Neigung der Module ohne zu stark zu verschmutzen

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Neigung der Module ohne zu stark zu verschmutzen

Beitragvon kuebler-spedition » 03.08.2007, 14:21

Hallo,

wir palnen den au einer einfachen Pultdachhalle. diese soll eine möglichst geringe Dachneigung bekommen. Die Halle ist ziemlich gegen Süden ausgerichtet. Ganz leicht in Richtung Süd-Ost ausgerichtet, so ca. 10°.

Also meines Erachtens würde die Halle reltiv perfekt stehen.

Also meine eigentliche Frage. Wie sieht es denn aus, wenn ich auf diese Halle eine PV-Anlage ohne Aufständerung baue will, verschmutzen meine Module dann zu stark?

Hat da jemand Erfahrungen sowohl gute als auch schlechte?

Vielen Dank im Voraus

Beste Grüße

Harald
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Beitragvon P-Z-M » 03.08.2007, 14:28

Hallo,

vorab solltet Ihr die halle mit Mindestens 20° neigung Bauen, alleine schon wegen der Selbstreinigung, zudem Spart Ihr euch die Aufständerung.

Ideal wäre nach natürlich je nach Standort ein Winkel zwischen 30° und 40°.

Grüße Timo
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Beitragvon FürDieZukunft » 03.08.2007, 16:26

also 30-40 ° braucht man nach meiner Erfahrung nicht, eine Industriehalle mit dieser Neigung ist viel zu teuer.

20° reichen, meine PV-Anlagen haben alle 16-18° Dachneigung und mit Jahreserträgen
980 kWh/kWp (236°= +36° Süd) PLZ 77
und >=1050 kWh/kWp (Abweichung Süd +/-10°) in PLZ 76 , PLZ 66.

Man sieht dass sie im Frühjahr/Herbst etwas weniger, dafür im Sommer besser laufen.

Würde versuchen ein Pultdach zu bauen.
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Beitragvon heinros » 03.08.2007, 17:49

Hallo,

habe 4 gleichgroße Strings, davon einer mit 18 Grad Neigung. Ein Anbieter wollte die 18 Grad wegen schlechter Erträge nicht realisieren. Ob der wirklich Ahnung hat, weiß ich nicht.
Die Anlage ist erst seit Ende März am Netz. Bislang sind die Unterschiede zw. 36 und 18 vernachlässigbar.
Würde aus dieser (kurzen) Erfahrung raus auch zum billigeren 20 Grad Pultdach ohne Aufständerung raten.

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Beitragvon RichardN » 03.08.2007, 18:12

Hallo Heinros,

habe mir gerade Deine Anlage angesehen, string 4 'Terra' sind die 18Grad, richtig?

Wenn Du die die Photonscheibe oder die Kurven im Solaratlas NRW anschaust, ist die Linie Richtung SW, fuer DN 20-40 Grad fast genau eine Sekante an den Kreis konstanten Ertrags. Ich glaube, dass Du deswegen kaum Unterschiede siehst, und dass es eine gute Entscheidung war die 14 Mudule ueber der Terrasse zu installieren.
Mit sonnigem Gruss,
RichardN

Eigene Anlage: 4.14 kWp aus 22 Schott ASE-190-GT-FT/TF an SB 4200TL HC. Zwei Strings mit Süd-Nord Ausrichtung, seit 11.07.2007.
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Beitragvon wfl9 » 03.08.2007, 21:14

Hallo,
ein Pultdach mit 18 Grad Dachneigung wird nach Norden verdammt hoch und damit auch um einiges teurer.
Wir haben letztes Jahr eine Halle mit 36x 20 m mit Pultdach Richtung Süden errichtet und die Dachneigung auf 12 Grad festgelegt.
Bei dieser Neigung bieten sich Dünnschichtmdoule an, wir haben First Solar mit 62,5 Wp verbaut.
Die Module sind rahmenlos und daher weniger anfällig gegen Verschmutzung.
Die Ergebnisse sind vielversprechend, in 2007 haben wir bis heute 780 kWp/kWh erzielt, das ist mehr als vergleichbar Siliziumanlagen mit 40 Grad Dachneigung und Südausrichtung (730 kWh/kWp).
Die Halle befindet sich im PLZ-Gebiet 77.
Gruß wfl9
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Beitragvon kuebler-spedition » 05.08.2007, 23:13

An alle vielen Dank für eure Erfahrungsberichte.
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