Alles über Photovoltaik Module...
Moderator: Mod-Team
von Paolo » 19.07.2007, 13:29
Hallo,
ich bin auch gerade dabei mir eine Anlage von Würth zu bestellen. Da ich teilweise eine Verschattung auf dem Dach habe, soll diese Anlage besser sein wegen der Parallelverschaltung. Auch die Folgekosten, Abnahme, Kontrolle usw. und Wartung sollen günstiger sein. Stimmt das alles nicht? Es wäre toll, wenn jemand mir etwas dazu sagen Kann. Danke
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Paolo
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von FürDieZukunft » 19.07.2007, 14:13
Auch die Folgekosten, Abnahme, Kontrolle usw. und Wartung sollen günstiger sein
Wieso sollen die Folgekosten günstiger sein ???.
sollte doch umgekehrt sein.
Mehr Kabel = mehr Fehlerquellen ???
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von hgf » 19.07.2007, 14:22
Hallo Paolo,
das wird wohl wieder einen "Glaubenskrieg" hervorrufen! Hast du denn zu deinem Dach nur die Meinung des Würth-Vertriebes eingeholt? Oder hast du auch Meinungen anderer Solarteure zu den Dach-Verhältnissen?
Gruß, hgf
Dach 30°, 120° Süd-Ost
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1 x Fronius IG20
Seit dem 07.08.07, 15:30 Uhr am Netz
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von eifel-solar.de » 19.07.2007, 14:47
Hallo,
Paolo, das Argument mit der Paralellverschaltung kann ich nicht nachvollziehen. Im Prinzip werden bei allen Wechselrichtern mit einem MPP-Tracker die Module in Reihe zu Strings und die Strings paralell an den Wechselrichtereingang aufgeklemmt.
Da bei Mono- oder Polykristallinen Modulen viele Module mit geringeren Spannungen addiert werden und höheren Strom einspeisen , wird die Verkabelung der Strings meistens - da nicht so aufwendig - direkt zum WR, bzw. DC-Freischalter gelegt (wenige Strings = wenige Kabel).
Bei Dünnschicht-Modulen werden wenige Module mit hohen Spannungen und geringen Strömen bereits auf dem Dach stringweise (Viele Strings!) parallelgeschaltet, um die Ströme zu addieren und Sie in wenigen, stärker dimensionierten Kabeln zum WR zu leiten.
Die `Schattenresistenz´ der DS-Module hat nichts mit der Verschaltung, sondern mit der grundsätzlichen Konzeption bzw. dem Aufbau der Module zu tun.
Ich persönlich finde es Schade, das ein gutes Produkt einer soliden deutschen Firma, von Aussendienstlern mit solchen `Bauernfänger-Methoden´ vertrieben wird. ( Zumindest hab´ich noch nichts Schlechtes über Würth gehört - aber schon öfter über diese seltsame Art des Marketings! - Meine Meinung! )
Kommentiert aus der Eifel:
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von Paolo » 19.07.2007, 15:44
Also erst mal vielen Dank für die schnellen Antworten.
Ich bin, wie wahrscheinlich viele andere auch, ein Laie auf diesem Gebiet. Ich kann jetzt nur die Argumentation des Verkäufers nachgeben:
1. Die anderen Anlagen ( nicht Würth ) sind alle Reihenverschaltet. Wenn aus einem Modul Schatten fällt, fällt auch die Leistung der anderen ab. Es wird immer die Leistung des schwächsten Moduls weitergegeben. D.h. Wenn alle anderen bei 200 sind, das beschattete bei 120, geben alle nur 120.
2. Die Reihen-geschalteten haben eine andere Spannung, man muss diese abnehmen und überprüfen lassen, jedes Jahr, von einen Elektriker oder so, und dies würde ca. 400.--€ Jährlich kosten. Tut man dies nicht, und es kommt zu einen Brand wegen eines Kurzschlusses, würde die Gebäude Versicherung nicht zahlen.
3. Und diese (ich weiß jetzt nicht genau den Namen) „Gleichrichter“ die ca. 10 Jahre halten, kosten im Austausch ca 2000. —das Stück statt 300.--.
Ich habe vorher auch ein anderes Angebot eingeholt. Günstiger. Von diesen auf mich zufallenden kosten wurde überhaupt nicht gesprochen.
Jetzt bin ich gar nicht mehr sicher ob ich es machen soll. Für jede Wiederlegung dieser Argumente wäre ich dankbar. 
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von FürDieZukunft » 19.07.2007, 16:07
2. Die Reihen-geschalteten haben eine andere Spannung, man muss diese abnehmen und überprüfen lassen, jedes Jahr, von einen Elektriker oder so, und dies würde ca. 400.--€ Jährlich kosten. Tut man dies nicht, und es kommt zu einen Brand wegen eines Kurzschlusses, würde die Gebäude Versicherung nicht zahlen.
400 EUR für was ???, für eine Anlage , für 10 kWp ??? Also diese Aussage habe ich ja noch nie gehört, da wurde dir ein Bären aufgebunden. Ich keine Würth-Solar nicht, kann die Technik nicht beurteilen, aber mit solchen Vertriebs-Aussagen macht man sich ja alles kaputt. Andere schlecht machen, damit man besser dasteht ??? 3. Und diese (ich weiß jetzt nicht genau den Namen) „Gleichrichter“ die ca. 10 Jahre halten, kosten im Austausch ca 2000. —das Stück statt 300.--.
Bei KACO kosten Wechselrichter (nicht Gleichrichter) im Austausch je nach Größe max. ca. 400 EUR
siehe da
http://www.kaco-geraetetechnik.de/Modul ... temId=7524
Bei SMA ist es ähnlich.
Welche WR wurde dir da angeboten ???
Dein Dach ist teilweise verschattet ???, stell mal ein Bild rein.
Ist es nicht besser die Anlage kleiner zu bauen ???, und Verschattungen dadurch auszuschließen ???
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von MonoPoly » 19.07.2007, 16:29
Paolo hat geschrieben:Die anderen Anlagen ( nicht Würth ) sind alle Reihenverschaltet.
Quatsch! Meist Gruppenschaltung, meint Kombination aus in Reihe und parallel, damit man die WR Spannung, Strom etc hinbekommt. Kann natürlich vorkommen, dass bei kleineren Anlagen nur ein in Reihe geschalteter Strang existiert. Bei amoprphen in reiner Parallelschaltung passt das schon mit der Verschattungsunempfindlichkeit. Aber wie bereits erwähnt kann man trefflich über die Beste Version streiten. Paolo hat geschrieben: 2. Die Reihen-geschalteten haben eine andere Spannung, man muss diese abnehmen und überprüfen lassen, jedes Jahr, von einen Elektriker oder so, und dies würde ca. 400.--€ Jährlich kosten. Tut man dies nicht, und es kommt zu einen Brand wegen eines Kurzschlusses, würde die Gebäude Versicherung nicht zahlen.
Bitte was ???? da will ein Elektriker wohl Angst machen und einen Wartungsvertrag an Land ziehen  Kenne keine VDE oder BGV, die das vorschreibt. Paolo hat geschrieben: 3. Und diese (ich weiß jetzt nicht genau den Namen) „Gleichrichter“ die ca. 10 Jahre halten, kosten im Austausch ca 2000. —das Stück statt 300.--
Wechselrichter PVWR 1500 seit 1991 ohne Probleme im Einsatz. Ein guter WR sollte ca 12 Jahre halten. Danach häufig Probleme mit Alterung von Bauteilen. Je nach Hersteller erhält man ein Ersatzgerät für nur 300€.
Die Kompetenz des Anbieters würde ich heftig in Frage stellen und mich mit dem "günstigeren" weiter unterhalten!
sonnige Grüße
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von eweri » 19.07.2007, 16:37
Hallo Paolo!
Paolo hat geschrieben:Hallo, ich bin auch gerade dabei mir eine Anlage von Würth zu bestellen. Da ich teilweise eine Verschattung auf dem Dach habe, soll diese Anlage besser sein wegen der Parallelverschaltung. Auch die Folgekosten, Abnahme, Kontrolle usw. und Wartung sollen günstiger sein. Stimmt das alles nicht? Es wäre toll, wenn jemand mir etwas dazu sagen Kann. Danke
Würth ist eine tolle Technik, aber zu teuer (meine Meinung).
Gibt doch mal deine technischen Eckdaten:
Preis:
Leistung:
Dachausrichtung:
Ertrag:
Ich selber kämpfe seit einem halben Jahr mit dem Gedanken eine Anlage zu finanzieren, aber dank den steigenden Zinsen und den relativ hohen Kosten pro kWp bleibt selbst nach 20 Jahren nichts übrig. Verdienen tun die Banken und Modulhersteller - für einen selbst bleibt nur das Risiko.
Wenn man nicht finanzieren muss - dann hat man eine kleine aber stetige Rendite. Muss man finanzieren, dann ist in meiner Gegend (800 kWh/kWp/a) im Moment der kritische Preis bei ca. 3900 - 4000 Euro/kWp - diesen Preis erreichte keiner meiner Anbieter.
Achja, ein Angebot von Würth hatte ich auch - völlig indiskutabel - leider, weil ich glaube, das die Technik von Würth ziemlich gut ist.
Ich hatte hier auch schon einmal eine Diskussion angestossen weil ich etwas über Würth wissen wollte. Musst mal nach suchen.
MfG
eweri
Zuletzt geändert von eweri am 19.07.2007, 16:39, insgesamt 1-mal geändert.
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von eifel-solar.de » 19.07.2007, 16:38
Wie ich schon schrieb:
seltsame Art des Marketings
1. Die anderen Anlagen ( nicht Würth ) sind alle Reihenverschaltet. Wenn aus einem Modul Schatten fällt, fällt auch die Leistung der anderen ab. Es wird immer die Leistung des schwächsten Moduls weitergegeben. D.h. Wenn alle anderen bei 200 sind, das beschattete bei 120, geben alle nur 120. 2. Die Reihen-geschalteten haben eine andere Spannung, man muss diese abnehmen und überprüfen lassen, jedes Jahr, von einen Elektriker oder so, und dies würde ca. 400.--€ Jährlich kosten. Tut man dies nicht, und es kommt zu einen Brand wegen eines Kurzschlusses, würde die Gebäude Versicherung nicht zahlen. 3. Und diese (ich weiß jetzt nicht genau den Namen) „Gleichrichter“ die ca. 10 Jahre halten, kosten im Austausch ca 2000. —das Stück statt 300.--.
Ojoijoijoijoi!
Bestimmt liegt der Nettopreis der Anlage wegen der vielen `Vorteile´ bei ca. 5000 €/kWp netto, oder? Im Ernst, stell das Angebot mal komplett ein - die Konfiguration und der Preis würden - bestimmt nicht nur - mich interessieren!
Sonnige Grüße:
Frank (eifel-solar. de)
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von Aha02 » 19.07.2007, 22:41
Paolo hat geschrieben:Also erst mal vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich bin, wie wahrscheinlich viele andere auch, ein Laie auf diesem Gebiet. Ich kann jetzt nur die Argumentation des Verkäufers nachgeben: 1. Die anderen Anlagen ( nicht Würth ) sind alle Reihenverschaltet. Wenn aus einem Modul Schatten fällt, fällt auch die Leistung der anderen ab. Es wird immer die Leistung des schwächsten Moduls weitergegeben. D.h. Wenn alle anderen bei 200 sind, das beschattete bei 120, geben alle nur 120. 2. Die Reihen-geschalteten haben eine andere Spannung, man muss diese abnehmen und überprüfen lassen, jedes Jahr, von einen Elektriker oder so, und dies würde ca. 400.--€ Jährlich kosten. Tut man dies nicht, und es kommt zu einen Brand wegen eines Kurzschlusses, würde die Gebäude Versicherung nicht zahlen. 3. Und diese (ich weiß jetzt nicht genau den Namen) „Gleichrichter“ die ca. 10 Jahre halten, kosten im Austausch ca 2000. —das Stück statt 300.--. Ich habe vorher auch ein anderes Angebot eingeholt. Günstiger. Von diesen auf mich zufallenden kosten wurde überhaupt nicht gesprochen. Jetzt bin ich gar nicht mehr sicher ob ich es machen soll. Für jede Wiederlegung dieser Argumente wäre ich dankbar. 
1. Ich bin kein Elektriker, habe hier im Forum aber schon erfahren dürfen (denke der wusste von was er spricht, ich habe vieles nicht verstanden ^^) aber es läuft immer ein Strom zwischen allen Modulen im String, und wenn ein Modul verschattet wird, dann schaltet sich die Bypassdiode ein. Ok, die "verbraucht" sich sicher auch schneller, am man kennt ja die Schwachstelle im System (Schatten). Allerdings sollen ja CIS-Module bei Verschattung und Dimmlicht besser laufen. In der Zwischenzeit (also bevor die Bypassdiode einschaltet) kann es sicher sein, das der String runterzieht...aber so ist halt auch der Schatten. *grummel* Am besten ist sicher: Dach mit Teilverschattung auslassen!
2.VDE 01805-100 sagt, das man Anlagen überprüfen muss in regelmässigen Abständen. Ansonsten bleibt das Sache des Versichers. Anmelden, das Gerät auf dem Dach beim Wohngebäudeversicherer, und dann abwarten, was der verlangt (regelmässig ist ja kein Wert, für einen 3, für den anderen 5, oder alle 10 Jahre Wartung?)
3. Die WR sind wahrscheinlich die Solarstar 1500, für die Paralleverschaltung wohl die einzigen, die auch in Frage kommen. (Ich lasse mich gerne eines besseren belehren). Allerdings bieten alle WR-Hersteller normalerweise denAustausch an, ist ja auch kein Ding, so ein Ding zu "überholen".
Zum Preis: wurde ja keiner genannt, aber die CIS-Module von Würth sind nicht billig, dafür liest sich die Garantie wunderbar, und es kommt "alles aus einer Hand" und vor allem..aus Deutschland...
über die andere PV-Technik der Module und Glas-Glas Module ohne Lötung kann man dann ja auch sprechen...ist sicher viel wichtiger für die CIS-Module.
nicht aus China....weil die niemand dann versteht, wenn es um Garantiefälle geht.
nicht aus Österreich..Transport im Garantiefall? achso..Kunde zahlt..und wir prüfen dann, ob das Modul einen Fehler hatte, den WIR zu verschulden hatten.
nicht aus Frankreich..siehe Österreich
nicht aus Schweden, gefertigt für eine deutsche Firma...uppss..sorry.
Aber billig muss ja nicht immer gleich gut sein, gelle?
so Senf dazugegeben..sorry 
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