Abgesehen davon gehört das Thema hier mehr in die Rubrik "Montagesysteme" als zu "PV-Module".
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welche Anforderungen sollten Nachführunganlagen habenModerator: Mod-Team
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Die Fa.Deger bietet mit seinem Toptracker bereits ein System an, dass deiner Idee anscheinend sehr nahe kommt.
Abgesehen davon gehört das Thema hier mehr in die Rubrik "Montagesysteme" als zu "PV-Module".
Re: Nachführungen
Also, nur an dem Aufstellwinkel drehen? In diesen Fall sollte man aus rein geometrischen grunden Abstand zwischen den Reihe vergößern -> dachflache verschenkt. Ode sollte der aufstellwinkel beibehalten, und um die senkrechte Axe gedreht werden?
Falls es um die aufstellwinkel geht - ist es janz einfach. Einstellung wird ganzen Tag beibehalten, und nachts um eine Stufe +/- verstellt ( Exacte Winkel kan dir ein Hymnasiast mit Astronomie berechnen, ich leider nicht mehr ) Senkrechte Axe kannst du problemlos mit hilfe von Heliostat ( sprich: 24 Stunden Uhr ansteuern ) So wie ich es einschätzen kann, kommt man ohne SPS-Steuerung aus. Viel Spass beim basteln
Sorry für die Zwischenfrage.
Ich frage mich, ob sich Nachführanlagen überhaupt lohnen. Denn immerhin benötigt die Elektronik und die Motoren für die Nachführung ja auch Energie. Wie ist da das Verhältnis von zusätzlich eingesetzter und gewonnener Energie?
Klein(st)anlagen
Hallo ihr!
Ich halte Nachführungen für sinnvoll bei Klein(st)anlagen, also < 2m², zB. bei Wohnmobilen oder Bauwagen. Und dann sollte nach Möglichkeit ein vorhandener Wind-Mast genutzt werden, um die (2) Module bzw. deren Nachführkonstr. aufzunehmen. Sie sollten sich bei Wind automatisch von der Motor-Steuerung entkoppeln, sich mechanisch zusammenklappen und mit der Windrichtung bewegen. Als Steuerung fänd ich ein neuronales Netz (in Form eines IC) sinnvoll, welches die Module über Informationen aus Lichtsensoren ausrichtet. Das bräuchte zur Wirtschaftlichkeit wohl mehrere tausend Stück (oder ein gewisses Engagement), hat aber den Vorteil, das die Nachführung völlig unabhängig von Veränderungen durch Standortwechsel erfolgt. Die Module wären Zeit- und Ortsunabhängig immer optimal ausgerichtet, müssten nicht erst eingemessen werden, egal ob in Norddeich oder München. Mich würd auch interessieren, obs Untersuchungen gibt, um welchen %satz der Ertrag gegenüber Festinstallation steigt? Halte aber, eine Verdoppelung nicht für unwahrscheinlich, da oftmals früh Morgens einige Std! keine Wolken da sind. liebe Grüße - Bernd
Hallo zusammen,
ich habe 1996-1997 meine Facharbeit über die 2 achsige Nachführung von Solarmodulen geschriebent und auch eine sehr kleine Versuchsanlage gebaut (1x nachgeführt, 1x 30° Neigung und süden). Allerdings habe ich nur den Amperestunden (Kurzschlussstrom über Zeit integriert) verglichen, eine Energiemessung war mir damals nicht möglich. Auch konnte ich kein ganzes Jahr messen (jaja, man verschiebt solche Sachen halt immer nach hinten *g*), von daher kann und will ich auch keine "genauen" Zahlen veröffentlichen, aber ich schätze den Mehrertrag in unseren Breiten bei zweiachsiger Nachführung auf ca. 30%. Damals habe es dazu auch so gut wie keine Informationen aus der Praxis gefunden (und keine Informationen zu solchen Anlagen in unseren Breiten), mag sein, dass sich da die letzten 10 Jahre einiges getan hat. Bei der Nachführung spielen sicherlich in der Praxis auch noch einige andere Effekte eine Rolle, wie z.B. dass solche Module besser hinterlüftet werden, schneefrei bleiben, usw, usf... Das größte Problem sehe ich persönlich in der Statik und dass solche Anlagen nicht wartungsfrei sind. Und dadurch werden solche Anlagen normalerweise zu teuer. Ich würde davon abraten, für Bastler mit Spaß und Freude am Tüfteln und an Technik ist das aber natürlich ein sehr interessantes Themengebiet. da ist die Arbeitszeit ja das Hobby und wenn es sich nicht "rechnet", dann war es das Experiment eben wert. In Klimagebieten, bei denen der Anteil der direkten Sonneneinstrahlung an der Gesamtstrahlung deutlich größer ist als bei uns und in denen Arbeitskraft weniger kostet, Module dafür umso mehr, mag sich so etwas aber durchaus rechnen. mfg PS: Ich persönlich würde eine Nachführung (wenn überhaupt) vermutlich einachsig bauen, falls genügend Fläche zur Verfügung steht. Exakt nach Süden geneigte Achsen (Neigungswinkel idealerweise je nach Jahreszeit manuell variabel, reicht ja, wenn man da einmal pro Monat nachstellt) und die Module dann um diese geneigte(!) Achse drehen. Das erscheint mir statisch deutlich einfacher zu lösen, da man mehr als einen Fixpunkt hat und man muss per Motor nur eine Achse drehen und hat dennoch eine sehr gute Ausrichtung. Man braucht aber sehr viel Fläche, um Schattenwurf nebeneinader liegender Stränge morgens und abends zu vermeiden.
nachgeführte Anlage
Hallo dremedbob
der Preis 6400€/kwp ist dann wohl mit Mwst. Denn meine Kalkulation geht auf Mehrkosten von ca 800€/kwp bei einer einachsig nachgeführten Anlage. Denn sonst rechnet es sich nicht. Denn bei ca 25% Mehrertrag darf die Anlage, nicht mehr wie 15-18% Mehrkosten haben. sonnige Grüße Jürgen
Hallo,
ich habe gerade gelesen:
Na klar, man kann eine Kerze auch mit einem Ventilator auspusten. Ich kann mir nicht verkneifen, meinen (nicht ganz ernst gemeinten Wir wollen also eine Nachführung BASTELN - zum Lernen und zum Probieren. Erst mal rauskriegen, wo Süden ist. Sonne brauchen wir für Strom sowieso. Also haben wir die auch zum Ausrichten. Süden kriegt man raus, wenn man eine Pfahl in die Erde rammt und guckt, wo der Schatten um Zwölfe hinzeigt - da ist bekanntlich Norden. Ähm, Kompass geht natürlich auch. Als Steuerungsgeber für die Nachführung reicht ein stinknormaler Quarzwecker, der morgens zum Sonnenaufgang seinen 1. Weckimpuls=Startimpuls an einen einfachen Zeitgeber mit T=15 min und Tau für die Einschaltdauer des Steuermotors zum Erreichen der gewünschten Ausrichtung gibt. Eine Stunde sind immer 15° . Es wird 4x pro Stunde nachgeführt, also etwa alle 3,75°. Vielleicht führt eine häufigere Nachführung zu einer genaueren Ausrichtung. Mir kann keiner erzählen, dass das zu einer nennenswerten Ertragssteigerung führt. Der Wecker muss immer wieder mal eine neue Weckzeit verpasst kriegen, z. B. wenn die Neigung des Moduls umgestellt wird. Das geht natürlich auch anders, in dem einfach die Quarzfrequenz des Weckers manipuliert wird, dass dieser im ersten Halbjahr langsamer läuft und im zweiten schneller. Das funktioniert, weil die tägliche, wöchentliche, monatliche Änderungen des Sonnenaufganges feststehen (Kalender). Und schon haben wir eine großartige astronomische geführte Steuerung Mit einem kleinen Gleichstrommotor, in der Art Scheibenwischermotor (hohes Drehmoment und lange Lebensdauer) und zwei oder vier dicken Kondensatoren, wie sie für die Booster der CD-Player-Verstärker im Auto verwendet werden, die abwechselnd von der PV-Zelle aufgeladen werden, versorgt sich das Ding selber. Was noch? Ach ja ein Endschalter, der Abends die Rückkehr in die Startposition auslöst. Das ist alles. Aber wenn es regnet, tut unsere Anlage auch so, als wenn sie Strom produziert und fährt der fiktiven Sonne hinterher. Die Nachführung verbrät also den Strom, den wir in den Pufferakkus gespeichert haben. Das ist schlecht Wie wäre es aber damit: Wir nutzen besser die solare Wärme und laden damit ein pneumatisches oder hydraulisches System. Thermohydraulische Nachführsysteme sind nicht neu. Das Prinzip besteht darin, "... das Verdampferröhren unterschiedlich intensiv beleuchtet werden, wenn diese nicht frontal zur Sonne ausgerichtet sind. Dies führt zu unterschiedlichen Druckverhältnissen im Hydraulikzylinder. Durch beidseitig wirkenden Kolben und auf Grund der mechanischen Kopplung richtet sich der Generator zur Sonne aus. (Quelle: W. Knaupp, F. Staiß - Photovoltaik, ein Leitfaden für Anwender, ISBN 3-8249-0519-1 TÜV-Verlag GmbH, Köln, Seite 31 ff.) Jetzt habe ich letztens im Baumarkt solche Thermohydraulischen Systeme gesehen. Damit werden ziemliche große Gewächshausfenster bewegt. Man müsste mal gucken, ob sich hiermit etwas in Richtung Nachführung bauen lässt. Vorteil: Die Ausrichtung erfolgt nur, wenn Sonne da ist (geringer Verschleiß) und es besteht kein Bedarf an Hilfsenergie. Ist ja nur mal so ein Gedanke... Tschüss Doris Ein positiv denkender Mensch weigert sich nicht, das Negative zur Kenntnis zu nehmen. Er weigert sich lediglich, sich ihm zu unterwerfen. (Norman-Vincent Peale 1898-1993)
Hallo,
vor kurzem habe ich in einer Zeitschrift (leider weiß ich nicht mehr welche) über einen Selbstbauer gelesen, der zweiachsige Anlagen mit alten Scheibenwischermotoren gebaut hat, er steuert über 2 kleine Module je Achse, die durch ein senkrechtes Blech dazwischen nur dann gleichviel Leistung bringen, wenn sie sekrecht zur Sonne stehen. Das fand ich sehr interessant. Gruß Michael
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