Ich stelle es einfach mal kommentarlos in den Raum:
Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news442759
Bericht: http://www.inno.tu-berlin.de/fileadmin/ ... ategie.pdf (S. 23 - 28)
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„Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“Moderator: Mod-Team „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Ich stelle es einfach mal kommentarlos in den Raum:
Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news442759 Bericht: http://www.inno.tu-berlin.de/fileadmin/ ... ategie.pdf (S. 23 - 28) Mobile PV-Batterie: 55 Wp, LiFeYPO4-Akku 240wh, 150 Watt Sinus-WR | Stationäre Inselanlage: 690 Wp, Outback MX60, 12 V 210 Ah Blei-Gel, 1800 Watt Sinus-WR
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Mein erster Gedanke war gleich RWI.
Er ist zwar nicht "bei", aber im Quellenverzeichnis sieht man, dass er dort abgeschrieben hat. Kann der Uni jedenfalls nur mein Beileid aussprechen. Für eine fachliche Stellungnahme zu diesem Unsinn, ist mir echt die Zeit zu schade. Da bauen wir lieber Solaranlagen und schaffen Tatsachen.
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Für mich ist es normal, dass für die "Ingangsetzung" einer neuen Technologie (Photovoltaik) erst einmal Geld in die Hand genommen wird. Das war und ist bei anderen Energieformen nicht anders.
Weiterhin sollen die, die Emissionsrechte/Emissionszertifikate verkaufen auch dadurch belohnt werden dass sie in innovative Technik investieren. Der eingekaufte Freifahrtschein gilt aber nur noch für einen gewissen Zeitraum, da die Gesamtzahl der Emissionsrechte stetig vermindert werden soll. So habe ich es vor Jahren im Grundkurs VWL gelernt (Internalisierung externer Effekte). Wenn dem nicht (mehr) so ist, dann ist der Gesetzgeber am Zuge und kann das Problem so beseitigen. Auch werden die Innovationskräfte bei sinkender Einspeisevergütung wieder ansteigen (oder ganz wegfallen).
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Hallo,
soso, der Herr Professor hat also festggestellt ... Kann mir einer sagen, welche Energieform nicht subventioniert wird? Und alle anderen (Öl, Gas, Kohle, Atom) sind schließlich entweder riesige Dreckschleudern, machen uns von anderen Ländern/Regierungen abhängig und von der nicht geklärten Atommüll-Endlagerung will ich gar nicht erst anfangen zu reden! Lieber jeden Cent (falls durch die Genialität unsere Politiker/Banker/Wirtschaftslenker noch was übrig ist ...) in erneuerbare Energien stecken als die anderen sowieso endlichen Energieträger weiter zu forcieren. Ciao Viele Grüße und allzeit viel Sonne auf den Platten,
fallschirmjaeger Anlage: 5,04 kWh, 28x Suntech STP 180, 1x Kaco 4500xi, seit 20.11.2008 am Netz, Dachneigung 22°, Azimut 247°, Wechselrichterlüftung mit 2 PC-Lüftern seit 10.09.2010
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Mit dem Finger auf andere zeigen hilft gar nicht. Ein wenig Selbstkritik hat noch nie geschadet, auch wenn es unbequeme Wahrheiten sind: Die Photovoltaik ist gemessen an den Finanzierungshilfen und Subventionen mit Abstand die größte Einzelsumme, die sich die deutsche Volkswirtschaft leistet http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54192/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/Finanzpolitik/Subventionspolitik/201108-23-Subventionsbericht__anl,templateId=raw,property=publicationFile.pdf. Der Hinweis, des "Herrn Professors", dass das effizienteste Werkzeug die Emissionszertifikate wären, ist absolut richtig. Stattdessen fördert das EEG die Dreckschleudern dadurch, das es die Zertifikate verbilligt - der blanke Hohn, und das wird hier im Forum auch noch als "Kostenbremse durch PV" bezeichnet, ein absoluter Witz. Wir in Deutschland leisten uns den Luxus, weiterhin ökonmische Grundsätze außer Acht zu lassen und die Technologie mit höchsten Co2-Vermeidungskosten zu subventionieren. Ist ja auch so einfach, der deutsche Stromverbraucher zahlt immer treu und brav das Milliardenkarussell. Kosteneffizienz ist für die von der Lobby getriebene Politik eine Fremdwort und interessiert einfach überhaupt nicht (O-Ton Umweltminister, besser gesagt direkt Zitat aus Lobbystudie: "Die EEG-Umlage empfinden viele noch zu niedrig"). Gruß Montio
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Montio: Du hast vergessen dass mit dem EEG wenige Privilegierte ihren Reibach machen während alle Stromzähler, inkl. der alleinerziehenden Mutter in Berlin-Marzahn, dafür draufzahlen müssen.
Die Positive Seite am legislativen Harakiri: Wir haben zumindest eine starke erste Ausbauphase der EE geschafft und die PV hat sich massivst verbilligt, so dass sie jetzt in einigen Orten wettbewerbsfähig ist. Beides darf nicht unberücksichtigt bleiben. Das EEG gehört jedoch überholt. Der Spekulatius
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Es ist ja schon länger bekannt, dass das EEG den Emmissionshandel konterkariert. Der massive Zubau an erneuerbaren Kraftwerken (gefördert durch das EEG) verhindert beim Emmissionshandel die Notwendigkeit CO2 einzusparen. So wie es aussieht ist der Emmissionshandel ineffektiv.
Die "wenigen" Privilegierten sind ja nur die ca. 700.000 Betreiber der etwa 900.000 PV-Anlagen. Fändest du es gerecht(er), wenn die Stromzahler nur an ein Duzend Kraftwerksbetreiber zahlen? Deiner Ansicht nach sind Hausbesitzer und Leute mit Einkommen privilegiert und Mieter und Arbeitslose nicht. Das ist der typisch deutsche Neid den du hier anzettelst. Mir sind 700.000 Kleinunternehmer die in Deutschland ihre Steuern zahlen lieber als ein duzend Großunternehmen die ihre Verluste aus Auslandsgeschäften hier Steuer mindernd geltend machen. Mit sonnigen Grüßen
-eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde) SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Hallo, ich habe ja nicht behauptet, dass unser EEG das non-plus-ultra ist, oder? Und das die Photovoltaik auch nicht das allergelbste vom Ei ist, wissen wir doch alle! Und den Zertifikatehandel finde ich ja auch besch....., aber lieber bin ich einer der über 700.000 PV-Stromerzeuger, die sauberen Strom erzeugen und ein bisserl Subvention kassieren, als diese den vier Großen mit ihren Atomschleudern in den sowieso schon übervollen Rachen zu stopfen! Warum wehren sich den die Atom-Lobbyisten mit Händen und Füßen gegen den Ausstieg? Vom Steuerzahler finanzierte Atomkraftwerke, die voll von den Konzernen abgeschrieben werden konnten - keine Beteiligung an den Kosten der immer noch ungelösten Frage "ENDLAGERUNG" (über eine Milliarde Euro Steuergelder bereits in Gorleben "versenkt", von der Asse will ich gar nicht reden ...). Solche Gelddruckmaschinen sind unsere PV-Anlagen ja nun wirklich nicht, oder? Und sollten unsere Stromriesen mal irgendwann mal beteiligt werden? Die geben die Kosten ganz bestimmt nicht an die Stromkunden weiter ... Ciao Viele Grüße und allzeit viel Sonne auf den Platten,
fallschirmjaeger Anlage: 5,04 kWh, 28x Suntech STP 180, 1x Kaco 4500xi, seit 20.11.2008 am Netz, Dachneigung 22°, Azimut 247°, Wechselrichterlüftung mit 2 PC-Lüftern seit 10.09.2010
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
Soso. Das Instrument Emissionshandel ist also verkehrt, nur weil das EEG dazwischenfunkt. Der E-handel ist als einziger in der Lage eine technologieunabhängige Effizienzanreize zu setzen. Das EEG macht genau das Gegenteil in Deutschland.
Da muss man auch ehrlich sein, Eggis. Die allermeisten deutschen Stromzahler sind gar nicht in der Lage sich an aktiv PV zu beteiligen, da Kapital und Dach fehlt und nur deshalb funktioniert das PV-Geschäftsmodell. Und wer Steuern zahlt verdient Geld und muss nicht noch "bemitleidet" werden. Gruß Montio
Re: „Solarförderung ist ökonomisch und ökologisch unsinnig“
ein bisschen: es sind niedliche 8 Mrd / Jahr, Tendenz steigend.
Da ist er wieder, der Finger mit dem auf andere gezeigt wird. Das Thema Atom eignet sich dafür besonders gut, mal drauf achten bei Debatten. Man fängt mit PV an und endet unweigerlich beim AKW, wenn's kritisch wird. Gruß Montio
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