unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll?

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unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll?

Beitragvon Fallschirmjaeger » 28.01.2012, 09:49

Servus,

ich habe ein/zwei Fragen an die Techniker bzw. Modulexperten:

Ich habe vier Module an meiner kleinen Balkonanlage hängen (je 30Watt, 2x mono, 2x poly). Macht das Sinn, kann es da zu Problemen kommen, kann ich sie so hängen lassen oder soll ich lieber vier gleiche nehmen (von den Monos würde ich noch welche kaufen können und die zwei Polys würde ich dann verscherbeln)
Falls es nichts ausmacht die Module zu mischen: kann ich dann vier Monos und die zwei Polys zusammen schalten und wie stelle ich es am Besten an (parallel? in Reihe? eine Mischung?).

Die technischen Daten der Module:


Produktname / Marke Lux.Pro DSP-30M
Abmessungen (H x B x T) in mm 369 x 669 x 35
Gewicht in Kg 3,42
Zellentyp mono
Zellen pro Modul 36 Stk.
Leistung max. (Pmax) 30 W
Spannung max. 17,99 V
Strom max. (Imp) 1,67 A
Leerlaufspannung 21,61 V
Kurzschlussstrom 2,01 A
Modulwirkungsgrad 15,99%
Max. Systemspannung 600 V



Produktname / Marke Lux.Pro DSP-30P
Abmessungen (H x B x T) in mm 383 x 669 x 25
Gewicht in Kg 3,13
Zellentyp Poly
Zellen pro Modul 36 Stk.
Leistung max. (Pmax) 30 W
Spannung max. 19,82 V
Strom max. (Imp.) 1,53 A
Leerlaufspannung 23,52 V
Kurzschlussstrom 1,72 A
Modulwirkungsgrad 15,99%
Max. Systemspannung 600 V


Ihr seht, Fragen über Fragen, über Antworten bin ich sehr dankbar!

Servus
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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon eggis » 28.01.2012, 12:23

Moin Fallschirmjaeger,

Fallschirmjaeger hat geschrieben:Produktname / Marke Lux.Pro DSP-30M
[...]
Strom max. (Imp) 1,67 A
[...]
Produktname / Marke Lux.Pro DSP-30P
[...]
Strom max. (Imp.) 1,53 A

wenn du die Module in Reihe schaltest, dann werden die Module mit 1,67A auf den niedrigsten Strom im String (hier 1,53A) begrenzt. D.h. die geht ca. 9% der Monoleistung verloren.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon Modulschrauber » 28.01.2012, 12:29

Ich würde sie nicht zusammenschalten. Die Werte von Spannung und Strom differieren sehr stark. Es geht aber nichts kaputt, also möglich ist das schon. Ich komm dann mal mit dem Kennlinienmessgerät vorbei und lass die Fachleute hier rätseln was in dem String defekt ist. :mrgreen:
Aber was hast du vor mit der Anlage? Ist es eien Inselanlage die auf eine Batterie geht? Wenn es aufs Netz geht, gibt es überhaupt einen Wechselrichter für 120Wp? Rentabel kann das ja nicht werden.
Oh da war eggis schneller, aber trotzdem
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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon kalle bond » 28.01.2012, 12:41

Natürlich ist es besser, wenn man gleiche Typen in einer Anlage einsetzt.
Was für eine Anlage willst du bauen - 12 V DC oder 24 V DC? In einer 12 V Anlage könntest du alle Module parallel verschalten.
24 V Anlage - zwei Strings (je 2 Module in Serie), einmal mit mono, einmal mit poly und parallel auf den LR.

Grüße Kalle Bond
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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon Fallschirmjaeger » 28.01.2012, 15:04

Servus,

danke schon mal für die Antworten!

Es handelt sich um eine kleine Einspeiseanlage (die angemeldet ist!) und deren erzeugter Strom gleich selbst verbraucht wird. Als WR kommt ein PowerJack 300 zum Einsatz. Der WR würde also locker noch mehr Module / Leistung vertragen, aber recht viel mehr Platz habe ich nicht mehr am Balkon.

Wenn die beiden Polys also die Monos nur um 9% drosseln und nirgends Schaden entstehen kann, dann glaube lasse ich es so bzw. hänge noch zwei Monos dazu; dann sind es insg. 180 Watt Leistung. Bei einem Azimut von 230° und 90° Modulneigung (senkrecht) rechne ich mit einem max. Ertrag von ca. 500 kWh/peak. Ist das realistisch?

Ich weiß, dass es eine Spielerei ist und ich wahrscheinlich nicht auf meine Kosten (bis dato 267,- Euro) komme, aber andere haben im Keller eine Märklin-Eisenbahn oder so und ich habe halt mein kleines "Solarzwergerl", dass ein bisserl was einbringt und halt einfach ein bisserl was dazu tut, wie man so schön zu sagen pflegt!

Aber über Sinn oder Unsinn möchte ich hier ja sowieso nicht diskutieren ...

:danke: und hawidere
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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon kalle bond » 28.01.2012, 15:21

Es sind mit 6 Modulen x 30 Wp insgesamt 180 Watt peak, minus die angesprochenen Verluste.
Bei 90° Modulneigung kommst du nie in die Nähe dieses Wertes.
Was meinst du mit --- 500 kWh/peak? Unbekannte Einheit.

Grüße Kalle Bond
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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon Fallschirmjaeger » 28.01.2012, 15:39

kalle bond hat geschrieben:Es sind mit 6 Modulen x 30 Wp insgesamt 180 Watt peak, minus die angesprochenen Verluste.
Bei 90° Modulneigung kommst du nie in die Nähe dieses Wertes.
Was meinst du mit --- 500 kWh/peak? Unbekannte Einheit.

Grüße Kalle Bond



Servus,

damit meine ich die erreichbare Leistung. Wird die nicht in Watt/peak angegeben? Meine große PV-Anlage (5,04 kW) hat letztes Jahr 1015 kWh/peak produziert; so zumindest wird es bei sonnenertrag.eu angegeben. Oder waren es Watt/peak? Ich denke mir halt, dass ich mit dieser Anlage anteilig die Hälfte des Stroms erzeugen kann, wie mit meiner großen Anlage auf dem Dach.
Bei meiner Dachanlage waren es ca. 5100 kWh (bei 5,04 kW installierter Leistung) und mit meinem Solarzwergerl rechne ich so mit ca. 60 kWh im Jahr bei 120 Watt installierter Leistung. Oder bin ich da völlig auf dem Holzweg? Bei senkrechten Fassadenanlagen und absoluter süd-Ausrichtung rechnen die Experten mit etwa 700 Watt/peak habe ich gelesen.

Hawidere
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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon Modulschrauber » 28.01.2012, 16:43

Also es heisst 500kWh / kWp bzw. 1015 kWh/kWp. Alle haben es verstanden ausser Kalle Blond. Er hat leider vergessen eine Verbesserung einzustellen. Ich vermute das du einen Ertrag von deutlich mehr als 500kWh/kWp haben wirst, und wünsche dir viel Erfolg mit deinem Solarzwergerl.
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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon kalle bond » 28.01.2012, 16:51

Irgendwie verhakelst du dich - die Nennleistung deiner Anlage (STC) wird in kWp, also Kilowatt peak angegeben (kannst du dann auch mal bei dir ändern, deine Anlage hat 5,04 kWp - nicht kWh). :D

Der Ertrag der Solarmodule wird in ... kWh (Kilowattstunden) angegeben, zB .... Kilowattstunden pro Jahr.
Vielleicht meinst du - 1015 kWh / kWp, also bei 5,04 kWp x 1015 kWh/kWp = 5115 kWh (pro Jahr)?

Bei deiner großen Anlage hast du einen Anstellwinkel von 22°, hier sind es 90°.
Mit dem Ertrag der 120 Wp, ca 60 kWh pro Jahr, könntest du hinkommen, kommt auf den Standort an.

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Re: unterschiedliche Module in einer kleinen Anlage sinnvoll

Beitragvon Fallschirmjaeger » 28.01.2012, 17:44

Servus,

danke für die bisherigen Antworten, aber irgendwie schreiben wir ein bisserl an der eigentlichen Promblematik / Fragestellung vorbei:

Meine Frage war, ob verschiedene Module in einer Anlage funktionieren oder ob ich besser gleiche Module verwenden soll und nicht ob ich kWp oder kWh schreibe.

Nix für ungut aber meine Frage nach den Modulen ist mir ehrlich gesagt wichtiger als h (Stunden) oder p (peak) - es soll halt funktionieren und Strom liefern :mrgreen: ...

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