Würth oder Kyocera auf einem verschatteten Dach

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Würth oder Kyocera auf einem verschatteten Dach

Beitragvon PV-Interessent » 03.08.2007, 18:00

Hallo,


Bild

Meine Frage, dass rechte Haus ist in Verlängerung zu dem Haus mit den 20m langen Dach gebaut, der Unterschied besteht nur in der Dachschräge sowie in der Bauhöhe. Bei dem oberen Haus ist der Kniestock etwa 120cm höher als bei dem für die die PV-Anlage vorgesehen ist. Meine Befürchtung hier, frühs eine sehr hohe Verschattung duch das erhöhte Dach. Dazu ist auf der rechten Seite des anliegende Haus quer zur Dachfläche für die PV Anlage gebaut und etwa 5m höher. Hier meine Befürchtung, dass die Verschattung am Abend sehr früh einsetzt und sich dann langsam über das ganze Dach zieht.

Mein Frage, ein Anbieter sagt mir mit den Würth Solarmodulen WS 31100 CIS Technologie kann ich die gesamte Fläche mit den Modulen verdecken, da diese auch bei Verschattung sehr hohe Leitung erbringen. Der Anbieter dieser Module sagt mir in seinem Angebot zu, eine Besonnung von ca. 950 Stunden und dabei max. 11,52 Kwp , ich sehe das bisschen skeptisch. Er will für diese Anlage ca. 54144 € ohne Mwst


Der zweite Anbieter gibt mir im Angebot vor Kyocera KC 130 GHT-2 zu montieren. Max. 4,94 Kwp. mit 38 Modulen. Er denkt, dass die Verschattung zu groß wird und meint die Anlage in die Mitte des Dache zu montieren sowie an den Seiten ca. links/rechts 4m zu den angrenzenden Häusern freizulassen. Betrag 20494 € für die Anlage.

Könnt ihr mir bei der Entscheidung helfen, welche Module geeignet für diesen Fall sind?

Vielen Dank
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Beitragvon Helios » 04.08.2007, 23:57

Hallo PV Interessent,

sehe gerade diesen Thread nachdem ich Deine Angebote gelesen habe... .
Wenn Du vor Ort Deine Verschattungssituation nicht einschätzen kannst, können wir als Außenstehende es schon zweimal nicht. Auch nicht mit Deiner Zeichnung.
Teilverschattungen in Verbindung mit einem intelligentem Multistringkonzept von Oktober bis März halte ich für unkritisch.
Du solltest Dir aber vor Anschaffung einer PV-Anlage genau im Klaren wegen der Verschattungen sein. Hier gibt es ein kleines nützliches Instrument zur Schattenbestimmung:

http://www.solarplanet.de/PDFs/Sonnenbahnindikator.pdf

Gruß Heiko

Edit PS: auch verschattete parallel geschaltete CIS-Module von Würth werden in Ihrem Leistungsverhalten einbrechen.
Das Konzept der Parallelverschaltung hat im Gegensatz zur Reihenschaltung allerdings den Vorteil, dass die unverschatteten Module noch Ihre Leistung bringen.
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Beitragvon svh » 05.08.2007, 09:28

Hallo,

kann mich nur anschließen. Das können wir nicht beurteilen. Es hören sich jedoch beide Argumente sinnvoll an.

Was ich zum Angebot sagen kann, wenn das Angebot für Würth ein Kpl. Angebot incl. MOntage und Paralellverschaltung und allem sonstigem Zubehör, dann ist es mit 4700,-- ein sehr guter Preis.

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Beitragvon Solarheld » 07.08.2007, 11:33

Auf Dächern, die teilweise verschattet sind würde ich keine PV Anlage bauen. Auch wenn ich jetzt wieder von anderen Forumsmitglieder "geschlagen" werden. Eine PV Anlage sollte auch nicht mehr als 4.100 EUR/KWp kosten. Dann ist sie auch noch wirtschaftlich. Umweltgedanke hin oder her, ich gehe doch nicht jeden Monat arbeiten um meine PV Anlage zu subventionieren.
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Beitragvon corky » 09.08.2007, 08:03

hallo,

warum nicht alle Dächer belegen. Das höhere Dach hat kaum Auswirkung auf das 1.2m nidrig liegendere Dach.
Und wenn ich das Ost/West-Dach auch noch belege, produzieren zwar die Süddächer nicht mehr so viel, aber in der Früh das Ost und Abends das West-Dach länger. Ich habe Anlagen gesehen, wo jedes Dach seperat gesteuert wird, und somit die Auswirkungen untereinander kaum ins Gewicht fallen. Hier hat man die Möglichkeit, daß gesammte potenzial des Sonnentages zu nutzen. Dies würde ich aber nur mit Dünnschicht-Modulen machen. Ob Reihe-, oder Parallel verschaltet, muß genau kalkuliert werden. Verhältnis Preis zu Leistung.

Have a sunny day

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Beitragvon Zirkon » 09.08.2007, 09:17

Solarheld hat geschrieben:Eine PV Anlage sollte auch nicht mehr als 4.100 EUR/KWp kosten. Dann ist sie auch noch wirtschaftlich.

Das läßt sich wohl überhaupt nicht verallgemeinern und hängt von vielen Faktoren ab. Da machts schon nen Unterschied, wann die Anlage im Jahr errichtet wird, wie ein Forumsmitglied hier schrieb hat er durch Montage im Februar bisher bereits 300 € / kWp erwirschaftet. Nach Deiner Rechnug hätte er also auch 4.400 € / kWp gezahlt haben dürfen...

Und 4.100, mal ehrlich, in Kleinanlagenbereich von 4-8 kWp bekommt man dafür doch in der Regel nur untere Chinaware. Bei angepeilten 20-30 Jahren Laufzeit kann das auch ein Bumerang werden.
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Beitragvon Wiese » 09.08.2007, 12:47

Du solltest Dir überlegen, wieviel Stunden Schatten Du am Tag hast, wenn die ganze Fläche belegt wird. Da nützt ja auch die Paralellverschaltung nichts, wenn Du die Sonnenstunden nicht voll nutzen kannst. Was bringt denn ein Modul das ich Schatten liegt? 1o % veilleicht. Ich weiß es nicht.

Ich würde an Deiner Stelle jetzt im August, wenn dann mal endlich die Sonne scheint, vom morgends 7:00 bis abends 18:00 den Schattenwurf beobachen. Dann kannst Du den Bereich, der nicht Verschattet wird ausmessen. Im Winter wirst Du dann zwar eine noch größere Fläche im Schatten haben, aber über die Sommermonate von Mai bis August, wird die jetzt schattenfreie Fläche voll nutzbar sein.

das wäre eventuell ein Kompromiss.

Peter
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Beitragvon hein01 » 09.08.2007, 14:23

Wiese hat geschrieben:Du solltest Dir überlegen, wieviel Stunden Schatten Du am Tag hast, wenn die ganze Fläche belegt wird. Da nützt ja auch die Paralellverschaltung nichts, wenn Du die Sonnenstunden nicht voll nutzen kannst. Was bringt denn ein Modul das ich Schatten liegt? 1o % veilleicht. Ich weiß es nicht.

Ich würde an Deiner Stelle jetzt im August, wenn dann mal endlich die Sonne scheint, vom morgends 7:00 bis abends 18:00 den Schattenwurf beobachen. Dann kannst Du den Bereich, der nicht Verschattet wird ausmessen. Im Winter wirst Du dann zwar eine noch größere Fläche im Schatten haben, aber über die Sommermonate von Mai bis August, wird die jetzt schattenfreie Fläche voll nutzbar sein.

das wäre eventuell ein Kompromiss.

Peter



halli hallo,

da geb ich den peter einfach mal recht!

meine meinung: die freie nicht verschattete fläche - kein problem!!

die teil- oder ganzverschattete fläche separat geschaltet mit modulen (eben ein strrang von der paralellverschaltung)! - aber erst rechnen lohnt sich die anschaffung für diese verschattete fläche - wie hoch ist dort der ertrag usw.!!??
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