein Nullsummenspiel ala "Anlage kaufen und nie wieder Stromkosten" .... mag wohl selbst als Inselsystemanlage NIE funktionieren, solange diese Dinger einem Verschleiß unterliegen.
Eine 500 Euro 10 kWp Anlage, die 20 Jahre hält, wäre natürlich schon etwas feines
