welche Anforderungen sollten Nachführunganlagen haben

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welche Anforderungen sollten Nachführunganlagen haben

Beitragvon ariba » 06.03.2006, 11:20

Da ich mich seit einiger Zeit mit Nachführungen beschäftige und zur Zeit einen Prototyp baue, wollte ich hier die Frage stellen, welche Anforderungen sind für euch wichtig.
Muß die Anlage nur manuell zum verstellen sein oder muß alles vollautomatisch ablaufen.
Wie hoch wären die finanziellen Mittel die ihr ausgeben würdet.
Einfach mal quer Beet berichten.

sonnige Grüße
Jürgen
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Beitragvon Anfänger » 06.03.2006, 12:09

Hallo ariba,
wenn ich mich mit Nachführung beschäftigen würde kommt nur eine vollautomatische Anlage in betracht.
Über eine Preisvorstellung kann ich keine Auskunft geben da ich nicht weiß was so eine Anlage pro kWp kostet.

Gruß Anfänger
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Beitragvon stony » 06.03.2006, 20:35

Für mich käm nur eine vollautomatische Anlage in Frage.

Gruss aus Wuppertal

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Beitragvon kuddi » 06.03.2006, 21:51

Hallo Jürgen,

auch für mich käme nur eine selbstregelnde Anlage in Frage. Ansonsten würde ich jeden Tag den Sonnenwinkel berechnen und verstellen um noch was rauszukitzeln (Doris würde in etwa sagen "Männer und ihr Spieltrieb").

Da sich mir die Frage aber nur theoretisch stellt (habe eine Schrägdachanlage) weiss ich nicht was mir das Wert wäre und inwieweit sich die Mehrkosten durch Ertragssteigerung rechnen.

Vielleicht kannst du uns bei Gelegenheit mal mit den dir bekannten Fakten zu Kosten und Mehrertrag fit machen.

P.S.: Nachführung ist doch nur was für Freiland- oder Flachdachmontage - oder sehe ich das falsch ?

Ciao, Kurt
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Beitragvon fadeka » 06.03.2006, 21:57

Hallo ariba

Ich sehe das auch so, wenn schon nachgeführt dann vollautomatisch. Vorausgestzt man kann es bezahlen.

Gruss
Franz
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Beitragvon Burkhard » 06.03.2006, 22:26

hallo ariba,

wenn "nachgeführt" dann auch richtig, will heißen vollautomatisch, aber nicht selbstausrichtend sondern astronomisch geführt (natürlich auf den Standort optimiert).
Der Mehrpreis darf nur so viel betragen, dass mindestens der gleiche Gewinn übrig bleibt wie bei einer Schrägdachanlage.
Verschleiß, Wartung, Reparaturen berücksichtigen !!!

Alternativ für "Hobby-PVler" manuell einachsig zu verstellen bei Flachdachaufständerung. Mehrpreis: nahezu null, erhoffter Mehrertrag wiegt wahrscheinlich die Wartung wieder auf ...

... so jedenfalls meine Sicht der Dinge ...

Grüße,
Burkhard
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Beitragvon Don Carlos » 06.03.2006, 22:44

Ganz wichtig! Ausschließlich Normteile verwenden, insbesondere für die Antriebe. Und dann nur solche, die in 20 Jahren auch noch beschaffbar sind oder wenigsten passen. Die Konstruktion so einfach wie möglich und so stabil wie nötig. (Windlast, Schwerpunkt, ...).
D.C.
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Beitragvon Luke » 07.03.2006, 07:22

...Ausbeuteoptimierung durch Nachführung zu Azimut und Elevation ist sicher erstrebenswert,
das Ganze sollte schon vollautomatisch funktionieren :D ...

...sehe wie Kuddi den großen Vorteil bei Freilandanlagen...
... jedoch selbst bei Flachdachanlagen sehe ich Probleme...
...wie soll eine Nachführung eng beieinander montierter Module verschattungsfrei in den besonders kritischen Monaten funktionieren :?
...Opfern würde ich natürlich kein Modul... :roll:
...die 1:1 Übertragung einer Freilandanlage aufs Flachdach würde die Statik üblicher Flachdächer schon durch die Windlast enorm fordern...

...Jürgen, leg mal die nächste Karte auf den Tisch... :wink:


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Beitragvon strawberry » 07.03.2006, 22:10

Hallo,

Ich habe mich etwas belesen als ich meine erste PV-Anlagen plante.
In dem Buch stand man solle die Finger von Nachführungen lassen. Das Geld das dafür notwendig ist solle man in weitere Module investieren. Der Ertrag sei dann dergleiche. Mit dem Vorteil der Wartungsfreiheit und der absoluten Sturmfestigkeit. Ende des Zitats.

Eine nachgeführte Anlage muss 2-achsig arbeiten. Automatisch! Sie muss unbedingt auch eine Sturmstellung fahren. Automatisch! Mit Verriegelung! Ansonsten ein einziger Sturm (oder starker Wind) das gute Stück zerlegt.
Als Betreiber einer Windenergieanlage weiss ich ein Lied von Sturm zu singen.
Zur Wartung oder Reparatur sollte die Anlage auch manuell jede beliebige Position fahren können.
Die Steuerung muss sich selbst überwachen. Ein Ausfall des Windmessers z.Bsp. muss als Fehler gemeldet werden und nicht etwa als "kein Wind".

Ich baue gerne selbst. Ich scheue auch den Wartungsaufwand nicht. Trotzdem habe ich bei meinen beiden PV-Anlagen die sichere Seite gewählt. Es tut mir bis heute nicht leid. Die Anlagen laufen sogutwie störungsfrei. Ohne Wartung.

Bei Windkraft ist das nicht so :( .

Ich empfehle keine nachgeführte Anlagen für Privatleute ausser der Spieltrieb und die Freude am Basteln stehen im Vordergrund :wink: .

Stell dir vor du wolltest dein Auto 20 Jahre lang jeden Tag bewegen und es selbst warten. Anfangs wenn alles neu ist gehts noch. Aber mit der Zeit..... ich denke du verstehst was ich meine.
Genauso geht es mit der PV-Anlage. Machen wir uns da nichts vor. Je robuster und einfacher im Aufbau, umso besser.

mfG

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Nachführungen

Beitragvon ariba » 10.03.2006, 18:01

Bei der Nachführung handelt sich um eine einachsige Anlage. Denn sie soll für den Flachdachbereich und für Dächer bis zu ca 15 Grad Dachneigung sowie für Freilandanlagen geeignet sein.

Der mechanische Teil ist fast fertig, habe noch Probleme mit der vollautomatischen Steuerung der Anlage.
Hat hier jemand Tipps von Hersteller solcher Steuerungen. Gibts wohl nicht viel am Markt.

Der Preis soll sich bei ca 15% Mehrkosten pro kwp einpendeln. Der Mehrertag soll ca 25% sein.
Wäre denn der Preis interresant?

sonnige Grüße
Jürgen
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