Da muss ich eggis widersprechen, das sehe ich nicht so!
Einen Lieferanten zu entwickeln, sein/e Produkt/e zu evaluieren und zu qualifizieren,
das ist schon eine typisch deutsche Tugend, das hat nichts mit Lieferverträgen zu tun.
Wozu gibt es Materialspezifikationen, Qualitätssicherungsvereinbarungen und Wareneingangs-
kontrollen? Da kann der Zulieferer nicht einfach mal eben die Rezeptur verändern.
Spätestens wenn in der PV-Industrie der Standard von ISO9001 auf ISO/TS16949
gehoben wird, wird's für unsere chinesischen Freunde schwerer werden, das hat
man ja vor über 15 Jahren schon in der Microelectronic gesehen.
Unter deutschen Modulherstellern sind jedenfalls EVA von Hanzhou First PV, Rückseitenfolien
von Toyo Aluminium, Ribbon Tapes von Jiangsu Tayal und Anschlussdosen von Amphenol nicht
weit verbreitet. Aber genau diese sind m.E. für € 0.15 - € 0.20/Wp Preisunterschied verantwortlich.
Ob sie auch potentiell für Schneckenspuren verantwortlich sind, wage ich nicht zu behaupten.
Micro-cracks und Verwendung bestimmter Rückseiten- & EVA-Folien sind es jedenfalls. Wenn die
ersten Module mit Schneckenspuren in die Klimakammern gesteckt werden, und wir sehen, wieviel
davon noch aus selbigen zurückkehren, werden wir alle mehr wissen.






0.00 (0 Bewertungen)
| 
