Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

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Re: Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

Beitragvon Zentralschmiertechnik » 13.02.2011, 00:11

PV-Berlin hat geschrieben:Unsere Nachbarn sind schon einen Schritt weiter.
http://www.europeonline-magazine.eu/hol ... 94008.html

Amsterdam (dpa) - Holland bekommt beim Ausbau seiner Atomenergie Unterstützung aus Frankreich. Der französische Großkonzern EDF und das Energieunternehmen Delta arbeiten bei der Projektentwicklung des bislang erst zweiten Atomkraftwerkes der Niederlande zusammen. Es soll am Standort des von Delta betriebenen ersten AKW in Borssele (Provinz Zeeland) entstehen......

Dazu muss man wissen, dass sie alle EE auf Sparflamme fahren wollen.
Mir ist zwar unbegreiflich, wie sie das ökonomisch rechtfertigen wollen, aber die Bevölkerung scheint einverstanden zu sein. In ca. 5 Jahren ist es aus mit Erdgas, daher müssen sie etwas machen.
Für ein Land, das so optimal strategisch liegt, extrem dicht besiedelt ist und eine sehr gute Infrastruktur besitzt, bei gleichzeitig besten Vorraussetzungen für EE hat (Biogasanlagen, WKA) macht ein KKW keinen Sinn, zumal ökonomisch.
Auch helfen selbst 3 GW Konstante Erzeugung kaum, um den Bedarf zu decken.
In den nächsten 10 Jahren wird sich entscheiden, wer die Weichen für sein selbstverschuldetes ökonomisches Desaster legt, auf energiepolitischem Felde.
Die von volkswirtschaftlich Gedanken und Überlegungen unbelastete Regierung Merkel strebt dem Beispiel nach?
Tschüß Außenhandelsüberschuss, Tschüß sichere Selbstversorgung



Na ja ,ist bei den Holländern wie beim Fussball,sie stehen im Finale und versemmeln es,haben aber davor alles richtig gemacht,aber der entscheidende Schritt wird nicht getan!
Das ist ziemlich traurig,hat den die Bevölkerung keine Eier in der Hose?

Gruß ZST
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Re: Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

Beitragvon firestarter » 13.02.2011, 01:14

Für ein Land, das so optimal strategisch liegt, extrem dicht besiedelt ist und eine sehr gute Infrastruktur besitzt, bei gleichzeitig besten Vorraussetzungen für EE hat (Biogasanlagen, WKA) macht ein KKW keinen Sinn, zumal ökonomisch.

was auch fehlt in der Liste,
dass die Niederlande in puncto Kraft-Wärme-Kopplung schon heute sehr gut dasteht (nach Dänemark glaub ich platz2)
...also super Strukturen um die EEs auch prima ins Netz zu implementieren.
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Re: Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

Beitragvon eggis » 18.02.2011, 11:25

Ein aktueller Artikel zum Thema!
Netzkollaps droht: Solarenergie überfordert die Stromnetze

Auf dem Land bereitet die Solarenergie zunehmend Sorgen: Viele Verteilnetzbetreiber haben Schwierigkeiten mit der Integration von Solarstrom. Es droht der Netzkollaps.


Ich frage mich allerdings, wie es möglich ist, dass in der geschilderten Beispielgemeinde, die zulässige Netzspannung überschritten wird. Wurde denn keine Netzberechnung vor der Genehmigung der Anlagen durchgeführt?

Besonders wichtig ist, dass der oberste Energieexperte Stefan Kohler (dena) auch zu Wort kommt.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

Beitragvon Lux » 18.02.2011, 14:23

Da wird offensichtlicher Unfug abgedruckt:
Handelsblatt hat geschrieben:Der Spannungsanstieg drohe die elektrischen Geräte der Verbraucher zu zerstören, sagt Experte Heitmann.

Dieser "Experte" hat entweder keine Ahnung, oder er will hier vorsätzlich unbegründete Ängste beim Verbraucher erzeugen.

Kommt die Netzspannung auch nur in die Nähe eines kritischen Wertes (der für elektrische Geräte immer noch völlig unschädlich ist), stellen die Wechselrichter die Einspeisung ein.
Anders würden sie gar nicht zugelassen.


Gruß Lux
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Re: Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

Beitragvon GAST » 18.02.2011, 16:49

Zitat aus dem LINK:
Die Probleme könnten sich verschärfen. Nach dem Willen der Regierung soll sich die Photovoltaikleistung in Deutschland bis 2020 auf rund 50.000 Megawatt verdreifachen. Das könnte auch auf übergeordneten Netzebenen zu Engpässen führen. Wird lokal mehr erzeugt als benötigt, fließt der Strom netzaufwärts zunächst ins Mittel-, dann ins Hoch- und Höchstspannungsnetz. Speisen bald neue Offshore-Windräder oder Kohlekraftwerke Energie ein, könnte das selbst Höchstspannungsleiter überlasten. Auch länger laufende Atommeiler könnten dazu beitragen.


Hier steht doch der eigentlich Grund für die Netzüberlastung...streichen wir das "könnten" bei der Atomkraft und sagen "werden" haben wir den ersten schuldigen, zudem noch die neuen und alten fossilen Kraftwerke, dann haben wir die nächsten "schuldigen"....
Obwohl eigentlich sind da die Planungsabteilungen der EVUs drann schuld, hätten die den Mut gehabt im großen Mass regelbare neue Kraftwerke zu bauen statt 800MW Grund+Mittellast Kraftwerke, dann wäre es wohl weniger Problematisch nebeneinander zu bestehen und sich zu ergänzen statt sich im Wege zu stehen.

Gruß
Jörg
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Zitat von eggis!!
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Re: Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

Beitragvon hadl » 18.02.2011, 17:42

Lux hat geschrieben:Da wird offensichtlicher Unfug abgedruckt:
Handelsblatt hat geschrieben:Der Spannungsanstieg drohe die elektrischen Geräte der Verbraucher zu zerstören, sagt Experte Heitmann.

Dieser "Experte" hat entweder keine Ahnung, oder er will hier vorsätzlich unbegründete Ängste beim Verbraucher erzeugen.

Kommt die Netzspannung auch nur in die Nähe eines kritischen Wertes (der für elektrische Geräte immer noch völlig unschädlich ist), stellen die Wechselrichter die Einspeisung ein.
Anders würden sie gar nicht zugelassen.


Gruß Lux


Schau Dir mal dieses Video an, da kannst Du sehen wie "Unfug" zum System wird.
http://www.youtube.com/watch?v=ewaOLqui6l0

Gruß Hadl
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Re: Öko-Strom sprengt die Netze - Hausaufgaben nicht gemacht

Beitragvon Elektron » 02.12.2011, 16:08

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