Feuer unterm Dach

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Feuer unterm Dach

Beitragvon pvelwa » 05.11.2008, 14:00

Aluminium-Anschlussdosen für erhöhte Sicherheit.

Lese gerade einen Artikel mit der Überschrift "Feuer unterm Dach".
Lichtbögen und Hot Spots.
Auslöser für Brände in Anschlussdosen ist in vielen Fällen Korrosion durch Feuchtigkeit. Denn: Der Kunststoff - und aus diesem Werkstoff wurden bislang die Anschlussdosen gefertigt - kann mit der Zeit porös und brüchig werden (vor allem angesichts der extremen Temperaturschwankungen).
2 Hauptgefahren:
1. Korrosion mit zerstörerischem Effekt:
Bei einem Lichtbogen entsteht der zerstörerische Effekt, wenn die Kontakte korridieren. Dann springt der Funke sozusagen über.
-> Fatale Folgen: Brand, Zerstörung von PV-Modulen
2. Hot Spot
Kleine Ursache grosse Wirkung
Beispiel: Ein Blatt liegt auf einem PV-Modul. Durch den Schatten kann eine Zelle und schliesslich das gesamte Modul ausfallen. Um einen Schaden zu vermeiden, verfügen die Module über Bypass-Dioden (diese vermeiden, dass es zu einer Überspannung in einzelnen Zellen kommt).
Wenn die Bypass-Diode anspringt, kann aufgrund der hohen Verlustleistung die Temperaturen im Innerne der Bypass-Diode jedoch auf mehr als 175°C ansteigen- -> Kunststoff kommt physikalisch an seine Grenzen, ausserdem halbiert bereits eine Temperaturerhöhung von 20°C im Inneren der Diode die Lebensdauer.

- Sind schon Modulhersteller mit Aluminium-Dosen bekannt?
- Was kann ein PV-Besitzer auf lange Frist gesehen unternehmen?

Gruss pvelwa

:idea:
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Re: Feuer unterm Dach

Beitragvon Langen63 » 05.11.2008, 14:18

pvelwa hat geschrieben:... Beispiel: Ein Blatt liegt auf einem PV-Modul. Durch den Schatten kann eine Zelle und schliesslich das gesamte Modul ausfallen.


... wo wir dann wieder mal bei der Vogelscheiße wären... ?
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Re: Feuer unterm Dach

Beitragvon za-ass » 05.11.2008, 15:45

pvelwa hat geschrieben:Was kann ein PV-Besitzer auf lange Frist gesehen unternehmen?

Die Photovoltaikanlage abstoßen und regenerative Energie per Windkraft erzeugen; Betrieb hierbei bezüglich Schatteneinwirkung indifferent.

Thomas
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Re: Feuer unterm Dach

Beitragvon Holter » 05.11.2008, 16:35

pvelwa hat geschrieben:Lese gerade einen Artikel mit der Überschrift "Feuer unterm Dach".

Quelle? Hoffentlich kein Aluminiumdosenhersteller?

Im Normalfall ist das Feuer übrigens dann nicht unterm sondern überm Dach.
Einfachste Lösung bei solchen Befürchtungen ist übrigens Module zu nehmen mit komplett vergossenen Anschlussdosen. Haben dann allerdings den Nachteil, dass man die Dioden (zum Beispiel nach einem Blitzschlag) nict mehr so einfach wechseln kann.

bis dann
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Re: Feuer unterm Dach

Beitragvon pumlux » 05.11.2008, 18:46

za-ass hat geschrieben:
pvelwa hat geschrieben:Was kann ein PV-Besitzer auf lange Frist gesehen unternehmen?

Die Photovoltaikanlage abstoßen und regenerative Energie per Windkraft erzeugen; Betrieb hierbei bezüglich Schatteneinwirkung indifferent.

Thomas


Hm,

hab ich da nicht schon mal was von Windschatten gehört ?
Ich denke selbiger wäre auch einer WKA abträglich.

Oder wie war das noch ?
Nicht mit der Luv Seite in die Lee Seite anderer stellen ? :roll:

@pvelwa
Erdwärme ist wohl weniger abhängig, aber in der Erstinvestition ein paar Größenordnungen teurer. Willst du nicht wirklich haben.

Alles hat seinen Preis. Ich denke eine Aluminumdose müsste wiederum geerdet werden, mehr Aufwand -> mehr Preis. Würde nicht die Allgefahren Versicherung einen Schaden, verursacht durch eine defekte Bypass Diode, ersetzen ?

Gruß
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Re: Feuer unterm Dach

Beitragvon Boelckmoeller3 » 05.11.2008, 21:41

za-ass hat geschrieben:
pvelwa hat geschrieben:Was kann ein PV-Besitzer auf lange Frist gesehen unternehmen?

Die Photovoltaikanlage abstoßen und regenerative Energie per Windkraft erzeugen; Betrieb hierbei bezüglich Schatteneinwirkung indifferent.

Thomas


Oha !,

Windenergie ist ganz schlecht, genauso riskant, stell dir nur vor bei Orkan geht die Feststellbremse durch, dann gehts aber rund im Ventilator.
Aber bei "Feuer unterm Dach" hatte ich auch schon überlegt, warum denn jetzt unter.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Feuer unterm Dach

Beitragvon za-ass » 06.11.2008, 08:04

Boelckmoeller3 hat geschrieben:
za-ass hat geschrieben:
pvelwa hat geschrieben:Was kann ein PV-Besitzer auf lange Frist gesehen unternehmen?

Die Photovoltaikanlage abstoßen und regenerative Energie per Windkraft erzeugen; Betrieb hierbei bezüglich Schatteneinwirkung indifferent.

Thomas


Oha !,

Windenergie ist ganz schlecht, genauso riskant, stell dir nur vor bei Orkan geht die Feststellbremse durch, dann gehts aber rund im Ventilator.
Aber bei "Feuer unterm Dach" hatte ich auch schon überlegt, warum denn jetzt unter.

Viele Grüße:

Klaus

Naja, mein Beitrag war nicht sooo ganz ernst gemeint.
Mich hat nur die Überschrift 'Feuer unter'm Dach' in Kombination mit der Frage, was langfristig zu tun sei etwas 'inspiriert'.
Werde versuchen, demnächst wieder vollkommen ernsthaftig zu antworten.

@pumlux: ja genau, gemeint war aber eigentlich dieser Schatten.

Thomas
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Beitragvon pvelwa » 06.11.2008, 09:19

"Feuer unterm Dach"
Schreibe jetzt das ganze Zitat da viele etwas allergisch auf das Wort unterm reagieren.

Zitat wörtlich:
Feuer unterm Dach

Lichtbögen und Hot Spots
Wenn in einer Beziehung "Feuer unterm Dach" ist, dann lässt sich das Problem manchmal schnell lösen. Anders, wenn der Dachstuhl eines Gebäudes in Flammen steht - dann ist häufig nichts mehr zu retten. Kleine Ursache - grosse Wirkung: Auslöser eines Brandes kann ein Photovoltaikmodul sein. Nicht etwa, weil die Sonne zu stark scheint, sondern weil es in der Anschlussdose zu einem Lichtbogen gekommen ist.

Meine Frage:
Was kann ein PV-Besitzer auf lange Frist gesehen unternehmen?


Ich perönlich denke nichts, so wurden (werden) die Anschlussdosen nun mal gebaut. Vielleicht hat ja irgenwann ein Hersteller eine Möglichkeit dieses zu verbessern wie z.B. mit Spezial-Gel o.ä. die Dose zu füllen. Das heist ja auch nicht dass dies sofort gemacht werden soll, sondern wenn jemand Probleme hat kann er vielleicht auf ein Medium zurückgreifen.
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Beitragvon Wiese » 06.11.2008, 09:38

... wir stellen uns einen Herd in die Küche, eine Mirkowelle, die explodiert wenn man das Falsche rein tut ...

Wir sitzen vor einem Fernseher, der mit mehreren 1000 Volt arbeitet, lassen den Computer Tag und Nacht im Standby laufen (zumindest tun das die Meisten), verwenden Steckdosenleisten für 1,99 die in China produziert werden und schließen daran 1000 Watt an ...

Warum sollte man sich also über die PV-Anlage auf einem mit Betonziegeln gedeckten Dach Sorgen machen?

Und übrigens: Aludosen schmilzen auch weg, wenn es einen Lichtbogen gibt.

Peter
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Beitragvon V_Strom111 » 06.11.2008, 14:55

Wiese hat geschrieben:... wir stellen uns einen Herd in die Küche, eine Mirkowelle, die explodiert wenn man das Falsche rein tut ...

Wir sitzen vor einem Fernseher, der mit mehreren 1000 Volt arbeitet, lassen den Computer Tag und Nacht im Standby laufen (zumindest tun das die Meisten), verwenden Steckdosenleisten für 1,99 die in China produziert werden und schließen daran 1000 Watt an ...

Warum sollte man sich also über die PV-Anlage auf einem mit Betonziegeln gedeckten Dach Sorgen machen?

Und übrigens: Aludosen schmilzen auch weg, wenn es einen Lichtbogen gibt.

Peter



Seh ich genauso.
Es gibt viel größere Gefahrenpotentiale im Haushalt und um diese abzustellen wären oftmals nur ein paar Cent oder Euro nötig. Tut aber dennoch keiner und kauft weiterhin Steckdosenleisten ohne angeschlossenen Schutzleiter und mit 3x0.5 Adern aus China. Hab ich schon gesehen und das schärfste daran ist, das auf dem Aufkleber gestanden hat: Bis maximal 3500 Watt zulässig. :roll: :roll:
Seitdem mache ich mir über die Anschlussdosen weniger Sorgen. :lol:

Gruß
Alex
Ob Menschen wohl zur Treue taugen? So lang`voll Reiz das Neue ist. Betrachte Deines Hundes Augen, sie sagen Dir was Treue ist!
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