Alles über Photovoltaik Module...
Moderator: Mod-Team
von tom » 18.07.2007, 21:43
Hallo liebe Forumteilnehmer,
in Teilen Bayerns müssen aufgrund der Neuordnung der DIN 1055/5 sehr hohe Schneelasten bei der statischen Berechnung von PV-Anlagen berücksichtigt werden. Bisher wurde im Forum diesbezüglich nur über die Gestelltechnik diskutiert. Auch die Module müssen dem Schneedruck standhalten. Meines wissens sind die meisten Module nur bis 240 kg/m2 nach IEC 61215 geprüft. Welche Module sind für höhere Belastungen nach IEC 61215 geprüft und somit für diese Belastungen geeignet.
Wie verhalten sich die Versicherungen bei Schäden durch Schneedruck an Modulen die für diese Belastung nicht getestet sind?
Im voraus Danke für Eure Antworten.
Gruß
Thomas
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von relu127 » 19.07.2007, 15:25
Hallo,
wie wärs denn mit denen ?
18.08.2006
SCHOTT Solar – Erhöhte Belastbarkeit der ASE Module bestätigt
Die Prüfung wurde sowohl vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) als auch vom Prüfinstitut des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) nach der neu aufgelegten zweiten Version der Prüfnorm IEC 61215 durchgeführt. Dabei wurden die Module zunächst für je 60 Minuten einer zweimal wechselnden Druck- und Sogbelastung von 2.400 PA unterzogen und anschließend im dritten Zyklus mit einer Druckbelastung von 5.400 PA belastet. Insgesamt standen die Module in diesem Test jeweils für sechs Stunden unter Extrembelastungen.
Getestet wurden die kristallinen Module der SCHOTT Solar GmbH des Typs ASE sowie das InDaX-250. Damit halten alle getesteten Module einer Flächenbelastung von 551 kg pro Quadratmeter stand. Für die bestehende hervorragende Verarbeitungsqualität der ASE Module von SCHOTT Solar spricht die Tatsache, dass die ASE Serienmodule den Test ohne bauliche Anpassungen oder Veränderungen bestanden haben.
„Wir haben diesen erweiterten Belastungstest bereits im letzten Herbst 2005 geplant und die Prüfinstitute beauftragt. Die enormen Schneelasten des vergangenen Winters geben uns nachträglich in unserer Qualitätsstrategie recht“, erklärt Michael Harre, Generalbevollmächtigter der SCHOTT Solar GmbH und für Marketing, Vertrieb und Produktmanagement verantwortlich. „Durch unsere langjährige Erfahrung in der Modulkonstruktion bieten ASE Module eine Sicherheit, der unsere Kunden vertrauen,“ sagt Harre weiter, „dem fühlen wir uns natürlich verpflichtet.“ Mit diesem Schritt stellt das Alzenauer Unternehmen einmal mehr seine Qualitätsführerschaft im stark umkämpften Markt für Solarstrommodule unter Beweis.
Gruß relu127
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von astrafahrer » 19.07.2007, 20:09
Hallo,
Solarworld-Module (z. B. SW 220 poly) werden mit einer gerpüften Belastung von 5,4 kN/m2 angeboten.
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von solarberatung » 19.07.2007, 20:20
Wie wäre es mit Solon Modulen ? !!!
Laut Solon:
Bewährte Produkteigenschaften:
■ Schutz vor Schnee- und Hagelschäden durch
Verwendung von 4 mm-Qualitätsglas
■ Hohe Belastbarkeit durch verstärkten Aluminiumrahmen
mit Hohlkammerprofil
(getestet bis zu 540 kg/m²)
■ Höchste Wirkungsgrade bei Modulklassen bis 235 Wp
Gruß
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von comsic » 21.07.2007, 12:56
na da wurden ja schon 3 von 4 Herstellern genannt die eine zulassung dafür haben.
generell kann man sagen das man 4mm Glas benötigt um die anforderungen zu erfüllen
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von heinros » 21.07.2007, 19:35
@Tom
zur Frage Versicherung:
Ich habe da wirklich keine reale Erfahrung. Kann Dir aber eine Prognose geben. Wenn Du Module mit nur bis 240 kg/m2 kaufst und bei Dir 400 gefordert werden und Du das schriftliche OK nicht von Deiner Versicherung hast, wirst Du im Schadensfall nicht einen Cent sehen. Ich habe da schon Bedenken, dass sie zahlt wenn die tatsächliche Last auch unter 240 war, da Du Dich nicht an die Versicherungsbedingungen: Einhaltung DIN 1055 gehalten hast.
Ich würde da kein Risiko eingehen.
Heinros
56 BP 3165QS in 4 Strings à 14 Module; 3 Strings 36 Grad; 1 String 18 Grad
an 2 SMA SB 4200TL HC MS ESS, extern gekühlt
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Ausrichtung Süd-West, Azimut: 30 Grad
450m über NN
http://solarlog-home.de/heinros
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von tom » 22.07.2007, 20:09
Hallo,
danke für Eure Antworten.
Bei den von Euch beschriebenen Modulen handelt es sich ausschliesslich um deutsche Hersteller. Anscheinend ist hier doch ein Qualitätsunterschied zu vielen anderen Herstellern gegeben.
Das schlägt sich zwar im Preis nieder, aber hinsichtlich der bei uns
vorgegebenen Schneelasten die einzige Möglichkeit, eine PV-Anlage nach den anerkannten Regeln der Technik zu errichten.
Thomas
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von solerling » 22.07.2007, 21:01
tom hat geschrieben:Hallo liebe Forumteilnehmer, in Teilen Bayerns müssen aufgrund der Neuordnung der DIN 1055/5 sehr hohe Schneelasten bei der statischen Berechnung von PV-Anlagen berücksichtigt werden. Bisher wurde im Forum diesbezüglich nur über die Gestelltechnik diskutiert. Auch die Module müssen dem Schneedruck standhalten. Meines wissens sind die meisten Module nur bis 240 kg/m2 nach IEC 61215 geprüft. Welche Module sind für höhere Belastungen nach IEC 61215 geprüft und somit für diese Belastungen geeignet. Wie verhalten sich die Versicherungen bei Schäden durch Schneedruck an Modulen die für diese Belastung nicht getestet sind? Im voraus Danke für Eure Antworten.
Gruß Thomas
Halloo Thomas
Ich kann Dir leider keine Ratschläge geben,aber Du hast ja eh schon langjährige Erfahrung und wie bist Du bisher mit den Schneelasten fertig geworden...
Gruß Josef
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von Handbuch » 22.07.2007, 22:19
tom hat geschrieben:Hallo, danke für Eure Antworten. Bei den von Euch beschriebenen Modulen handelt es sich ausschliesslich um deutsche Hersteller. Anscheinend ist hier doch ein Qualitätsunterschied zu vielen anderen Herstellern gegeben. Das schlägt sich zwar im Preis nieder, aber hinsichtlich der bei uns vorgegebenen Schneelasten die einzige Möglichkeit, eine PV-Anlage nach den anerkannten Regeln der Technik zu errichten.
Thomas
Naja, da will ich doch mal einen ausländischen Hersteller mit Produktion in China benennen:
z.B. Inowatt
Testparameter:
- Simulation von Temperaturzyklen: 200 Durchläufe von -40° bis +85°C - Dampf-Hitze-Test in der Klimakammer: 1.000 Stunden bei 85°C und 85% RH - Belastungstest Vorder-/Rückseite (zB. Wind): 2.400 Pascal oder 245kg/m² - Belastungstest der Vorderseite (zB. Schneelast): 5.400 Pascal oder 550kg/m² - Simulierter Aufprall von Hagelkörnern: 25mm bei 23m/s aus 1m Entfernung
http://www.inowatt.eu/cms/content/view/102/28/lang,de/

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von Elektro und Umwelt » 22.07.2007, 22:46
Hallo Thomas,
Photowatt gibt auch 450kg/m² an
Gruß E&U
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