Fakten zu EGing

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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon sonnenanbeter10 » 24.05.2011, 08:19

Hallo alle miteinander,
habe ebenfalls 180 w Eging Mudule auf dem Dach, seit Mai 2010.
die verarbeitung der module ist wirklich top, da kann nicht mekern,
die leistung ist ebenfalls sehr ansprechend.
auch verfärbungen konnte ich noch keine sehen, was man z.b von Yingli nicht behaupten kann, hat mein nachbar auch zur selben zeit installiert.
dieser hat die gleiche leistung hat aber 200 €/kwp mehr ausgegeben.

gruss
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon open source energy » 24.05.2011, 09:17

sonnenanbeter10 hat geschrieben:Hallo alle miteinander,
habe ebenfalls 180 w Eging Mudule auf dem Dach, seit Mai 2010.
die verarbeitung der module ist wirklich top, da kann nicht mekern,
die leistung ist ebenfalls sehr ansprechend.
auch verfärbungen konnte ich noch keine sehen, was man z.b von Yingli nicht behaupten kann, hat mein nachbar auch zur selben zeit installiert.
dieser hat die gleiche leistung hat aber 200 €/kwp mehr ausgegeben.

gruss


Das sind auch unsere Erfahrungen und wer sich das Werk mal angeschaut hat weiß warum das so ist.
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon walter45 » 29.01.2012, 12:22

Das Yingli so viel für werbung ausgegeben hat fand ich auch nicht gut. Habe die Aktie letztes jahr gekauft weil meine Leistung mit den Yingli Modulen Top ist. Eging wäre eine Alternative, da ich nicht immer gern alles auf eine Karte sezte. Was ist jetzt mit dem Service von eging ? Kann da auch sagen der ist von Yingli auch sehr gut. Kommt hier im Forum noch eine Antwort wie die
Servicelage sich verbessert hat ? Ich könnt mir vorstellen das edging da sich auch verbessert. Aber ich würde das dann auch gerne hier lesen. Leider ist das positive beim Schreiber hier noch nicht erwähnt, hoffe auf gute Ende.
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon Europe-Solar » 29.01.2012, 18:33

Wir sind von Eging inzwischen wieder weggegangen. Nicht unbedingt wegen der Qualitaet, sondern weil schon der Pre-Sales Service im Vergleich zu anderen vergleichbaren Herstellern wie ET-Solar oder ReneSola recht schlecht war.

Fakt ist, dass unsere letzte Bestellung entgegen dem Vertrag nicht nach Hamburg geliefert worden ist, sondern kurzerhand nach Antwerpen umgeleitet wurde. Dieses hat man uns am selbigen Tage der Lieferung mitgeteilt, so dass wir den bereits vorbereiten Transport blitzschnell umdisponieren mussten. Ferner wurden die Paletten auf 2 Container verteilt, was zusaetzliche, teure Stueckgutfrachtkosten verursacht hat. Eging hat auf Beschwerde ziemlich gleichgueltig reagiert. Es kam noch nicht mal eine Entschuldigung, sondern es wurde versucht uns die Schuld in die Schuhe zu schieben. Dieses Verhalten hat nicht gerade das Vertrauen geweckt, dass Eging in einem Ernstfall, sprich Gasrantie, im Sinne des Kunden / Haendlers handelt.

Ferner fand ich die Kommunikation nicht besonders erbauend. Technische Detailfragen wurden eher im Stil beantwortet ¨wir sind eh die Besten, ueber so etwas brauchen wir gar nicht zu sprechen¨.

Da ist die Zusammenarbeit mit den obigen anderen Herstellern doch irgendwie vertrauensvoller. Im Falle ET Solar wurde sich bislang immer zu 100% an den Vertrag gehalten und stets puenktlich geliefert. Renesola gab es einmal ein Problem, dort wurde aber sehr kulant reagiert, mit der Begruendung dass es lediglich um einige Hundert EURO geht und eine langfristige Zusammenarbeit sehr viel wichtiger ist. Technische Rueckfragen werden ernst genommen und kompetent beantwortet. Beispiel: Abdruecke von den Roboterfingern auf der Antireflexschicht der Zellen (wurde hier auch schon diskutiert). Auf Rueckfrage hatte Renesola sofort ein sehr fundiertes Dokument geschickt, auf dem die technischen Gruende beschrieben sind und warum es nicht zu einer Beeintraechstigugn der Leistung fuehrt. Bei Eging haette ich nach der bisherigen Erfahrung meine Zweifel, ob man so ein Dokument bekommen wuerde oder doch eher eine 0-8-15 Antwort.
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon gerrydune » 30.01.2012, 09:30

Hallo,
kann mich hier nur meinem Vorredner anschliessen. Die Preise als auch die Quali passt. Allerdings ist das Handling für uns als Händler deutlich schwieriger geworden. Und da von Eging mittlerweile an fast jeden mit dem gleichen EK verkauft wird und man als jahrelanger Partner hier keinen Vorteil mehr erwirtschaften kann, sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns mehr auf "richtige" Partner zu verlassen. Wenn aber nachgefragt wird, können wir diese trotzdem anbieten. Nur nicht mehr als erste Wahl!
Dies ist aber lediglich unser Weg.
1.Anlage
65 Module Kyocera KDH175+2 x SMA SB5000TL HC = 11,37kWp
2.Anlage
79 Module REC Solar 220Wp+Fronius WR ( 1xIG 120HV + 1xIG60HV ) = 17,38 kWp
http://www.photovoltaikforum.com/meine-anlage--f24/meine-anlage-ist-am-netz--t39799.html#p458587
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon pvplaner2010 » 30.01.2012, 09:43

walter45 hat geschrieben:Das Yingli so viel für werbung ausgegeben hat fand ich auch nicht gut. Habe die Aktie letztes jahr gekauft weil meine Leistung mit den Yingli Modulen Top ist. Eging wäre eine Alternative, da ich nicht immer gern alles auf eine Karte sezte. Was ist jetzt mit dem Service von eging ? Kann da auch sagen der ist von Yingli auch sehr gut. Kommt hier im Forum noch eine Antwort wie die
Servicelage sich verbessert hat ? Ich könnt mir vorstellen das edging da sich auch verbessert. Aber ich würde das dann auch gerne hier lesen. Leider ist das positive beim Schreiber hier noch nicht erwähnt, hoffe auf gute Ende.



Bleiben Sie doch einfach in der 1.Reihe bei Suntech, Yingli und Trina, nicht nur weil die Erträge stimmen. Bei Suntech zahlen Sie schon etwas mehr, aber bei den beiden anderen ist der Preisunterschied EK zur 2. Reihe max. 10 %. Bei Eging sicher eher viel weniger? Die PV Renditen sind so noch immer so üppig, dass man lieber bei der Sicherheit der Marktführer bleiben sollte.
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon jagdmenne » 31.01.2012, 14:45

Hallo zusammen,

auch ich habe kürzlich ca. 85 kw beim Solateur bestellt. Es handelt sich um 5 Anlagen.
Alle Anlagen sind mit Eging Modulen bestückt.
Neben dem guten Preis/Leistungsverhältnis haben uns bei unserer Entscheidung auch die Tests bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft hinsichtlich der Beständigkeit gegen Ammoniak überzeugt.
Dort werden die Module einem Stresstest mit 1500 Stunden bei 70 Grad und 750 ppm Ammoniak ausgesetzt.
Auch werden die Module von der Agravis Gesellschaft angeboten.
Dort übernimmt das "Bureau Veritas" die Qualitäskontrolle.
Die Module machen einen sehr guten Eindruck hinsichtlich Verarbeitung und sind auch in schwarz lieferbar.

Ob sie allerdings die Erwartungen erfüllen, kann ich natürlich erst in 20 Jahren sagen :-)

Viele Grüße

Rainer
24,79 kw, 134 Eging 185 Black, 2 x Kaco WR
16,34 kw, 86 Eging 190, 1 x SMA
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon P.Voltologe » 31.01.2012, 17:20

jagdmenne hat geschrieben:Hallo zusammen,

....
Auch werden die Module von der Agravis Gesellschaft angeboten.
Dort übernimmt das "Bureau Veritas" die Qualitäskontrolle.
Die Module machen einen sehr guten Eindruck hinsichtlich Verarbeitung und sind auch in schwarz lieferbar.

Ob sie allerdings die Erwartungen erfüllen, kann ich natürlich erst in 20 Jahren sagen :-)

Viele Grüße

Rainer

Genau, nur reale Nutzungszeit und reale Umgebung wird valide Erkenntnisse zur Eignung bringen. Das ist aber bei allen Modulherstellern und Komponentenherstellern so.

Anmerkung zu der werbeträchtigen Qualitätskontrolle von dem Agravis Beauftragten:
Die mach genau das:
Final inspection for AGRAVIS (Germany) 40MW Solar PV panels, including Supplier Assessment,
Sample-based Testing, Re-flash Test / Insulation Test Witness and Packaging & Loading Inspection.
Quelle: http://www.bureauveritas.com/wps/wcm/connect/167a92804738e9f6bf20ff5e87823bd5/Solar+Power.pdf?MOD=AJPERES&CACHEID=167a92804738e9f6bf20ff5e87823bd5

Bedeutet für mich, Stichproben aus 40MW Fertigmodule wurden nachträglich geflashed, beim Isolationstest hat man zugeguckt und die Verpackung und Verladung der Module wurde kontrolliert. Wie die Lieferanten Bewertung durchgeführt wurde ist nicht genauer zu erkennen.
Ohne Frage, besser als nichts. Dennoch immer einschätzen, was sich dahinter wirklich verbrigt (Marketinggag oder kontinuierliche Qualitätskontrolle mit Einfluss auf den Lieferanten, bei festgestellten Abweichungen).
Das sind in der Landwirtschaft insgesamt ca. 20-40 PV-Anlagen (Anhaltswert 150 kWp), die das "Wahrheits-Büro" beprobt hat.

Grüße
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Re: Fakten zu EGing

Beitragvon Elektro und Umwelt » 31.01.2012, 23:37

jagdmenne hat geschrieben:Neben dem guten Preis/Leistungsverhältnis haben uns bei unserer Entscheidung auch die Tests bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft hinsichtlich der Beständigkeit gegen Ammoniak überzeugt.
Dort werden die Module einem Stresstest mit 1500 Stunden bei 70 Grad und 750 ppm Ammoniak ausgesetzt.
Auch werden die Module von der Agravis Gesellschaft angeboten.
Dort übernimmt das "Bureau Veritas" die Qualitäskontrolle.


Na ob das nun ein stichhaltiger "Entscheidungsgrund" ist bzw. war? :roll:
Ammoniakbeständigkeit ist mittlerweile fast schon Standard, zumindest bei den namhaften Modulherstellern.
Und ob das Preis/Lestungsverhältnis wirklich so gut war, wirst Du wohl frühestens in ein paar Jahren beurteilen können. Aber das hattest Du ja auch schon geschrieben! :wink:

Gruß E&U
8,32kWp Shell PowerMax Eclipse 80-C (CIS)
Ostdach: 76Stk. PME 80-C, 2Stk. Solarmax 3000C
Westdach: 28Stk. PME 80-C, 1Stk. Solarmax 2000C
Datenlogger: www.solarlog-home2.de/elektroundumwelt
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