die Amortisationszeit wird auch bei uns sehr lang, wenn nicht eingespeist werden kann. Natürlich rentiert sich die Anlage irgendwann (lange Haltbarkeit vorausgesetzt) , aber bevor ich den Versuch starte und ein paar tausend Euro investiere, versuche ich den Break Even Point lieber erst einmal zu bestimmen.
Sieht die Rechnung ungünstig aus, dann lasse ich die Finger lieber davon.
Ich gehe doch mal davon aus, daß die Kennlinien von Modulen unter Feldbedingungen sehr unterschiedlich sind und mir ist klar, daß es je nach Typ ein Maximum an Leistung gibt, ganz egal was ich einstrahle.
Dieser maximale Wirkungsgrad ist aber unter Laborbedingungen bestimmt und entspricht natürlich nicht den Feldbedingungen.
Was ich brauche sind Kennlinien oberhalb der Testnorm, also Bestrahlungsstärke bis 2000W/m2 und Zelltemperatur bis 70°C
Gibt es eigentlich solche Kenndaten für verschiedene Module, oder muß man sich die selbst erstellen?
Aus deinen Worten geht nicht so klar hervor, was du eigentlich willst. Eine Inselanlage speist nicht in das Netz ein, sondern ist autark.
Inselanlagen in südlichen Ländern gibt es schon seit über dreißig Jahren, dabei wurden vorwiegend monokristalline und polykristalline Module eingesetzt.
Die Konkurrenzfähigkeit wird meist gegenüber einem Diesel Generator gerechnet, da ja kein Netz vorhanden ist.
Um die Anlage berechnen zu können, benötigt man den täglichen Energiebedarf in Wattstunden. Den Standort hast du bereits genannt.
Grüße Kalle Bond






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