Monochristaliene Module verfärben sich

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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon RoSt » 28.06.2012, 15:12

Hier ist kurz die Frage aufgekommen warum man auf dem Ursprünglichen Bild keine unterschiede erkennt, dass hängt von den Bildschirmen ab, diese sind leider nicht sehr "Farbtreu". Ich arbeite zur Zeit mit zwei verschidenen Bildschirmen an einem Rechner, sodass ich die unterschiede an meinem Samsung nicht erkennen kann, jedoch an dem LG, und das sehr deutlich...

Also nur weil man diese Unterschiede nicht genau erkennen kann, sind sie trotzdem da...

(Für "farbtreue" Bildschirme wird auch ein heiden Geld ausgegeben, was sich allerdings nur in wirklich professionellen Anwendungen lohnt...)

MfG
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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon cephalotus » 28.06.2012, 15:43

Wäre interessant, was aus dem Fall von Feldmaus wurde? Browning beim EVA kommt das bisweilen vor, erfahrene Modulhersteller sollten das aber mittlerweile im Griff haben. Wenn das nach 15 Jahren auftritt kann man es unter unschön abhaken, aber nach weniger als 5 Jahren Betrieb finde ich das schon bedenklich.

Die Verfäbrungen bei sonne13 habe ich so noch nie gesehen. Ich würde stark auf eine unerwünschte chemische Reaktion tippen. Auch die Streifen entlang der Sammelschienne gefallen mir garnicht. Ich würde mir bei diesem Modulen Sorgen machen.
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Re: Monochristaline Module verfärben sich

Beitragvon sonne13 » 28.06.2012, 16:42

Hallo qualiman,

gute Erklärung. Dieses Modul war tatsächlich ein Ausstellungsstück. Wahrscheinlich hat es ohne Anschluss auf einer Messe herumgestanden und dabei haben sich die Zellen erwärmt. Hat dies Auswirkung auf die Leistung oder Lebensdauer, wenn es seinen Platz nun in einem Generator findet? Welche Temperatur muss man sich denn dabei vorstellen? Kann es zu thermischen Schäden gekommen sein?

Hast du auch eine Idee zu dem Modul in Abb. 4?

Gruß
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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon sonne13 » 28.06.2012, 17:05

Nochmal qualiman,

heißt das, dass es doch die EVA ist, die betroffen ist? Eine Erwärmung findet schließlich um die Zelle herum statt und sonst wäre doch auch die Modul-Rückseite gelb?!

Aber: Wenn man von schräg oben auf die Scheibe blickt, kann man die Zellenstirnfläche in der Perspektive sehen. Dann hat man den Eindruck, das Gelbe verschwindet unter den Zellen. Wenn die EVA betroffen wäre, müsste man auch oberhalb der Zelle eine Verfärbung erkennen können. Allerdings wird der Blick durch die Struktur des Glases etwas getrübt. Da könnte es zu Täuschungen kommen.

Gruß
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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon Feldmaus » 29.06.2012, 13:20

Hallo Solargemeinde,

hier die Reaktion zu meinem Problem:
Mein Solateut hat das Problem an die Deutschland Vertretung des Hersteller weitergeleitet. Der Hersteller teilt mit, das das Problem bekannt ist, jedoch es nicht zu einer Leistungsminderung kommen wird. Sollte es nachweislich zu einer Ertragsminderung kommen, solle ich mich umgehend wieder mit dem Solateur/Hersteller in Verbindung setzen.

Ich war mit der Aussage nicht zufrieden, und habe weiter nachgebohrt.......was dazu führte, das der Ton schärfer wurde. Ich habe keine Garantie auf Farbstabilität!.....etc.

Ich habe einen Solarlog und werde die Erträge nun kritisch beobachten. Ebenso werde ich die Verfärbung weiter im Auge behalten.

Gruß

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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon Südostdach » 29.06.2012, 14:27

Hallo Feldmaus,

wenn ich mich richtig erinnere, wolltes Du, wenn Du die Fakten hast, was ja mit der Stellungsnahme der Fa. wohl der Fall sein dürfte, mal informieren, wer der Hersteller ist.

Grüße
Südostdach
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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon Feldmaus » 29.07.2012, 13:19

Hallo Südostdach,

es handelt sich um Chaori Module. Wenn jemand die gleichen Erfahrungen gesammelt hat bzw. helfen kann, bitte melden.
Danke und Gruß

Feldmaus
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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon win_solar » 29.07.2012, 13:39

Feldmaus hat geschrieben:es handelt sich um Chaori Module. Wenn jemand die gleichen Erfahrungen gesammelt hat bzw. helfen kann, bitte melden.

Hallo Feldmaus,
wende dich mal an KFIGmbh hier aus dem Forum.
Er hat auch eine Chaorianlage, welche in der Leistung stark eingebrochen ist!
siehe hier
Gruss Win
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Re: Monochristaliene Module verfärben sich

Beitragvon ZaPP_o » 29.07.2012, 18:02

Feldmaus hat geschrieben:
Ich war mit der Aussage nicht zufrieden, und habe weiter nachgebohrt.......was dazu führte, das der Ton schärfer wurde. Ich habe keine Garantie auf Farbstabilität!.....etc.



Garantie auf Farbstabilität... :-)
Der Hersteller will sich hier offenbar um seine Garantiepflicht drücken, bzw. Verharmlosen.
Die Verfärbung nennt man in Fachkreisen "yellowing". Ursachen hierfür können Unverträglichkeiten der eingesetzten EVA Folie oder aber ein nicht ausreichender Vernetzungsgrad der EVA Folie sein welcher dafür sorgt das diverse chemische Prozesse welche bereits nach Produktion abgelaufen sein sollten nun unter UV Einstrahlung quasi unkontrolliert ablaufen. Yellowing führt im ersten Moment meist zu deutlich geminderten Erträgen aufgrund der verminderten Transmission auf die Zellen, im zweiten Schritt sieht man oft eine Delamination und / oder Ausbildung von HotSpots. Viele Hersteller haben diesbezüglich Probleme speziellürtz mit Ihren Chargen aus 2008 und 2009, den Boomjahren in denen es nicht genug gab was man verkaufen konnte. Oft wurden hier Laminationszeiten verkürzt um den Output zu steigern. Die Folgen sehen wir jetzt auf den Dächern.

Alles was da hilft sind die alten Garantien in denen noch mangelfreiheit in Material und Verarbeitung drinsteckt. Oder abwarten.... Die Leistungsminderung kommt, darauf darf man sich verlassen. Und dann über die Leistungsgarantie.

Gruß
ZaPP_o
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