Würth CIS-Module

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Würth CIS-Module

Beitragvon mrshs » 23.11.2007, 17:03

Hallo miteinander,

mal wieder ein Neuer....der Eure Hilfe benötigt.
Ich habe gestern an einer Infoveranstaltung eines örtlichen Solarteurs teilgenommen, der die Würth CIS-Module aufs höchste gepriesen hat.
Insbesondere wurde gegenüber den Si-Modulen als Vorteil herausgestellt, dass es bei den Si-Mod. mit großer Wahrscheinlichkeit Schwierigkeiten im Gewährleistungsfall (meinetwegen in 10...12 Jahren)geben wird, da es auf Grund sich ändernder Si-Zellen zukünftig unmöglich sei eine Nachfertigung durchzuführen, weil eben der notwendige "Rohstoff" in den benötigten Abmessungen nicht verfügbar sein wird. Kann man das von Expertenseite bestätigen?
Ferner sei das Schwachlastverhalten deutlich besser.
Angeblich wird auch in D gefertigt ?

Grüß euch und danke schon jetzt für Antwort !
Markus
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Beitragvon Xam Ralos » 23.11.2007, 17:44

Kann man das von Expertenseite bestätigen?
Ferner sei das Schwachlastverhalten deutlich besser.
Angeblich wird auch in D gefertigt ?


Nein...
Ja
Ja


Würth sind gut Ja.... sind aber viel zu teuer in den meisten Fällen....
32.06kWp Kyocera KC-167 GH-2; Solarmax40
16.34kWp Kyocera KC170 GHT-2; 2xSolarmax6000C 1x6000S
109.2kWp Sharp NT R5E3E; Solarmax100C
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Beitragvon wentom » 23.11.2007, 21:28

Hallo,

wenn Dir der Solateur ein Angebot macht, frag Ihn nach einem Preisnachlass, wenn Du NICHT über Würth/Cetelem finanzierst. Da zahl oft der Solateur die Zeche mit.

Bis jetzt bin ich mal ganz zufrieden, aber wir sprechen über eben nur 8 Wochen Anlagenbetriebund somit nur minimale Erfahrung :?

CIAO Tom
Würth Solergy 2,88 kW
36x CIS WSG0036 80W
WR 1x SOLARstar a3000
30Grad zu 210Grad
IBN 27.09.07
wentom
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Würth Cis/First Solar

Beitragvon fghj » 24.11.2007, 20:10

Hallo
Ich überlege seit etwa 1 1/2 Jahren mir eine grössere PV Anlage anzuschaffen,und habe mir lange den Kopf zerbrochen (besser gesagt immer noch). Am Thema Garantie wäre die Sache fast gescheitert.
Seit der Intersolar ist Silizium für mich erledigt. Kein Herrsteller hat mich
beim Thema Garantie überzeugt. Für die meisten war alles kein Problem,
auf Nachfragen nach den Garantiebedigungen wurde dann aber ausweichend geantwortet. Bei Alfasolar war mann glaube ich am ehrlichsten, die sagten mir auf die Frage was passiert wenn ein Modul nach 12 oder 15 Jahren defekt ist, dass das problematisch sei, da die Zellen dann wahrscheinlich nicht mehr Stand der Technik wären (Grösse, Wirkungsgrade, Leistungsdaten). Deswegen würde mann 6 Jahre Produktgarantie geben, mehr würde betiebswirtschaftlich nicht gehen. Die haben mir auch die Garantiebedingungen gezeigt und klar gesagt, dass nichts ohne Risiko ist.

Bei BP hat man auf nachbohren zugegeben, dass die Verfügbarkeit heutiger Serien aufgrund von Weiterentwicklungen nicht garantiert werden kann.

Es ist bestimmt möglich ein Modul oder Zellen nachzufertigen, aber wenn ganze Produktionslinien umgestellt sind, ist der Aufwand glaube ich nicht bezahlbar. Wenn das so einfach wäre, warum sind die Garantiebestimmungen dann so wie sie sind??
Ich habe schon von Fällen gehört wo bei einem 3 Jahre alten Modul es 1 Jahr gedauert hat, bis Ersatz da war. Ich glaube in 10 oder 15 Jahren wird sich jeder Herrsteller auf seine Garantiebestimmungen zurückziehen.
Warum tauscht Solarworld sonst die Module mit Frostschaden (Fall hier im Forum) sonst auf Kulanz und mit dem Hinweis auf Verfügbarkeit?

Bei Sharp wusste der Mitarbeiter -oder wer da auf dem Stand war- nicht einmal, dass die Garantie sich nur auf die Zelle bezieht.

Ich glaube was man nicht schriftlich hat, ist auch nichts Wert.
Ich lege mir jedenfalls keine 16.0000 € aufs Dach ohne das Kleingedruckte zu kennen.

Zur Zeit bin ich zwischen 2 Angeboten hin und hergerissen: First Solar CTS und Würth CIS .
Bei diesen Technologien -die glaube ich irgendwie Verwandt sind- haben es die Herrsteller laut deren Aussagen leichter Module zu reproduzieren, da eine Glasscheibe mit den Halbleitern bedampft wird und die Anzahl und Breite der Zellen frei bestimmbar ist.
Deswegen sei man in der Lage auch nach Jahren Ersatz zu liefern, ohne die Produktion großartig umstellen zu müssen. Die haben mir auch beide das Keingedruckte ausgehändigt.
Auffällig war, dass die Garantiebestimmungen bei Würth Solergy -was die Siliziummodule angeht- auch nichts wert sind
(sind glaube ich diverse Zukaufprodukte).
(Ich schreibe immer "glaube ich" weil ich kein Experte bin und niemandem etwas unterstellen will).

Für Firstsolar spricht der Preis.
Allerdigs sind die Würth Preise die hier im Forum genannt werden glaube ich irgendwie aus der Luft gegriffen oder Würth hat die Preise gesenkt.So teuer ist mein Angebot jedenfalls nicht.
Aber teurer als First Solar ist es auf jeden Fall.

Technisch gefällt mir Würth besser (Zentralwechselrichter und 20 Jahre Servicepaket mit Ertragsüberwachung und Gewährleistung auf die ganze Anlage). Ich werde das noch genauer prüfen und dann noch weiter berichten. Das war´s erstmal.Tschüss.
fghj
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Re: Würth Cis/First Solar

Beitragvon lehmann28 » 24.11.2007, 20:18

fghj hat geschrieben:Für Firstsolar spricht der Preis.
Allerdigs sind die Würth Preise die hier im Forum genannt werden glaube ich irgendwie aus der Luft gegriffen oder Würth hat die Preise gesenkt.So teuer ist mein Angebot jedenfalls nicht.
Aber teurer als First Solar ist es auf jeden Fall.


Du darfst uns die Preise ruhig nennen. Es wird dich deshalb niemand hier im Forum auffressen. ;)

Der Tom 8)
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können.
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Beitragvon fghj » 25.11.2007, 12:09

Hallo zusammen,

Ich werde die Preise meiner Angebote vorerst nicht nennen, da ich hier nicht die üblichen Wirtschaftlichkeitsdiskussionen anregen will.
Was ich bis jetzt zum Thema Wirtschaftlichkeit hier im Forum gelesen habe, war meiner Ansicht nach Suspekt.

1. Jede Anlage ist unterschiedlich.
2. Jeder hat andere Beweggründe.
3. Jeder hat andere finanzielle Möglichkeiten.
4. Jeder bewertet die Risiken (in Abhängigkeit seiner finanziellen Möglichkeiten) unterschiedlich.
5. Jeder hat andere steuerliche Aspekte.

Wenn ich zum Beispiel PV mit einer vermieteten Eigentumswohnung vergleiche, dann ist der Kapitalrücklauf bei PV gar nicht schlecht.

Eine Eigentumswohnung voll zu finanzieren, zu vermieten und 20 Jahre
richtig Gewinn zu machen wird wohl nicht funktioniern.

Warum gibt es dann Menschen die das machen?

Sie haben wahrscheinlich Probleme dem Staat etwas von ihrem Geld abzugeben und verschieben ihre Steuerlast auf später (irgendwann muss die Miete ja auch wieder versteuert werden).
Dann glauben diese Meschen das eine Immobilie eine gewisse Wertstabilität hat (mit Recht!?).

Von einer PV Anlage wird aber oft verlangt, dass sie ohne Eigenkapital 20 Jahre richtig Gewinn erwirtschaftet (nicht dass ich da was dagegen hätte).

Ich glaube aber, dass PV nichts für jemanden ist der es als reine Geldanlage sieht. Jedenfalls habe ich noch keine Wirtschaftlichkeitsberechnug gesehen die mich vom Hocker gehauen hat.
Ich habe neben der Wirtschaftlichkeit auch noch andere Gründe für den Kauf einer PV -Anlage
1. Die Energiepreise werden meiner Ansicht nach explodieren.

2. Die Solaranlage wird nach den 20 Jahren erst richtig interessant. (Vielleicht speisen wir alle aber eh keine 20 Jahre ein, weil die Strompreise schon vorher teurer sind)

3. Verantwortung für unseren Planeten (keine Tierart beutet den Planeten so aus, dass den nachfolgenden Generationen keine Ressourcen übrig bleiben).

4. Mobilität. In der Vergütungszeit werde ich die CO2 Einsparung mit meinem CO2 Verbrauch im Verkehr "schönrechnen", danach -oder vorher - werde ich Elektroauto fahren, das ich mit Sonnenstrom betanke.

5. Wenn wir schon alle die Vergütung zahlen, dann werde ich keine Produkte kaufen, die in einem Land ohne Einspeisevergütung hergestellt worden sind. Wo ist die Lobbyarbeit ihrer Zeitschrift in China Frau Kreuzmann?

6. Das Verhältnis Ertrag zu Investition zu Sicherheit ist entscheidend.

7.Die Anlage muss sehr lange halten um den Ertrag zu erhöhen.

8. Ich will den Stromversorger ärgern.

9. Es mach Spaß.

Also ist für mich nicht nur der günstigste kwp-Preis entscheidend, sondern in erster Linie die Qualität der Anlage.

Wer zu viel bezahlt verliert etwas Geld, wer zu wenig bezahlt verliert alles.
Ich werde versuchen genau das richtige zu bezahlen. Von meinen
Nachforschungen über die Anlagen werde ich noch berichten.

Ich habe mal billiges Werkzeug gekauft nach 3 Monaten alles im A...
Meine Hilti ist Schon 9 Jahre alt. Vielleicht ist das kein guter Vergleich aber
bis jetzt hat sich diese Erfahrung immer wieder bestätigt.
Das heißt aber auch nicht, dass es immer teuer sein muss.

Kann Jemand was zur Verschaltung von First Solar berichten? Ich habe noch nicht genaues von meinem Anbieter.

Bis denne. Tschüß
fghj
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Beitragvon corky » 25.11.2007, 13:21

Hallo Solaris,

den Aussagen von fghj kann ich bestens Zustimmen. Keiner weiß was die Zukunft bringt, aber eine Weiterentwickung von Zellen wird es geben, und ob in 10 oder 15 Jahren jemand noch das Gleiche oder in die Anlage passendes Modul bekommt kann keiner sagen. Hier stelle ich im Forum auch eine gewisses Stillschweigen von diesem Thema fest.
Da gibt es einen deutschen Hersteller, der als Systemanbieter auftritt und alles selber fertigt, und zwar von a - z, und das einige Argument über Ihn ist, DAS ER ZU TEUER IST.
1. Würth kann jeder Zeit das gleiche Modul liefern.
2. Würth gibt eine 20-jährige Werksgarantie auf sein Produkt.
3. Im Fehlerfalle findet keine Beweislastumkehr statt. Der KD muß nicht beweisen das das Modul defekt ist sondern Würth.
4. Mit der optionalen Garantieerweiterung werden die Ertragsdaten täglich von Würth über den Webserver erfasst und abgeglichen und bei Ausfall wird Ersatz geleistet..( Bin zwar kein Freund davon, wird aber angeboten) .
Jeder soll mal seine Garantieunterlagen herauskramen und schauen was er im Fehlerfall bekommt, und wo sein Gerichtstand ist (auch das kleingeschriebene Lesen).

Zum Thema First Solar Dünnschichtmodule:
Seit wann vergleicht Ihr im Forum amorphe und kristalline Module, und sagt, kauft die kristallienen, weil die mehr Ertag bringen.
Hallo!! Dies gilt auch für Dünnschicht. FIRST SOLAR ist amorphes Dünnschicht mit 8 % Wirkungsgrad und WÜRTH ist kristallines Dünnschicht mit 11,8 % Wirkungsgrad. Ein kleiner aber ertagreicher Unterschied. Somit muß First Solar immer billiger sein als Würth.

zum Schluß:
Würth baut derzeit die 2. Fertigungsstraße auf. Warum wohl? Die Nachfrage nach Glas in Glas-Modulen ist ungebrochen groß, trotz des kleinen Mehrpreises.
Übrigends meine Anlage hat die Rückzahlungskosten für dieses Jahr schon längst erbracht, und ich hab noch 1 Monat bis mein Jahr voll ist. Ich werde 200 € als Sonderzahlung für dieses Jahr machen, bei einem Jahresertrag von noch nicht ganz 1100 KW/h pro KW/p, und das in einem Nebelloch neben der Donau.

So, ich wünsche allen noch einen hoffentlich nicht so verschneiten Sonntag wie bei uns.

Corky
Erneuerbare Energieen geben unseren Kindern eine Zukunft!

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Homepage: www.bs-photosolar.meinonline.de
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cis würth

Beitragvon phoenixx2007 » 25.11.2007, 17:04

Servus, cory!
Hm, weis eigentlich nicht so recht was ich zu dem sagen soll was du da so schreibst? :roll:
Würth baut anscheinend mittlerweile, gott sei's gedankt, mit gescheiten WR!
Und ohne dieser doofen par. verschaltung! So kommen entlich auch gute würth-anlagen zustande! Nur!
Als Anlagenbetreiber von knapp 50kwp weis ich auch, das die preise die würth über seine vertriebler immer noch verlangt, so hoch sind, das ich bei 50kwp an die 300000€ zahlen müßte, NETTO versteht sich! Hier hab ich das betreiber risiko ohne rendite. Die würth vertriebler zirkeln den preis so hin, das der anlagenbetreiber nichts mehr verdienen "kann", weil sie es schon verdient "haben"! Allerdings, das spricht für sie, das man im normalfall auch nicht draufzahlen wird! Kenne ich aus eigener angebots erfahrung! Das reicht vieleicht einen betreiber von einer 5kwp anlage! Bei 50kwp reichte es mir nicht! :idea:
CIS-module sind viel günstiger herzustellen als siliciummodule, das ist ja der vorteil, doch wird dieser vorteil nicht weitergegeben sondern noch sogar in einen "mehrwert" umgeredet und gerechnet!
Cis wird in ein bar jahren mit sicherheit der rendite macher sein bei unter 3000€ a kwp!
Und außerdem gibt es anlagen deren modul-wirkungsgrad bei beispielsweise bei 14,2% liegt die weniger strom pro kwp inst. leistung ins netz bringen als welche mit 12,7%! Kannst bei mir anschauen! :wink:Wie es pro qm aussieht ist ja meistens, rendite mäßig egal!
Gruß phoenixx!
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Beitragvon fghj » 25.11.2007, 20:11

300.000 für 50 kwp? Wie lange ist das her? Mein Angebot liegt da deutlich günstiger.
Einige Installateure scheinen da doch sehr eigene Preisvorstellungen zu haben.

Mir ist aber auch schon Sanyo für 5.700 €/ kwp untergekommen, ist deswegen Sanyo unseriös ?

Dass die Module billiger herzustellen sind, ist glaube ich langfristig richtig aber, die Entwicklung und Investitionen in eine so innovative Technik waren bestimmt auch nicht billig.

Andere "Hersteller " machen es sich da doch (glaube ich) einfacher und kaufen eine Produktionslinie schlüsselfertig. Nur der Weiterentwicklung der Solartechnik bringt das nicht so viel.

Egal: 300.000 € für 50 kwp ist bei normaler Befestigungsart natürlich Wahnsinn.

Entweder dein Installateur oder Vertriebler war richtig teuer oder Würth hat die Preise deutlich gesenkt. Mit der Parallelverschaltung hast du glaube ich Recht, aber mein Anbieter hat mir gesagt er hätte das schon immer nur bei Verschattung eingesetzt, oder wenn Kunden das aus anderen Gründen gewünscht hätten.
Bei mir jedenfals war immer nur von Zentralwechselrichtern die Rede. Ich werde mal Nachforschen wie Würth zu dem Tehma stand oder seht. Bis dann, Tschüss
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Beitragvon Betatester » 25.11.2007, 20:18

corky hat geschrieben:
zum Schluß:
Würth baut derzeit die 2. Fertigungsstraße auf. Warum wohl? Die Nachfrage nach Glas in Glas-Modulen ist ungebrochen groß, trotz des kleinen Mehrpreises.
Übrigends meine Anlage hat die Rückzahlungskosten für dieses Jahr schon längst erbracht, und ich hab noch 1 Monat bis mein Jahr voll ist. Ich werde 200 € als Sonderzahlung für dieses Jahr machen, bei einem Jahresertrag von noch nicht ganz 1100 KW/h pro KW/p, und das in einem Nebelloch neben der Donau.

So, ich wünsche allen noch einen hoffentlich nicht so verschneiten Sonntag wie bei uns.

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