Prüfmethode für PV-Module

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Prüfmethode für PV-Module

Beitragvon stefan_jupe » 07.11.2011, 13:05

gibt es geeignete einfache Prüfmethoden um festzustellen, ob die in der Flashliste angegebenen Werte (Leistung peek...) in etwa korrekt sind?
stefan_jupe
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Re: Prüfmethode für PV-Module

Beitragvon eggis » 07.11.2011, 13:58

Moin Stefan,

wenn du keinen eigenen Flasher zu Verfügung hast nicht. Du kannst aber die Plausibilität prüfen indem du die angegebene Leistung aus U*I errechnest. So erkennst du evtl. ob die Leistungsangaben manipuliert sind.
Mit sonnigen Grüßen
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Re: Prüfmethode für PV-Module

Beitragvon jodl » 07.11.2011, 14:41

stefan_jupe hat geschrieben:gibt es geeignete einfache Prüfmethoden um festzustellen, ob die in der Flashliste angegebenen Werte (Leistung peek...) in etwa korrekt sind?


ja
die Module flashen lassen, z. B. Photon Prüflabor oder ähnliche Firman machen sowas
jodl
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Re: Prüfmethode für PV-Module

Beitragvon P.Voltologe » 07.11.2011, 14:59

stefan_jupe hat geschrieben:gibt es geeignete einfache Prüfmethoden um festzustellen, ob die in der Flashliste angegebenen Werte (Leistung peek...) in etwa korrekt sind?


Mit Hausmitteln nicht. Das Problem am Installationsort ist die Strahlungswerte, die zu den elektrisch messbaren Werten passen so sauber und genau zu messen, dass es mehr ist als die Schätzung aus den WR-Werten (Udc/mpp&Impp) und der Annahme die Sonne hat geschienen.

Also Flashen gibt es so ab 50-70€ pro Standard-Modul in Laborumgebung, bei verschiedenen Instituten und Dienstleistern. Wenn man diesen Weg geht, sollte man selber die Module zum Messort fahren (je nach Örtlichkeit ist damit ein Tag locker weg) und wieder abholen.

Es gibt mobile Messtechnik, die bei entsprechend hoher Strahlung (>600 W/qm) vor Ort die Stringkennlinie vermessen kann und daraus +-5% die STC Bedingungen errechnet. Wenn in einem String etwas faul ist (Modul mit Zellbrüchen, kaputten Dioden oder hohe Reihenwiderstände, schlechte Steckerkontakte) dann muss man die Module wieder elektrisch vereinzeln und modulweise die Kennlinie überprüfen. Es gibt auch Messwagen, die einen mobilen Flasher an Board haben.

Beim mobilen Messen, ist der Grundaufwand (Kosten Messtechnik, Anfahrt, Zeit, Montage/Demontageaufwände) natürlich höher, wenn es aber um Fehlersuche in einem Anlagenverbund geht, ist dies oftmals zielführender, als Module einzeln zu vermessen.
Wenn es (nur) um die Modulspezifikation und deren Einhaltung geht, ist das Labor-Flashen, die einzig sinnvolle und ausreichend genaue Methode.

Die Frage ist oftmals ja auch, was will man mit der Erkenntnis anfangen, wenn Auffälligkeiten zutage treten.

Grüße
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Re: Prüfmethode für PV-Module

Beitragvon brick » 07.11.2011, 16:28

Die Frage ist doch eigentlich, was du genau kontrollieren möchtest. Flashen lohnt sich wirklich nur, wenn die Module auffällig wenig Ertrag bringen und keine anderen Auffälligkeiten haben. Dann flasht man aber nicht nur ein Modul, sondern mehrere.
Einfach zu messen wären Strom und Spannung bei einer bestimmten, recht hohen Einstrahlung und damit mehrere Module vergleichen. Wenn Du dazu noch einen Einstrahlungssensor hast, kannst Du die Werte hochrechnen und mit denen auf dem Label vergleichen.
Falls Du denkst, man will Dich um ein paar Watt bescheißen, solltest Du zuerst gucken, was die Leistungsgarantie aussagt. Einige geben als Startwert aufgrund von Toleranzen nur 97% der Nennleistung an. Das wären bei 230Watt schon 7Watt weniger und das sind effektiv schon 2 Leistungsklassen.
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