Richtlinen bei Gleichstrom über 120V

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Richtlinen bei Gleichstrom über 120V

Beitragvon timokko » 03.07.2012, 11:36

Ich bin derzeit dabei eine Anlage mit 9 Modulen in Reihe und einer Leerlaufspannung von insgesamt 205V zu planen. Aus Kabelverlegungsgründen würde ich diese nicht auf 3 Strings aufteilen wollen, sondern die relativ hohe Gleichspannung akzeptieren. Ein Elektroinstallateur wird bei der Montage natürlich hinzugegezogen, dennoch sollte ich vorab wissen welche Richtlinen bei der Planung eine Rolle spielen. Es handelt sich um "Solarfolien" aus der organinischen Photovoltaik. Inwiefern kann eine hohe Gleichspannung die Mudule beeinflussen, welche evtl mit Dünnschichtmodulen vergleichbar wären?
Zu welchem Zeitpunkt muss der Elektroinstallateur hinzugezogen werden? Welche Schutzeinrichtungen außer Trennschalter, evtl Erdungskabel auf der Gleichstromseite sind zu beachten und welche Baunormen(Anlage auf einem Firmen-Privatgelände) sind dafür zu beachten? Vielleicht hat jemand Erfahrungen gemacht und kann mich vorab vor Komplikationen warnen.
timokko
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Re: Richtlinen bei Gleichstrom über 120V

Beitragvon Modulschrauber » 08.07.2012, 16:30

Hallo timokko,
Erst mal willkommen hier im Forum.
Schade, dass du bisher noch keine Antwort erhalten hast, aber ich glaube hier kennt sich keiner mit deinen Modulen aus um dir eine Antwort zu geben. Auch ich nicht, aber ich versuch mal....

timokko hat geschrieben:Leerlaufspannung von insgesamt 205V
Das ist unproblematisch, die Spannung ist zwar höher als die Schutzkleinspannung aber wir gehen bei anderen Anlagen bis an die 1000V Leerlaufspannung. Die Frage ist ob die Module so hohe Systemspannungwen erlauben?

timokko hat geschrieben:Es handelt sich um "Solarfolien" aus der organinischen Photovoltaik
Ich kenne die Technik nicht, kannst du sie ausführlicher beschreiben oder hast du einen Link für mehr Infos?
Vor allem ist wichtig zun wissen wie hoch die Systemspannungen seihen dürfen. Sind die Module gegenüber bestimmten Potentialen empfindlich? Muß eventuell der Minus- oder Pluspol geerdet werden?

Ich würde möglichst früh einen Elektroiinstallateur beteiligen, der sich mit PV-Anlagen gut auskennt, der weiss auch über die Schutzeinrichtungen und Vorschriften bescheid. Wenn deine Module besondere Anforderungen haben weiss es der Modulhersteller.

Du siehst mehr Fragen als Antworten, aber manchmal hilft ja auch die richtige Frage.

Kurt
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Re: Richtlinen bei Gleichstrom über 120V

Beitragvon timokko » 10.07.2012, 10:13

Es handelt sich um Konarka Module welche zusammen an einen Steca Grid 500 angeschlossen werden sollen. Das Projekt ist eine reine Pilotanlage, daher wäre eine Visualisierung und auswertung der Daten im Internet erwünscht. Kennt jemand eine möglichkeit die Daten aufzunehmen ohne den Wechselrichter auslesen zu müssen, da der Steca 500 ja anscheinend keine gängige Fernüberwachung zulässt?
Mach es überhaupt Sinn eine Folie zu erden?

Grüße!
Timo
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