Delamination Shell/Siemens Module

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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon Sonnenbank » 21.01.2011, 20:09

ja dann lies sie doch mal: ........Leistungsgarantie auf die Degradation der Zelle.........Entschädigung zum Zeitwert...........der Nachweis ist durch den Kunden zu führen....... Nebenleistungen werden nicht übernommen.....
cool oder??
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon hbmerit » 21.01.2011, 20:43

Na toll, dann doch lieber Chinesen :D
Da vrstehe ich das kleingedruckte nicht und mus mich auch nicht drüber aufregen. :mrgreen:
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon Sonnenbank » 22.01.2011, 14:34

das würde ich aber auch nicht empfehlen.
In Vorbereitung eines Gerichtsprozesses zur Durchsetzumng von Garantieansprüchen musste ein Kunde eine amtlich beglaubigte Übersetzung und Abschrift der Garantiebedingungen vorlegen. Kosten ca. 3.000.- Euro. Das dürfen die Kunden übrigens auch dann machen, wenn die Bedingungen nur in englisch vorliegen.
Also: Doch lieber ein deutsches Produkt??
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon phoenixx2007 » 22.01.2011, 16:00

hbmerit hat geschrieben:Na toll, dann doch lieber Chinesen :D
Da vrstehe ich das kleingedruckte nicht und mus mich auch nicht drüber aufregen. :mrgreen:

Sonnenbank hat geschrieben:das würde ich aber auch nicht empfehlen.
In Vorbereitung eines Gerichtsprozesses zur Durchsetzumng von Garantieansprüchen musste ein Kunde eine amtlich beglaubigte Übersetzung und Abschrift der Garantiebedingungen vorlegen. Kosten ca. 3.000.- Euro. Das dürfen die Kunden übrigens auch dann machen, wenn die Bedingungen nur in englisch vorliegen.
Also: Doch lieber ein deutsches Produkt??


Betreiber von Photovoltaikanlagen sollten sich eben doch allem Rechnereien an Theoretischen Renditen nach 20Jahren an den Gedanken gewönen, dass eine PVA doch ein nicht zu unterschätzendes Betreiberrisiko bedeutet!
Langzeitgarantien sind nun mal nur Kulanz-Versprechen :roll:
Die Rentabelität einer Anlagenentscheidung läßt sich erst jenseitz des 10-15Betriebsjahres einschätzen!

Phoenixx :)
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon Sonnenbank » 22.01.2011, 20:49

Jo, da hat "Phoenixx" aber sehr recht. und glaubt mir:
Die coolen Sprüche vom "hbmerit" werden ganz schnell verfliegen wenn es erst wird und die Klamotten
vom Dach fallen :-)
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon elektro-stecher » 15.02.2011, 18:07

Leider ist es mir auch nicht besser ergangen.

Ich habe für zwei meiner Kunden je eine 20 kW abbauen, einsenden und von SW überprüfen lassen. Anders war es nicht möglich defekte und fehlerhafte Module auszuscheiden bzw. ersetzt zu bekommen.
Als fehlerhafte Module anerkannt wurden von SW nur jene, die eine Randdelamination aufwiesen.
Hier wurde seitens SW argumentiert, daß diese Module gefährlich wären (Stromschlag durch Isolationsfehler) und auf Kulanzbasis ersetzt werden. Dies hatte nichts mit der Leistungsgarantie zu tun!
Von den 255 eingesendeten Modulen wurden nur 19 Module ersetzt und der Rest musste wieder montiert werden.
Auf die Frage, wie das weitere Vorgehen denn nun aussehe, erhielten wir zur lapidaren Antwort: Anlagen demontieren - einsenden - überprüfen lassen - wieder montieren. Anlagenausfall 3 bis 6 Monate.
Die Kosten trägt natürlich immer der jeweilige Betreiber!

Mich würde die tatsächliche Anzahl der schadhaften Anlagen interressieren um gemeinsam gegen SW vorgehen zu können.

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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon Karl aus W. » 15.02.2011, 18:24

da drängt sich mir einfach der gedanke auf, dass SW mit ihren eigen produkten
im falle eines falles wohl auch nicht anders reagieren wird....
ein schelm, der böses dabei denkt...

gruß karl
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon MBIKER_SURFER » 15.02.2011, 18:43

Gallo,

da passt doch der unten stehende Thread dazu: SW verschenkt WR?? :mrgreen:
(was natürlich niemand glaubt)

pv-module-f2/module-und-wr-von-solarworld-t58927-s10.html#p487655

Gruß
Martin
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon amoss » 15.02.2011, 18:57

elektro-stecher hat geschrieben:Von den 255 eingesendeten Modulen wurden nur 19 Module ersetzt und der Rest musste wieder montiert werden.
Auf die Frage, wie das weitere Vorgehen denn nun aussehe, erhielten wir zur lapidaren Antwort: Anlagen demontieren - einsenden - überprüfen lassen - wieder montieren. Anlagenausfall 3 bis 6 Monate.
Die Kosten trägt natürlich immer der jeweilige Betreiber!

Da fragt man sich als geneigter Betreiber doch, wozu sollte man denn auf einen deutschen Hersteller setzen?!? :shock:
Ob ich jetzt auf chinesisch oder deutsch im Stich gelassen oder gar betrogen werde, ist doch schon glatt egal.
Es ist in meinen Augen auch egal und kein Entschuldigungsgrund, wenn die Module von einem übernommenen anderen Hersteller stammen - wer übernimmt, sollte nicht nur die Sahnestückchen, sondern auch die Verpflichtungen übernehmen.

Für mich heißt das nur, jeder sollte die Sache zur Kenntnis nehmen und künftig aus Prinzip keinen Hersteller nehmen, der sich SO verhält und die Sache durchaus auch möglichst weitererzählen.

Das Ganze erinnert mich fatal an unsere Politheinis in den Landesbanken - mitten drin sein wollen, wichtig sein wollen aber dann, wenn es um Verantwortung und Konsequenzen ziehen geht haben sie plötzlich von nichts gewusst, waren für nichts zuständig und wollen schon gleich gar nicht für etwas verantwortlich gewesen sein. Ruhm, Ehre und massig Geld nehmen sie alle, aber bezahlen will das Pack dann nie.

Als Kleiner kann man gar nichts machen, höchsten richtig wählen oder andere Hersteller kaufen und davon erzählen.
Gruß,
amoss

10,915 kwp * 59 x Mitsubishi PV-TD 185 MF5 * 2 x SMA 5000 TL-20 * DN 30° (3/4) und 22° (1/4) * Ausrichtung ca. 200° * Verlust durch Verschattung im Jahresmittel ca. 8% * Kreis Freising
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Re: Delamination Shell/Siemens Module

Beitragvon Sonnenbank » 16.02.2011, 21:03

elektro-stecher hat geschrieben:Leider ist es mir auch nicht besser ergangen.

Ich habe für zwei meiner Kunden je eine 20 kW abbauen, einsenden und von SW überprüfen lassen. Anders war es nicht möglich defekte und fehlerhafte Module auszuscheiden bzw. ersetzt zu bekommen.
Als fehlerhafte Module anerkannt wurden von SW nur jene, die eine Randdelamination aufwiesen.
Hier wurde seitens SW argumentiert, daß diese Module gefährlich wären (Stromschlag durch Isolationsfehler) und auf Kulanzbasis ersetzt werden. Dies hatte nichts mit der Leistungsgarantie zu tun!
Von den 255 eingesendeten Modulen wurden nur 19 Module ersetzt und der Rest musste wieder montiert werden.
Auf die Frage, wie das weitere Vorgehen denn nun aussehe, erhielten wir zur lapidaren Antwort: Anlagen demontieren - einsenden - überprüfen lassen - wieder montieren. Anlagenausfall 3 bis 6 Monate.
Die Kosten trägt natürlich immer der jeweilige Betreiber!

Mich würde die tatsächliche Anzahl der schadhaften Anlagen interressieren um gemeinsam gegen SW vorgehen zu können.

Walter Stecher



hallo elektro Stecher,
hab ich was überlesen?? Welches Unternehmen hat dir die Module geliefert??
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